28. August 2013

Nord-Ostsee-Cupcakes

Die liebe Tortenträumerin Sandra - klick - hat zu einem Blogevent gerufen - da folge ich ihr doch von Herzen gern.


Eine kleine Vorgeschichte gehört zu meinem Rezept leider dazu...

Jedes Jahr entbrennt bei uns auf's Neue die Diskussion, wo wir hin fahren: in die Berge oder ans Meer. Um dem vorzubeugen, wechseln wir das seit einiger Zeit immer schön ab. Vorletztes Jahr Ostsee, letztes Jahr Österreich, dieses Jahr Nordsee.

Angekommen im Urlaub fühle ich mich immer, wenn man - wo auch immer - mit dem ersten Moin Moin (oder in Ostfriesland mit nur einem Moin, sonst ist man geschwätzig) begrüßt wird. An der Ostsee hat es bei meinem Männern schon fast Tradition, dass sie sich auf die Jagd bei so vielen Bäckern wie möglich nach der besten Rumkugel des Urlaubs machen. In diesem Jahr haben sie das auch an der Nordsee versucht. Aber keine Rumkugel bei keinem der vielen Bäcker weit und breit. 

Da stand ganz schnell fest, was bei uns das Urlaubsfeeling und ein Lächeln hervorzaubert. Genau: Rrrrrumkugeln! Das alleine war mir jedoch etwas zu popelig, da ich die meist aus Kuchenresten und -abschnitten mache. Also habe ich mir etwas anderes überlegt. Hier mein Ergebnis.

Nord-Ostsee-Cupcakes

Ihr braucht für 12 Stück:
  • 2 Eier
  • 100 g Zucker
  • 100 ml Rapsöl
  • 100 ml Milch
  • 150 g Mehl
  • 1/2 Tütchen Backpulver
  • reichlich Umdrehungen aus der Vanillemühle
  • 12 Rumkugeln (Zubereitung siehe unten)
  • 1 Becher Schlagsahne
  • 1 Tütchen Paradiescreme Vanille
  • 1 Becher Schmand
  • 1 Fläschchen Rumaroma

Zuerst kommen die Rumkugeln an die Reihe. Dafür kann ich Euch ein richtiges Rezept gar nicht geben. Das mache ich immer "Pi mal Daumen". Grundsätzlich werden bei mir alle Kuchenreste und -abschnitte aufgehoben und in den Tiefkühler gepackt. Die sind genau richtig für solche Sachen. Diesmal habe ich Schokokuchenreste her genommen. Diese verknete ich mit einem Löffelchen Konfitüre (als Kleber) und ordentlich Rum und/oder Rumaroma. Verlasst Euch ganz auf Euer Gefühl! Die Masse darf - ähnlich wie bei Cakepops - nicht zu trocken und nicht zu feucht sein. Es sollten sich problemlos Kugeln formen lassen. Bis zur weiteren Verwendung in Tiefkühler parken.

Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Eier mit dem Zucker sehr schaumig schlagen. Milch und Öl unterrühren. Mehl, Backpulver und Vanille mischen und unterarbeiten.

Den Teig auf 12 Förmchen verteilen. Pro Förmchen eine Rumkugel kurz bevor sie in den Ofen kommen in die Mitte setzen. Die versinken schneller als die Titanic. Hihi.

Ca. 25 Minuten auf mittlerer Schiene backen, herausnehmen und abkühlen lassen.

Für die Creme das Aroma zur Sahne geben, Paradiescremepulver dazu geben und tüchtig mit dem Schneebesen schlagen. Die Masse wird durch die geringere Menge an Flüssigkeit ratzfatz fest. Einen Becher Schmand unterrühren, alles in einen Spritzbeutel geben und auf die Cupcakes spritzen.


Meine Förmchen waren etwas größer, das ergab so bei mir nur 8 Cupcakes. Aber ich fand das Streifenmuster soooo passend für die Nord-/Ostsee.


Für die Dekoration habe ich mir im Internet passende Motive herausgesucht. Eigentlich wollte ich sie auf stabileres Fotopapier drucken. Aber das war unauffindbar. Also habe ich normales Papier genommen, die Motive nach dem Drucken ausgeschnitten und einlaminiert. So werden sie sehr stabil. Hinten mit einem kleinen Stückchen Tesaband einen Zahnstocher befestigen und ab in die Cupcakes damit.  Die Muscheln stammen aus diversen Urlauben. Und irgendwie kommen jedes Mal mehr dazu.


Na? Kommt bei Euch Urlaubsfeeling auf??? Ich habe jedenfalls mein Bestes dafür gegeben.


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

24. August 2013

Rezension: "Kreative Leckereien" und daraus Cremige Mini-Cupcake-Eistüten

Ich freue mich ja jedes Mal auf's Neue, wenn ich Bücher rezensieren darf. Und diesmal war es mir eine ganz besondere Freude, da ich die Autorin Christina Sambale von Christinas Catchy Cakes - klick - auf der Cake Cologne kurz persönlich kennenlernen durfte (auch wenn Ihr Nachwuchs meine Torte nicht so sehr mochte...).

Das Buch wurde mit vom Frech-Verlag (Topp) - klick - kostenlos zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle herzlichen Dank dafür!

Dann will ich Euch zuerst mal einen kurzen Blick in das Buch nicht verwehren!







Was schreibt der Frech-Verlag dazu?

Das große Kreativbuch für alle, die gerne backen, basteln und dekorieren
Süß! Lecker! Und soooo hübsch! Die kleinen Backkunstwerke in diesem Buch werden Sie bezaubern. Wer in guten Konditoreien schon beim Betrachten der Naschwerke ins Schwärmen gerät, für den lassen die Kreativen Leckereien keine Wünsche offen. Aber auch wer endlich wissen will, wie er all die schönen bunten Zuckerblumen, Liebesperlen und Streuzuckerherzchen aus dem Backregal kreativ einsetzt kann, wird hier fündig werden.

Seien es süße Kleinigkeiten wie herzige Muttertagskekse, Leckereien mit Stiel wie fröhlich gelbe Ruffle Cake Pops oder eine originelle Patchworktorte fürs nächste Nähkränzchen - Autorin und Tortendekoexpertin Christina Sambale zeigt Ihnen in detaillierten Anleitungen Schritt für Schritt, wie Sie einfach hergestellte Backwerke ohne viel Aufwand in kreativ und liebevoll dekorierte Leckereien verwandeln. Verschiedene Schwierigkeitsgrade erleichtern dabei den Einstieg und bieten auch Fortgeschrittenen noch Inspiration. Zum selber Vernaschen, für besondere Anlässe oder zum Verschenken an besonders liebe Menschen.

Buch inklusive:
  • Dekorationsideen für viele Gelegenheiten und rund ums Jahr
  • Von zuckersüßen Kleinigkeiten über Leckereien am Stiel bis zu Torten und Törtchen
  • Mit Schrittbildern, Vorlagen und Basteltipps
  • Ausführliche allgemeine Anleitung inkl. Notfalltipps und kleiner Werkzeugkunde
  • Preisgekrönte Autorin (Silber im Oktober 2011 bei der Hamburger Tortenshow und Bronze 2012 bei der Londoner Cake International)

Was sage ich dazu?

Das Buch bezaubert durch die Gestaltung und viele viele tolle Fotos. Man weiß gar nicht, wo man auf den Bildern zuerst hinschauen soll.
Das Buch ist unterteilt in ♥ Zuckersüße Kleinigkeiten ♥ Alles am Stiel ♥ Torten und Törtchen - abgerundet von einem sehr lieben Vorwort, einer allgemeinen Anleitung, "Was mache ich, wenn...?" und einer kleinen Warenkunde.

Ich musste sehr lange überlegen, was ich mir daraus zum Testen aussuche. Okay, für eine Torte ergab sich zur Zeit keine echte Gelegenheit, Weihnachts- und Osterideen ließ ich außen vor. Und da es heute in einer Tour seit Mittag regnet, hole ich mir einfach meinen eigenen kleinen Sommer zurück mit 

Cremigen Mini-Cupcake-Eistüten

Ihr braucht dafür (gar nicht viel):
  • 50 g Butter
  • 50 g Zucker
  • 1 Ei
  • 3 EL Milch
  • 50 g Mehl
  • Schale einer unbehandelten Zitrone
  • Msp. Backpulver
  • 16 Waffelbecher mit Schokoladenrand (findet man in Supermärkten meist bei den Eiswaffeln)

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Butter mit dem Zucker und dem Ei schaumig schlagen. Dann Milch, Mehl, Backpulver und die Hälfte der Zitronenschale unterheben und alles zu einem glatten Teig verrühren.

Die Waffelbecher bis zur Hälfte mit dem Teig füllen. Hier ist ein Spritzbeutel mit Lochtülle hilfreich, aber ein Gefrierbeutel mit abgeschnittener kleiner Spitze funktioniert aus eigener Erfahrung auch super. Auf mittlerer Schiene 15 bis 20 Minuten backen, dann auskühlen lassen.

Für die Cremehaube braucht Ihr:
  • 80 g Puderzucker
  • 50 g Butter
  • 50 g Frischkäse
  • Lebensmittelfarbe (im Buch in rot, ich habe blau gewählt)
  • essbarer Glitter in Pink (ich habe Zuckerperlen in Blautönen genommen)

Die Butter mit dem Puderzucker, der Lebensmittelfarbe und der restlichen Zitronenschale cremig aufschlagen. Löffelweise den Frischkäse dazu geben.

Mit einem Teelöffel je etwas Creme kreisförmig mit wippenden Bewegungen auf die ausgekühlten Küchlein auftragen. Am Schluss den Löffel mit Schwung wegziehen, damit sich eine kleine Spitze bildet. Ein wenig Glitzer (oder in meinem Fall Zuckerperlen) darüber streuen.




Irgendwie erinnert mich meine Creme ein bisschen an zerquetschten Schlumpf! Aber mein kranker Sohn fand die Küchlein cool. Und ich fand sie sehr lecker, wo ja die Farbe keine Rolle spielt. In Gelb verbreiten sie sicher auch richtiges Sommerfeeling! Oder grün im Frühling...


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

23. August 2013

Eine Torte mit Pluto zum Geburtstag...

...das war der Wunsch meines Patenkindes. Ooookaaaay, ich versuch mein Bestes. ♥

Fondant- oder Marzipanüberzug war leider tabu, da meinem Patenkind beides immer so in der festen Zahnklammer kleben bleibt.

Den Aufleger mit der Figur konnte ich getrost aus Fondant machen, da er ja nicht aufgegessen wird. Den Körper hatte ich bereits vor dem Urlaub gemacht (damit er gut durchtrocknen konnte) und nach dem Urlaub den Kopf etc. Das war optimal, denn das Hundi ist wunderbar ausgehärtet.

Gestern habe ich einen Schokokuchen nach diesem Rezept - klick - in 1,5-facher Menge in der Tasty-Fill-Heart-Form von Wilton - klick - gebacken und sehr gut auskühlen lassen. Bei der Füllung sollte es zwar schokoladig, aber nicht zu schwer sein. Da habe ich für mich die Tortencreme Schoko von Dr. Oetker entdeckt. Die wird einfach mit Wasser und geschlagener Sahne gemacht und schmeckt sehr lecker. Die Füllung kam gestern Nachmittag in den Kuchen und ab in den Kühlschrank damit. Die Zartbitter-Ganache hatte ich auch vorbereitet.

Heute bin ich extra früh aufgestanden, um die Kühle des Morgens auszunutzen. Torte mit Ganache einstreichen und mit Hilfe eines Spritzbeutels am Rand entlang spritzen war so echt kein Problem. Und damit ein bisschen Deko dabei ist, habe ich noch ein paar Herzen in verschiedenen Formen und mit verschiedenen Prägungen ausgestochen. Muss mein Patenkind ja nicht mitessen... Hihi.

Und dann der Schock! Mein Sohn steht auf, hat in der Leiste eine dicke Beule und am Oberschenkel irgendwelche Pickel. Also sofort ab zum Arzt - aber ohne Mama bitte ("Du darfst im Auto warten!"), denn das ist mit fast 14 ja uncool. Ergebnis: "Gürtelrose". Aaaaaaaaaahhhhhhhhhh. Was tun mit der Torte???  Wo hat er das her??? Kriege ich das auch??? Das alles schoss mir mehr oder weniger gleichzeitig durch den Kopf. Die Geburtstagsfeier war erst mal gestrichen, denn meinen Sohn alleine lassen oder zum Geburtstag mitnehmen hatte sich erledigt. Ich hätte heulen können (...und habe auch ein paar Tränchen verdrückt).

Letztlich hat mein Patenkind mit ihrer Mutter die Torte selber abgeholt - abgefertigt am Küchenfenster, denn rein kommen wollten sie verständlicherweise nicht.

Wenn Ihr bis hier hin durchgehalten habt beim Lesen, sollt Ihr jetzt mit Bildern belohnt werden! Voilá:



Der Aufleger mit dem Pluto kann komplett heruntergenommen und aufbewahrt werden. Genau wie es mein Patenkind wollte.♥


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

19. August 2013

Käsekuchen "extracremig"

Schwiegermutter kommt - dann gibt es hier fast immer Kuchen. Und da Schwiegermutter genauso gerne Käsekuchen isst wie wir, musste ich mich "nur" noch unter knapp 110 Rezepten aus meinem neuen Buch - klick - entschieden, was gar nicht so einfach war. Nichtsdestotrotz war das Rezept ganz schnell gefunden, weil SchwieMu mag es lieber klassisch:

Käsekuchen extracremig

Ihr braucht dafür:

  • 300 g Mehl
  • 150 g kalte Butter
  • 50 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei

Aus diesen Zutaten mit den Händen zügig einen Teig kneten und für eine Stunde in den Kühlschrank geben.

  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 5 Eier
  • 300 g Zucker
  • 500 g Magerquark
  • 500 g Mascarpone
  • 2 EL Aprikosenbrand (habe ich durch Milch ersetzt)
  • 90 g Speisestärke
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Aprikosenkonfitüre (hihi, hatte ich auch nicht da, habe Zitronenmarmelade genommen)

Den  Backofen vorheizten und die Springform einfetten. Die Zitrone heiß abwaschen, die Schale dünn abreiben und den Saft auspressen.

2/3 des Teiges auf einer bemehlten Arbeitsfläche (oder wie ich direkt in der Springform) ausrollen und in die Form legen. Den restlichen Teig zu einer langen, schmalen Rolle formen, am Rand entlang in der Form legen und einen Rand hochdrücken. Boden und Rand gut miteinander verbinden, damit nichts von der Käsemasse raus läuft.

Die Eier trennen. Eigelb mit 200 g Zucker hellgelb und cremig aufschlagen. Magerquark, Mascarpone, Aprikosenbrand (oder in meinem Fall Milch), Zitronenschale und -saft verrühren und zu der Eigelbmasse geben. Mit einem Kochlöffel unterrühren. Die Speisestärke darüber sieben und ebenfalls unterrühren. 

Eiweiß mit dem Salz und dem restlichen Zucker steif schlagen. 1/3 des Eischnees mit einem Kochlöffel unter die Mascarponecreme heben, dann die restlichen 2/3 unterheben. Den Teigboden mit der Aprikosenkonfitüre bestreichen, die Creme darauf geben und glatt streichen.

Den Kuchen auf der zweiten Schiene von unten ca. 60 Minuten backen. Danach in der Form auskühlen lassen, ehe man den Ring löst.

 

Der Kuchen macht seinem Namen wirklich alle Ehre. Ich glaube, ich habe ein neues Lieblingsrezept für Käsekuchen!!!!


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

16. August 2013

Rezension: "Das große Buch der Käsekuchen" und daraus Quark-Kirsch-Kuchen

Wenn mein Göttergatte Hunger aus Süßes hat, soll er das auch bekommen! Obwohl ich heute kurz davor war, ihm den Kuchen zu streichen!!! Wir hatten nämlich ein Urlaubssouvenir der anderen Art in der Post: Ein Knöllchen aus den Niederlanden. Und Ihr glaubt echt nicht, was da eine Geschwindigkeitsübertretung von 10 km/h zuviel kostet: 73 Euro!!!! Wieviel Kuchen ich dafür backen könnte... Okay, ich schweife ab! Zurück zum Kuchen bzw. zum Buch.

Der NGV-Verlag war so freundlich, mir ein Exemplar "Das große Buch der Käsekuchen" kostenlos zur Rezension zur Verfügung zu stellen! Vorab schon einmal ein ♥-liches Dankeschön dafür!


Einmal schmökern gefälligst? Hihi.






Was schreibt der NGV-Verlag (Naumann und Göbel-Verlag) darüber?

Käsekuchen machen süchtig!
  • Über 100 Rezepte für Käsekuchen in leckeren Varianten: von Klassikern wie Eierschecke, Käsesahnetorte oder Zupfkuchen bis hin zu köstlichen Kreationen wie Ricotta-Limonen-Torte, Schoko-Käsekuchen mit Beeren oder Trauben-Mascarpone-Torte
  • Mit einem Extra-Kapitel zu angesagten kleinen Kuchen und Portionsgebäck wie Mini-Tiramisu-Torte, Himbeer-Käseküchlein oder Zitronen-Cupcakes mit Frischkäse-Frosting
  • Jedes Rezept mit brillantem Farbfoto und ausführlicher Schritt-für-Schritt-Anleitung

Was ist cremig, sahnig, süß und unwiderstehlich gut? Ganz klar: Käsekuchen in jeder Machart! Für eine riesengroße Fangemeinde gibt es einfach nichts Besseres. Wie schön, dass die cremig-sahnigen Kuchen und Torten so variabel sind. Mit Früchten, Streuseln, Marmelade oder Schokolade, federleicht-luftig oder unübertroffen cremig, mit oder ohne Boden, Quark, Ricotta, Sahne oder Frischkäse, auf luftigem Biskuit, knusprigem Mürbeteig oder süßem Keksboden - die Auswahl ist groß und köstlich. Wir haben über 110 Käsekuchen-Rezepte zusammengestellt: von Lieblingskuchen wie Eierschecke, Käsesahnetorte oder Zupfkuchen bis hin zu köstlichen Kreationen wie Ricotta-Limonen-Torte, Schoko-Käsekuchen mit Beeren oder Trauben-Mascarpone-Torte.

Auch die Kleingebäckabteilung kommt nicht zu kurz und bietet raffinierte Leckereien wie Mini-Tiramisu-Torte, Himbeer-Käseküchlein oder Zitronen-Cupcakes mit Frischkäse-Frosting. Liebevoll gestaltet, mit brillanten Farbfotos zu jedem Rezept und detaillierter Schritt-für-Schritt-Anleitung lädt das Buch zum Nachbacken ein und ist selbst für Backanfänger geeignet. Mit diesem Buch kann der nächste Kaffeeklatsch kommen!

gebunden, mit zahlreichen farbigen Abbildungen
192 Seiten, Format 21 x 26 cm
ISBN 978-3-625-13769-6
9,99 Euro

Was sage ich dazu?

Ich liebe Käsekuchen - ich liebe dieses Buch!!!!! Ich könnte beim ersten Rezept anfangen und mich bis zum letzten durchbacken. Das Buch hat ein sehr angenehmes Format, sodass es sicher noch längere Zeit auf meinem Nachttisch liegen wird. Die Rezepte sind einfach beschrieben und die Bilder ein Traum! Sogar Zubereitungszeit und Nährwertangaben sind vorhanden für den, der es wissen will (ich nicht!). Das Buch ist schön unterteilt in ♥ Einleitung ♥ Köstliche Kuchenvielfalt ♥ himmlisches Tortenglück ♥ Kleine Kuchen und Portionsgebäck ♥ Rezeptverzeichnis.

Als erstes habe ich mir heute ein eher leichteres Rezept zum Ausprobieren herausgesucht. Aber einen Käsekuchen in einer Kastenform habe ich noch nie gebacken. Ihr???

Quark-Kirsch-Kuchen

Ihr braucht für eine ca. 26 cm lange Kastenform:
  • 500 g Kirschen aus dem Glas
  • 3 Eier
  • 400 g Quark (20 %)
  • 60 g Grieß
  • 100 g Zucker
  • 5 Tropfen Zitronenaroma

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die Form gründlich fetten (ich nehme immer Backtrennspray und kann gar nicht mehr ohne sein). Die Kirschen gut in einem Sieb abtropfen lassen.

Die Eier verquirlen. Quark, Grieß, Zucker und Aroma unterrühren und alles zu einer glatten Masse verrühren. Die Quarkmasse in die Form füllen und die abgetropften Kirschen in der Mitte längs verteilen. Den Kuchen ca. 30 Minuten backen, in der Form abkühlen lassen und dann stürzen.

Beim nächsten Mal werde ich die Kirschen noch etwas mit einem Löffeln tiefer in die Eiercreme drücken, denn meine sind nicht wirklich gut versunken, was dem super leckeren Geschmack aber gar keinen Abbruch tut. Der halbe Kuchen ist schon weg und der Göttergatte noch nicht mal von der Arbeit daheim...




Für kommende Woche habe ich mir schon das nächste Rezept ausgesucht, wenn die Schwiegereltern kommen: "Käsekuchen extracremig". Die sind nämlich genau so große Käsekuchen-Junkies wie meine Männer und ich!


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

10. August 2013

Rezension: "Philadelphia - das große Backbuch" und daraus Cream Chesse Brownies

Endlich sind die Temperaturen wieder backtauglich! Denn ich habe noch so einiges, was ich Euch sooo gern vorstellen möchte... Aber das kommt jetzt so nach und nach.

Heute habe ich mir ein Buch geschnappt, dass mir mein Schwiegervater zum Geburtstag geschenkt hat. Das war vor unserem Urlaub, sonst hätte ich Euch das schon längst präsentiert. :)


Wollt Ihr einen Blick rein werfen??? Heute gibt es aber nur Handybilder, da die Kamera immer noch voll ist mit Urlaubsbildern und kein Stick weit und breit. Hihi.







Das Buch ist unterteilt in ♥ Vorwort ♥ Kuchen & Co. für Genießer ♥ Süße Snacks und Kleinigkeiten ♥ Philadelphia-Torten - Heute backt der Kühlschrank ♥ Herzhaft Gebackenes für jeden Tag und ♥ Register.

Auf 144 Seiten ist von Ananas-Kokos-Philadelphia-Torte über Kartoffel-Lauch-Auflauf mit Schinken, Macadamia-Cookies, Peanut-Butter-Brownies über Rote-Grütze-Schnitten bis Zwiebelkuchen wohl für jeden etwas dabei. Und - für mich gaaaaanz wichtig: Es gibt viele viele Bilder, zu jedem Rezept mindestens eins.

Das Buch ist im Südwest-Verlag erschienen. Den Preis könnt Ihr Amazon o.ä. entnehmen. Da will ich nicht spionieren, da es ja ein Geschenk war. Ich mag das Buch wirklich gern. Da hat Schwiegervater einen guten Griff getan! 

Jetzt aber zu dem Rezept, das ich daraus nachgemacht habe:

Cream Cheese Brownies

Ihr braucht dafür:
  • 150 g Butter
  • 150 g Zartbitterschokolade
  • 2 Eier
  • 180 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Vanillezucker
  • 140 g Mehl
  • 175 g Philadelphia (oder anderen Doppelrahm-Frischkäse)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Milch

Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und eine quadratische Backform (ca. 22 cm Kantenlänge) fetten oder mit Backpapier auslegen.

Die Schokolade mit der Butter in einem Topf bei niedriger Temperatur schmelzen und beiseite stellen. Die Eier mit dem Zucker, Salz und Vanillezucker cremig aufschlagen. Die abgekühlte Schokoladen-Butter einfließen lassen und unterrühren. Das Mehl unterschlagen. Dabei nicht zu lange rühren, sonst werden Brownies schnell zäh.

Den Frischkäse mit dem Zitronensaft und der Milch verrühren.

Die Hälfte des Teigs in die Form geben, den Frischkäse darauf vorsichtig verteilen. Mit dem restlichen Teig bedecken und den so verstreichen, dass kein Frischkäse mehr zu sehen ist.

Für ca. 25 Minuten in den Ofen geben und anschließend abkühlen lassen. Wenn die Brownies abgekühlt sind, lassen sie sich viel besser schneiden!

Ach was gäbe ich für Geruchsproben im Internet. Das ganze Haus riecht einfach nur herrlich!!!



In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

5. August 2013

Es ist Sommer-Sonne-Ferienzeit & Cremeschnittchen

Ist es Euch aufgefallen, dass ich in Urlaub war? Hoffentlich nicht, denn ich habe schön brav auch in meiner Abwesenheit Posts online gestellt. Der "Planen"-Funktion und dem Smartphone sei Dank. ♥

Jedenfalls war ich mit Mann und Kind in Ostfriesland. Ein paar Eindrücke möchte ich Euch nicht vorenthalten:







Wir hatten uns eine schöne schnuckelige Ferienwohnung im Ammerland gemietet und von dort aus viele Ausflüge gemacht: nach Barßel (dem nächsten größeren Ort mit einem oberleckeren Griechen), Leer, Emden, Wilhelmshaven, Groningen/NL, Bourtange/NL, Schillig (einmal ab in die Nordsee bitte!), Westerstede, Neuharlingersiel, Carolinensiel, Greetsiel, Pilsum, Papenburg, zur Meyer-Werft...

Wir waren jeden Tag unterwegs und haben es einfach nur genossen. Obwohl es doch teilweise richtig heftig warm war - selbst an der Nordseeküste. Aber nicht meckern, Winter wird es schnell genug wieder. Hihi. Kühlere Tage hatten wir auch (oder zumindest einen). Von 18 bis 40 Grad war alles auf unserem Autothermometer mal vertreten.

Auf der Heimreise haben wir Junior zuliebe noch einen Abstecher in den Heidepark nach Soltau gemacht. Wer auf Achterbahnen steht (wie ich eigentlich), ist hier genau richtig. Aber es hat nur für Colossos gereicht, danach war ich bedient. Es ist absolut kein gutes Gefühl, wenn nach der zweiten Abfahrt mit 61 % Gefälle einer von zwei Gurten sich löst. Da können die sich entschuldigen so oft sie wollen!!!! Dabei hat der nette junge Mann beide vor der Abfahrt kontrolliert! Puh, Adrenalin pur. Das hat mir gereicht. Ab da war ich nur noch für "harmlosere" Sachen zu gebrauchen.

Seit vorletzter Nacht sind wir also wieder daheim und seither läuft die Waschmaschine in einer Tour. War ja klar. Hihi. Wenn ich die ganze Wäsche nur nicht bügeln müsste. Bääääh. Ich hasse bügeln. Und bei dem Wetter erst recht. Gestern haben wir unseren Stubentiger aus dem Urlaubsquartier wieder heim geholt und heute war mir so was von nach frisch gebackenem Kuchen... Also ran an den Ofen und Blätterteig gebacken. Erst mal pur ohne jeglichen Belag oder Füllung.

Die Creme ist ein "Zauberpulver" von einer ganz lieben Freundin. Keine Ahnung, wo man das kaufen kann oder ob man es überhaupt kaufen kann. Aber Paradiescreme Vanille kommt ihr ansatzweise nahe, wenn auch nicht ganz. Das Pülverchen habe ich schön mit kalter Milch angerührt. Genau wie meine liebe Doro es mir aufgetragen hat. Den Blätterteig durchschneiden, Creme darauf geben, zweite Platte drauf und fertig. Okay, eigentlich sollte noch Puderzucker drüber, aber der ist leider alle. So muss es ohne gehen.

Ups, ich schreibe und schreibe und vergesse doch fast die Bilder von den leckeren Cremeschnittchen. Hihi.



Und wo habt Ihr so Euren Sommerurlaub verbracht? Oder habt Ihr ihn noch vor Euch?


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

2. August 2013

Familie Schoko-Gugl

Für heute hat sich überraschend Besuch angekündigt. Also ab in die Vorrats- und Abstellkammer und schauen, was ich so da habe. Aaaaah, ganz viel Schokolade.

Also habe ich Schoko-Gugel in verschiedenen Größen gemacht. Raus gekommen sind 6 größere, 12 mittlere und 18 kleine. So viele sollten es eigentlich nicht werden. Ich hatte mir fest vorgenommen, das halbe Rezept zu machen. Aber dann - schwupps - war die normale Menge Zucker in den reduzierten Eiern. Also noch zwei Eier dazu und halt mehr backen. Notfalls landen welche im Tiefkühler und warten auf ihren Einsatz als Cakepops.

Das Rezept lässt sich auch sehr gut auf Muffins anwenden, dann bekommt man 24 Stück. Ihr braucht dafür:

  • 4 Eier
  • 200 g braunen Zucker
  • 200 ml Pflanzenöl (ich nehme Rapsöl)
  • 200 ml Kakao (oder Milch)
  • 1 Fläschchen Rum-Aroma
  • 300 g Dinkelmehl
  • 1 Tütchen Backpulver
  • 50 g Kakaopulver
  • Schokoblättchen nach Belieben

Die Eier mit dem Zucker ordentlich aufschlagen - je länger je besser. Dann Öl, Kakao (oder Milch) und Aroma unterrühren. Mehl, Backpulver und Kakao mischen und einarbeiten, zuletzt die Schokoblättchen unterheben.

Auf welche Formen Ihr das dann verteilt, ist eigentlich egal. Muffins oder Gugl brauchen (außer die ganz kleinen) ca. 20 bis 25 Minuten - bei den Minis reichen 14 Minuten.

Ich lasse die Küchlein in den Formen auskühlen ehe ich sie stürze. So geht mir nur ganz selten etwas kaputt. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben - fertig. Ihr könnt auch ganz nach Lust und Laune Schokoguss darüber träufeln...

Die drei verschiedenen Größen finde ich total niedlich - hat was von Vater, Mutter und Kind. Deshalb auch "Familie Schoko-Gugl".



Beim Stöbern in der Kammer sind mir diese Teller in die Hände gefallen. Entgegen der Optik sind sie nicht aus Pappe, sondern aus Keramik. Die benutze ich echt viel zu selten...


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.