28. Mai 2013

Rhabarber, Rhabarber und noch mal Rhabarber ♥

Unser lieber Nachbar hat uns wieder mit Rhabarber eingedeckt. Also habe ich heute den ganzen Vormittag in der Küche gestanden. Raus gekommen sind 8 Gläser Rhabarber-Vanille-Kompott,


5 Fläschchen/Gläser Rhabarbersirup


und der beste Rhabarberkuchen, den ich seit langem gegessen habe!!!

Rhabarberkuchen mit Kokos-Baiser


Ich habe mir das Rezept aus mehreren Rezepten im Internet zusammengewürfelt, umgeändert und so gemacht, wie es mir am besten erschien. Für meine Version braucht Ihr für ein Blech:

  • 1 kg geputzten und in Stücke geschnittenen Rhabarber
  • 4 Eier
  • 175 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Dr. Oetker Finesse Vanille (alternativ Vanillezucker)
  • 250 g Dinkelmehl
  • 1/2 Tütchen Backpulver
  • 8 EL Buttermilch
  • 200 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g geröstete Kokosraspel (einfach in einer Pfanne ohne Öl vorsichtig anrösten)

Die Eier trennen. Die Eigelbe mit Butter, 150 g Zucker und Vanilleback schaumig rühren. Buttermilch dazu geben. Mehl und Backpulver mischen und nach und nach unterrühren (nicht auf volle Leistung, das staubt doch arg).

Die Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Dann den Zucker einrieseln lassen und weiter schlagen, bis der Zucker sich gelöst hat. Die Kokosraspel und den Rhabarber unterheben.

Den Teig in ein gefettetes tiefes Backblech geben und mit einem Teigspachtel glatt streichen (ist etwas mühselig, lohnt sich aber). Darauf die Baiser-Rhabarber-Masse verteilen.

Das ganze in der Mitte vom Ofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze (vorgeheizt) ca. 30 bis 35 Minuten backen bis die Baiserschicht leicht gebräunt ist.

Abkühlen lassen und wer mag vor dem Servieren noch mit Puderzucker bestäuben. Ich habe das nicht gebraucht, der war so schon megalecker!!




Mit dem Kuchen mache ich auch beim Rhabarber-Event von Küchenplausch mit!


Interessiert Euch das Rezept für den Sirup? Der ist mit Sekt, Sprudelwasser oder Zitronenlimonade aufgegossen ein Gedicht!!!

Das Kompott koche ich immer "frei Schnauze". Dafür einfach Rhabarber mit einem bisschen Wasser und Zucker nach Geschmack weich kochen. Das Ganze mit einem angerühren Vanille-Puddingpulver andicken (bei größeren Mengen auch gerne zwei oder drei Tütchen anrühren) und noch heiß in Gläser füllen. Fertig! Also nichts Spektakuläres.


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

26. Mai 2013

Schinken-Kohlrabi-Quiche

Brrrr, ist das eklig feucht und kalt draußen. Hat Petrus schon mal mitbekommen, dass wir fast Juni haben????? Da musste heute etwas Herzhaftes aus dem Ofen her, was wir ja eh sehr gern essen. Damit es uns so richtig schön von innen heraus warm wird... Ganz spontan fiel die Entscheidung auf Schinken-Kohlrabi-Quiche (Rezept aus dem Buch "Quiches" von GU).

Ihr braucht dafür:

  • 150 g Quark
  • 1 Ei
  • 2 EL Öl
  • 1 TL Salz
  • 70 g Weizen-Vollkornmehl
  • 150 g Weizenmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 2 Kohlrabi (je ca. 250 g)
  • 200 g gekochten Schinken
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 2 Eier
  • 150 g Sahnegorgonzola
  • 150 ml Buttermilch
  • Cayennepfeffer

Aus Quark, Ei, Öl, Salz, den zwei Mehlsorten und Backpulver einen Quark-Öl-Teig herstellen und bis zur weiteren Verwendung kühl stellen.

Die Kohlrabi in 1 cm große Würfelchen schneiden, den Schinken ebenfalls. Schnittlauch hacken.

Die 2 Eier mit dem Gorgonzola, der Buttermilch und dem Cayennepfeffer verquirlen (ich hab es mit dem Pürierstab gemacht, was super ging).

Jetzt den Quark-Öl-Teig ausrollen, sodass er in eine 28 cm-Tarteform passt und dabei noch einen ca. 3 cm hohen Rand bildet. Mit Schinken, Kohlrabi und Schnittlauch belegen. Die Gorgonzola-Sauce darüber gießen.

Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze auf der untersten Schiene ca. 35 Minuten backen. Ups, jetzt fällt mir auf, dass meiner in der Mitte stand. Deshalb ist er etwas sommerlich gebräunt!!!


Abkühlen lassen, in Stücke schneiden und am besten lauwarm genießen.


Meine Männer fanden die Quiche super - ich habe erneut festgestellt, dass Gorgonzola und ich keine großen Freunde werden!!! Nee, das ist nicht "mein" Käse. Wenn Ihr Gorgonzola mögt, dann ist das sicher ein gelungenes Rezept für Euch.


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

23. Mai 2013

"Monkey Bread" oder Zimt-Zupf-Brot

Eigentlich bin ich krank (Angina und Mittelohrentzündung). Aber ich brauchte einfach Seelenfutter!!!! Und das Monkey Bread aus dem neuen Buch von Cynthia Barcomi schwirrt mir schon seit Wochen im Kopf herum. Also ran an den Herd. Obwohl Hefegebäck ja immer etwas länger dauert...

Ihr braucht dafür:

  • 35 g kernige Haferflocken
  • 35 g Muscovadozucker
  • fein abgeriebene Schale von einer unbehandelten Orange (den Saft habe ich getrunken wegen der Vitamine)
  • 1 1/2 TL Salz
  • 325 ml heiße Milch
  • 2 Eier

In einer kleinen Schale Haferflocken, Muscovadozucker, Orangenabrieb und Salz vermischen. Mit der heißen Milch übergießen und 10 Minuten ruhen lassen, dann die Eier unterschlagen.

  • 550 - 600 g Mehl Typ 405
  • 7 g  (1 Tütchen) Trockenhefe
  • 75 g kalte Butter, gewürfelt
  • 85 g Muscovadozucker
  • 55 g Zucker
  • 4 g gemahlenen Zimt
  • 45 g Butter

Das Haferflockengemisch zu Mehl und Hefe geben und mit Knethaken kneten, bis der Teig weich und geschmeidig ist. Hihi - da machte sich meine Küchenmaschine selbständig und ich musste sie festhalten. Nach und nach die kalte Butter dazu geben und ca. 5 Minuten kneten. Evtl. noch etwas Mehl dazu geben. Weitere 2 Minuten von Hand auf der Arbeitsfläche kneten. Zu einer Kugel formen, in eine gebutterte Schüssel legen, mit einem feuchten Tuch bedecken und ca. 45 Minuten gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.

In der Zwischenzeit die beiden Zuckersorten mit dem Zimt mischen und die Butter zerlassen. Beides beiseite stellen und den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Nach dem Ruhen den Teig behutsam niederboxen und auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche legen. Vom Teig tischtennisballgroße Stücke abzupfen, zu Kugeln formen und erst in der zerlassenen Butter und dann in der Zimt-Zucker-Mischung wälzen. In eine gefettete Gugelhupfform legen und so weiter machen, bis der ganze Teig verbraucht ist.

Nehmt ruhig die größte Gugelhupfform, die Ihr finden könnt. Denn meine war definitiv zu klein (obwohl ich noch eine größere gehabt hätte) und zwei Kugeln sind der Schwerkraft zum Opfer gefallen. Gut, dass ich es rechtzeitig bemerkt und sie gerettet habe. Obwohl ... lange überlebt haben die beiden Flüchtlinge nicht!

Zurück zum Rezept! Wenn aller Teig verbraucht ist, die Form mit einem Tuch abdecken und noch mal 40 Minuten gehen lassen. Anschließend den übrig gebliebenen Zimt-Zucker über das Brot streuen (ist aber nicht mehr viel übrig).

Ca. 50 bis 55 Minuten im unteren Drittel des Backofens backen, evtl. nach 30 Minuten abdecken, falls es zu dunkel wird.

Nach dem Backen 15 Minuten ruhen lassen, aus der Form stürzen und - wenn man mag - mit einem Guss aus 2 EL Milch, 80 g Puderzucker und etwas Zimt beträufeln.



 

Das  Monkey Bread schmeckt gerade warm einfach traumhaft - aber auch abgekühlt ist es sehr sehr lecker. Ich kann es Euch nur wärmstens ans ♥ legen!


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

Garantiert kalorienfreie Cupcakes!!!

Ich habe heute einmal ein paar gaaaanz andere Cupcakes für Euch. Die wandern auch definitiv nicht gleich auf die Hüften. Nein, diese sind aus Papier, Pappe, Kleber, Strasssteinchen etc.

Ich brauchte mal wieder einen kleinen Vorrat an Glückwunsch- und Geburtstagskarten (u. a. damit sich hoffentlich die Gewinner meiner Verlosung darüber freuen konnten). Das ist dabei raus gekommen:




Wobei es inzwischen schon wieder vier weniger sind...

Ich habe noch einen Materialvorrat für weitere 15 Karten - das sollte langen. Das Bastelset habe ich vor gefühlten ewigen Zeiten einmal im Internet gefunden und konnte nicht widerstehen. Mehr als zwei Jahre ist das definitiv schon her. Jetzt fiel es mir wieder in die Finger.

Wie gefallen Euch meine garantiert kalorienfreien Cupcakes? Welche ist Euer Favorit?


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

22. Mai 2013

{enthält WERBUNG} Produkttest: Chocolava von Dr. Oetker

Ich bin bei meinem letzten Artikel aus dem Testpaket von Dr. Oetker angelangt: Chocolava. Den gab es gestern, als meine Freundin samt Tochter hier waren. Da waren die vier Törtchen, die die Backmischung her gab, genau richtig.


Also alles ausgepackt, Milch abgemessen, Förmchen gefettet, Teig angerührt und ab in die Förmchen. Das war mehr als einfach. Okay, es hat mich etwas gewundert, dass keine Eier zugegeben wurden. Aber im nachhinein gesehen: Die Küchlein waren ja nicht ganz durchgebacken, da sind Eier wohl nicht sooo gut.

Die Zubereitung war wirklich idiotensicher und leicht. Der Teig hat sehr lecker geschmeckt. Denn jaaaaaa, ich bin ein Schüssel-Ausschlecker!!!


Danach ab in den Ofen mit den Küchlein - genau nach Anleitung. Beim Rausholen sahen sie dann so aus:


5 Minuten abkühlen lassen, stürzen (oh jeh, hoffentlich geht das gut - aber es ging gut), halbieren und nach dem flüssigen Lavakern schauen.


Yeah gelungen! Rein mit der Gabel und sofort probiert. Super - die Zunge verbrannt!!! Der flüssige Kern war sehr lecker, das "fertig gebackene" Äußere hat uns nicht wirklich überzeugt. Irgendwo war beim Backen der leckere Schokoladengeschmack etwas verloren gegangen. Gut, schlecht waren die Törtchen nicht, aber 100 %-ig überzeugt haben sie uns leider auch nicht wirklich.


Habt Ihr die Chocolava's auch schon mal probiert? Und wie fandet Ihr sie? Ich bin da echt mal neugierig auf weitere Meinungen...

An dieser Stelle nochmals ein ♥liches Dankeschön an Dr. Oetker für die Bereitstellung des Testpaketes!!!


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

18. Mai 2013

Whoopies Teil 2: Erdbeer-Sahne-Whoopies

Ich  möchte Euch nicht auf die Folter spannen und poste gleich das zweite Rezept hinterher, dass ich aus dem Buch "Whoopie Pies" ausprobiert habe, das ich ja kostenlos zum Rezensieren bekommen habe!

Zur Erinnerung - es handelt sich um dieses Buch aus dem Thorbecke-Verlag:


Zur ausführlichen Beschreibung des Buches bitte hier entlang: klick.

Im Buch heißen die ausprobierten Whoopies "Erdbeer-Sahne-Törtchen" und Ihr braucht dafür:

  • 125 g weiche Butter
  • 200 g extrafeinen Zucker
  • 1 großes Ei
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 2 TL Rosensirup oder -wasser (ich hab Rosenwasser genommen)
  • 320 g Mehl
  • 4 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 125 ml Buttermilch
  • 125 g Naturjoghurt
  • 100 ml heißes Wasser
  • 400 g frische Erdbeeren
  • 300 g Clotted Cream oder Creme fraiche
  • 4 EL Erdbeerkonfitüre
  • Puderzucker zum Bestäuben

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Für den Teig Butter und Zucker 2 - 3 Minuten lang weich und cremig aufschlagen. Ei, Vanilleextrakt und Rosenwasser unterschlagen. Mehl und Backpulver in die Schüssel sieben, Salz, Buttermilch und Joghurt hinzufügen. Alles miteinander verrühren, zuletzt das heiße Wasser unterschlagen.

Je einen gehäuften Löffel der Masse in die Vertiefungen des Whoopie-Bleches geben, 10 Minuten ruhen lassen. Alternativ - wie ich - auf ein mit Backpapier belegtes Backblech verteilen! Dann 10 - 12 Minuten backen. Die Küchlein aus dem Ofen nehmen, kurz in der Form und danach auf einem Gitter vollständig erkalten lassen.

Für die Füllung die Erdbeeren entstielen und in Scheiben schneiden. Auf 12 Küchlein je einen Löffel Clotted Cream oder Creme fraiche geben, darauf 1 TL Erdbeerkonfitüren und dann die Erdbeer-Scheiben. Zuletzt mit einem zweiten Küchlein bedecken und Puderzucker bestäuben.

♥ ♥ ♥ ♥ ♥

So weit - wieder so gut. Auch bei dem Rezept habe ich die Teigmenge halbiert und hatte Mörder-Whoopie-Küchlein! Von daher habe ich auch hier wieder die "normale" Menge für die Füllung her genommen.


Geschmacklich 1 A - nur halt wieder die Optik. Schnief. Aber - versprochen! - ich bleibe dran. Irgendwann werde auch ich "die perfekten Whoopie Pies" machen dürfen! Und mein Fazit: ICH BRAUCHE EIN WHOOPIES-BACKBLECH!!!!!


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

Rezension: "Whoopie Pies" und daraus Vanilletraum

Ich habe mal wieder ein Buch, dass ich Euch vorstellen darf. Und zwar das Buch "Whoopie Pies" aus dem Thorbecke Verlag, das mir dieser kostenlos zur Verfügung gestellt hat. DANKE dafür.

Wollt Ihr rein schauen???






Was schreibt der Thorbecke-Verlag dazu?

Hannah Miles
Whoopie Pies
Freche Törtchen aus Keks & Creme
Fotos von Steve Painter
64 Seiten
mit zahlreichen Fotos
Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7995-0233-7
EUR 12,99

Muffins und Cupcakes kennt jeder, der neueste Trend heißt Whoopie Pies! Mit cremiger Füllung und einem Guss oder einer Glasur entstehen hier freche Küchlein - die perfekte Kreuzung aus Keks und Torte. Damit sind sie ideal für die Kaffeepause, den Nachmittagstee oder Feste und Feiern.
Neben Grundrezepten, die zu eigenen Kreationen anregen, bietet dieses Buch eine Vielzahl ausgefallener Rezepte für jeden Anlass und jeden Geschmack. Bei der Dekoration sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt; so macht das Backen richtig Spaß!

Der neueste Trend aus den USA - ideal für Feste und Partys - eine ganz neue Art zu backen.

Was sage ich dazu?

Das Buch hat mit 19 x 19 cm ein eher ausgefallenes Format. Aber mir gefällt es sehr gut - mir mit meinen Backbüchern auf dem Nachttisch. Denn Nachttische sind ja meist auch nicht unendlich groß. Mit Schutzumschlägen aus Papier stehe ich immer irgendwie auf Kriegsfuß, die werden bei mir - aus welchem Grund auch immer - recht schnell unansehnlich. Umso angenehmer war ich überrascht, als ich den Umschlag abgenommen habe. Denn darunter erschien (bis auf den inneren Klappentext) noch einmal genau die gleiche Optik. Also für mich persönlich: ab mit dem Papier-Schutzumschlag!

Jedes Rezept hat ein sehr schönes großes Foto. Die Bilder sind so appetitlich, dass man gleich Hunger bekommt. Die Rezepte sind sehr vielfältig und die Zutaten finde ich auch nicht so ungewöhnlich, dass man sie nicht in jedem größeren Supermarkt bekommen kann (oder Rosenwasser halt in der Apotheke). Das Buch ist unterteilt in Einführung ♥ Klassisch ♥ Fruchtig ♥ Luxuriös ♥ Festlich ♥ Register. Die Rezepte reichen von Bananen-Karamell-Törtchen, Erdnussbutter-Himbeer-Törtchen, Eiscremetörtchen über Kürbistörtchen bis hin zu Keks-Milchcreme-Törtchen. Da sollte wirklich für jedes Leckermäulchen etwas dabei sein. Mir ist jedenfalls die Auswahl, womit ich anfangen soll, gar nicht leicht gefallen. 

Aber letztlich habe ich mich für "Vanilletraum" entschieden!

Ihr braucht für 12 Whoopies:
  • 125 g weiche Butter
  • 200 g extrafeiner Zucker
  • 1 großes Ei
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 320 g Mehl
  • 4 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 125 ml Buttermilch
  • 125 g saure Sahne
  • 100 ml heißes Wasser
  • 80 g weiche Butter
  • 375 g Puderzucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 50 ml Milch
  • 4 EL Himbeerkonfitüre
  • Puderzucker zum Bestäuben

Für den Teig Butter und Zucker 2 - 3 Minuten leicht und cremig aufschlagen. Ei und Vanilleextrakt unterschlagen. Mehl und Backpulver in die Schüssel sieben, Salz, Buttermilch und saure Sahne hinzufügen.. Alles miteinander verrühren, zuletzt das heiße Wasser unterschlagen.

Mit je 1 Löffel der Masse 12 "Kleckse" auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben (oder auf ein spezielles Whoopie-Blech), 10 Minuten ruhen lassen, dann 10 - 12 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze backen. Die Küchlein abkühlen lassen und das zweite Blech genauso backen.

Für die Creme Butter, Puderzucker, Vanilleextrakt und Milch 2 - 3 Minuten lang verrühren, bis die Masse leicht und cremig ist. Die Buttercreme in einen Spritzbeutel geben und auf 12 der Küchlein Rosetten aufspritzen. Je einen TL Himbeerkonfitüre auf die Buttercreme geben, ein zweites Küchlein drauf setzen und mit reichlich Puderzucker bestreuen.

♥ ♥ ♥ ♥ ♥

So weit so gut. Ich habe jetzt leider kein spezielles Whoopie-Blech. Also ab aufs Backblech mit den "Teigklecksen". 12 habe ich mich nicht getraut und mit 9 angefangen. Und das war sehr guuuuut. Denn die sind dermaßen groß geworden. Hätte ich 12 drauf gemacht, hätte man sicher nichts mehr vom Blech gesehen. Für meinen Geschmack waren die Küchlein so viel zu groß, aber ich Dussel hatte schon die beiden anderen Bleche (weil ich noch ein zweites Rezept getestet habe) vorbereitet. Also Augen zu und durch.

Die liegen auf einem ganz normalen Essteller und KEINEM Kuchenteller!!!

Beim Teig habe ich das halbe Rezept genommen. Denn 24 Whoopies (12 je Rezept) für drei Personen über Pfingsten wäre uns doch etwas zu viel gewesen. Da jetzt aber meine Küchlein gut handgroß geworden sind, wäre die halbe Menge Füllung definitiv zu wenig gewesen. Also habe ich da die im Rezept angegebenen Menge genommen und auf 6 Whoopies verteilt.

Geschmacklich waren die Whoopies sehr lecker - die Erdbeer-Sahne-Whoopies poste ich in einem zweiten Post, damit es hier nicht zu lang und unübersichtlich wird - klick. Wie gesagt, die Optik lässt etwas zu wünschen übrig ohne Whoopies-Blech. Und das war - vorweg gesagt - beim zweiten Rezept leider genauso.


Nur zum Vergleich: Es handelt sich um die Whoopies vom Titelbild des Buches!!!

In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

17. Mai 2013

2 Mitbringsel zum Fußballturnier

Über Pfingsten findet hier in der Nähe ein traditionelles Fußballturnier statt, zu der die Mannschaft von K. Junior jedes Jahr auf's Neue mit mehreren Übernachtungen hin fährt. In diesem Jahr ist K. Junior wegen einer Verletzung leider nicht dabei.

Auf Wunsch des Trainers habe ich als Mitbringsel meinen Lebensmitteldrucker eingesetzt - denn immer nur Wimpel oder Schal ist auf die Dauer eher langweilig. Die Wettervorhersage kann sich noch nicht so recht einigen, also auf Nummer sicher und zwei ungefüllte Schokokuchen mit Schokoglasur - kommt ja bei den Kids immer sehr gut an.

Dieses Mal habe ich meine Backform nach der Methode der Tortentante mit Alufolie und feuchtem Zewa vorbereitet - klick hier. Und siehe da, der Kuchen ist soooo gerade aufgegangen wie noch nie zuvor. Werde ich wohl in Zukunft immer so machen. Ich bin total begeistert!!! Man lernt eben nie aus. Und eigentlich kannte ich die Methode ja. Ich war nur immer zu faul dazu. Dabei ist das wirklich keine große und langwierige Arbeit! Alufolie auf die entsprechende Länge des Umfangs der Backform zuschneiden, 2 Lagen feuchtes bis nasses Zewa in die Mitte darauf legen, Alufolie umschlagen und um die Form legen. Ich hab das ganze mit einer großen Büroklammer fixiert, was super gehalten hat. Man muss nur beim Abmachen aufpassen, dass man sich nicht die Pfoten verbrennt.

Da es etwas schnell gehen musste, habe ich bei der Entstehung der Kuchen keine Bilder gemacht. Nur vom Ergebnis:


Die Schokokuchen habe ich nach diesem Rezept gebacken - klick. Das ist eigentlich mein Standardrezept, weil es immer wieder und jedem schmeckt. Und es ist so herrlich wandelbar...


Jetzt kann ich den Jungs nur noch viel Erfolg beim Turnier wünschen.


In diesem  Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

13. Mai 2013

And the winner is... ♥

Wow!!! 21 haben bei meiner Verlosung mitgemacht - so viel Resonanz hätte ich nie im Leben erwartet!!! Ich will Euch auch gar nicht lange auf die Folter spannen und Euch die Gewinner zeigen.

Eigentlich wollte ich ja mit Random.org auslosen - aber irgendwie kam ich damit nicht richtig klar. Also doch lieber auf die gute alte traditionelle Methode.

Mein Lostopf!

Herzlichen Glückwunsch Rebecca - Du gewinnst die Dessertringe!

Herzlichen Glückwunsch "Hobbykochbäcker" - Ihr gewinnt den Herz-Tortenring!

Herzlichen Glückwunsch Bea aus Hüttenberg - Du gewinnst die Herz-Pralinenform!

Herzlichen Glückwunsch Moni - Du gewinnst das Buch "Kleine Törtchen"!


Liebe Gewinner, meldet Euch schnell bei mir. Oben im Impressum findet Ihr meine email-Adresse. Wenn Ihr mir dorthin Eure Adresse schickt, gehen die Gewinne schnellstmöglich auf die Reise zu Euch.

Wenn ich innerhalb einer Woche keine Rückmeldung erhalte, werde ich den entsprechenden Gewinn neu verlosen!


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

12. Mai 2013

Ein Hoch auf die Mütter!!! ♥

Das Muttertagsfrühstück

"Mama, Mama, liegen bleiben,
weiterschlafen, Küche meiden!"
Frühstück machen - Kindersache,
auf dem Boden, Kaffeelache!

Putzen, putzen, Teller spülen,
Eier kochen, O-Saft kühlen,
Brötchen backen, Honig holen,
sind ganz still auf leisen Sohlen.

"Mama, Mama, komm wach auf!
Frühstück fertig - welch ein Brauch!"
Loben, loben alle beide!
Sind ganz stolz vor lauter Freude!

Mama, Mama schaut einher.
"Wenn's nur jeden Tag so wär!"
"Weißt Du wie viel Stress das gab?
Trotzdem: Schönen Muttertag!"

So oder so ähnlich ging es heute früh in meiner kleinen Küche, als mein Sohn und mein Mann das Frühstück machten. Okay, den Teig für die frischen Brötchen hatte ich gestern Abend schon angesetzt - sicher ist sicher! Bilder vom Frühstück gibt es leider keine - dafür war alles viel zu schnell verputzt. Aber von meinem (gaaaaaaanz uneigennützigen!!!) Geschenk hab ich eins:


Ich wünsche allen Müttern einen schönen Muttertag!!!


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

8. Mai 2013

{enthält WERBUNG} Rhabarber-Tarte mit Vanillecreme

Ich habe noch ein super turboschnelles Rezept für Euch, das ganz und gar nicht aufwändig ist. Aber wenn Ihr Rhabarber mögt, dann gefällt Euch das sicher!

Ihr braucht dafür:

  • 1 Packung frischen Blätterteig aus dem Supermarkt
  • 250 ml Milch
  • 1 Pck. Backfeste Puddingcreme
  • einige Stangen Rhabarber (bei mir waren es 6 dünnere Stangen)
  • etwas braunen Zucker

Den Blätterteig entsprechend Eurer Backform zurecht schneiden. Ich hatte nicht so richtig die passende Form - warum eigentlich bei den vielen verschiedenen Formen, die ich besitze??? - und habe eine mittelgroße, nicht ganz so tiefe Auflaufform genommen (ging super).

Die Form fetten und mit dem Blätterteig auslegen. 250 ml Milch mit einer Packung backfester Puddingcreme gemäß der Packungsangaben verrühren und auf den Blätterteig geben. Den Rhabarber auf die Größe der Form zurecht schneiden, auf den Pudding geben und mit braunem Zucker bestreuen.

Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad Umluft (das war ein sehr guter Tipp einer Freundin, da ich sonst immer nur Ober-/Unterhitze nutze) ca. 20 bis 25 Minuten backen bis die Ränder vom Blätterteig schön gebräunt sind.




Wer gerne viel Puddingcreme mag (wie wir!) kann auch die doppelte Menge Creme anrühren und auf den Blätterteig geben. Die backfeste Puddingcreme stammt aus meinem Testpaket von Dr. Oetker (hihi, bald ist es leer...). An dieser Stelle ein ♥liches Danke an Dr. Oetker.

Ich werde jetzt mal in die Küche verschwinden und weiter Rhabarber-Kompott aus den restlichen gefühlten 100 Stangen in meiner Speisekammer kochen!


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

7. Mai 2013

Rezension: "Cupcakes" und daraus Rhabarber-Cupcakes

Unser Nachbar hat ein bisschen Landwirtschaft und brachte mir gestern ganz spontan einen riesigen Berg Rhabarber vorbei. Ich liebe Rhabarber - aber da scheiden sich meist die Geister. Zum Glück mögen meine Männer den auch sehr gern. Also habe ich heute Rhabarber-Tarte (Rezept folgt), Rhabarberkompott und Rhabarber-Cupcakes gemacht.

Für die Cupcakes habe ich ein Buch genommen, das schon länger ungenutzt in meinem Regal steht. Das habe ich anlässlich des Gewinns der 2. Runde des Wettbewerbs der Cupcake Heaven gewonnen. Hier ein kleiner Einblick für Euch:







Bisher habe ich nur gute Erfahrungen mit dieser Art von Büchern von GU gemacht. So auch dieses Mal wieder. Das Buch ist unterteilt in vier Kategorien: Kunterbunt & frisch ♥ Fruchtig & aromatisch ♥ Schokoladig & raffiniert ♥ Fein & Edel. Neben den vielen Rezepten, die auch jeweils mindestens ein Bild haben (sehr wichtig für mich!) gibt es auch viele nützliche Tipps rund um's Backen von Cupcakes. Die Rezepte reichen von Amarena-Cupcakes, Cranberry-Cashew-Cupcakes, Getränkte Zitronencupcakes, Angel-Cupcakes mit Pflaumen über Passionsfrucht-Cupcakes bis hin zu Vulkan-Cupcakes. Da sollte wirklich für jeden Geschmack etwas dabei sein!

Erschienen im GU-Verlag
ISBN 978-3-8338-1944-5
EUR 7,99

Zum Testen habe ich für Euch die Rhabarber-Cupcakes nachgebacken.

Ihr braucht dafür:

  • 400 g Rhabarber
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 3 EL Orangenlikör (alternativ Orangensaft)
  • 150 g weiche Butter
  • 130 g Zucker
  • 3 Eier
  • 150 g Mehl
  • 50 g Speisestärke
  • 2 geh. TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Butter
  • 150 g Doppelrahm-Frischkäse
  • 4 EL Waldmeistersirup

Den Rhabarber waschen, putzen, evtl. schälen und dabei die Fäden abziehen. Klein würfeln, mit Vanillezucker und Orangenlikör bzw. -saft mischen.

150 g Butter mit dem Zucker cremig rühren. Die Eier einzeln unterrühren. Mehl, Stärke und Backpulver mischen und unterrühren. Zuletzt die Rhabarber-Stückchen unterheben. Den Teig auf 12 Muffinförmchen verteilen. Ich habe diese Cups zum Backen verwendet. Ich denke mal, bei "normalen" Muffinförmchen reicht der Teig auch locker für 14 Stück!

Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 25 Minuten backen (in den Cups, die ja etwas größer sind, waren es 30 Minuten). Gut abkühlen lassen.

150 g Butter mit Frischkäse und Waldmeistersirup verrühren. Ich war etwas ungeduldig und meine Butter war noch zu fest. Von daher habe ich keine ganz glatte Konsistenz erreicht - aber schmecken tut es trotzdem! Mit einer großen Lochtülle auf die Küchlein spritzen.

Die Cupcakes schmecken mir und meinem Sohnemann prima - mal schauen, ob Papa heute Abend auch noch welche abbekommt...



Dieses Rezept ist auch Teilnehmer beim Blogevent vom Küchenplausch!




In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.