29. September 2013

Bloggertreffen in Köln + Domkekse

Gestern war es so weit und ich hatte mich sooooo lange schon darauf gefreut: Bloggertreffen in Köln. Yeah! Endlich mal eins in meiner Nähe!

Moni - klick - wird noch einen ausführlichen Post schreiben, aber zumindest meine Kekse und zwei Bildchen wollte ich Euch nicht vorenthalten!


Wir waren eine herrlich lustige 9er-Runde! Moni und ich haben schon ab vormittags die Läden in der Innenstadt unsicher gemacht. Das Kölner Kochhaus auf der Breite Straße kann ich Euch allen nur ans ♥ legen, wenn Ihr mal in Köln seid.

Um 14.30 Uhr haben wir uns am Bahnhof getroffen, sind gemeinsam zum Café Eigel geschlendert, haben lecker Kuchen ("Den da bitte!") gegessen, den wir anschließend bei einem Spaziergang verdaut haben. Und da wir solche Elite-Blogger sind (hihi) haben wir im Bahnhof Pizza geschlemmt, ehe wir in die durchs Fernsehen bekannte Kunstbar gewandert sind. Davor eine lange Schlange - aber wir sind einfach dran vorbei. Gut, dass ein Tisch bestellt war bzw. eine Loungeecke mit schönen kuscheligen Sofas. Da hat mein "Dr. Love" gleich noch viel besser geschmeckt, als er es ohnehin schon tat. Jamjam.

Ich schweife ab!!! Also  jetzt zurück zu meinen Keksen.

Ich habe eigentlich ein uraltes Rezept von meiner Oma: 300 g Mehl, 200 g Butter, 100 g Zucker, 1 Ei. Beim Zauberhaften Küchenvergnügen - klick - ist mir das Rezept begegnet mit nur einem Eigelb, was ich für Kekse viel besser finde. Mit einem ganzen Ei bleibt es weiterhin mein Lieblingsrezept für Mürbeteigböden aller Art! Ich habe noch das Mark einer Vanilleschote mit rein gegeben. Aus den Zutaten einen Teig kneten und mindestens für eine Stunde in den Kühlschrank geben (besser über Nacht).

Normalerweise rolle ich meinen Teig dünner aus. Aber die Kekse mussten vor dem Treffen ja noch eine Shoppingtour durchhalten. So habe ich sie dicker ausgerollt und mit Fondant verziert.




Weil das Treffen in Köln war, kam mein großer Dom-Ausstecher zum Einsatz sowie die Buchstaben-Stempel von Tchibo (gibt es vor Weihnachten immer mal wieder).

Es gab noch mehr Geschenke - aber da muss ich Euch auf Moni vertrösten. Denn mehr Bilder habe ich im Eifer des Gefechts gar nicht gemacht!

Heute steht jetzt AUSRUHEN auf dem Plan.


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

28. September 2013

3 Länder - 3 Blogs - 3 Rezepte; Teil 2: Beschwipster Apfelkuchen

Vorhang auf für die zweite Runde des Blogevents von Marlenes Sweet Things, Tatjanas kleiner Bäckerei und mir.


Nachdem Tatjana das erste Rezept ausgesucht hat, hatte ich diesmal die Qual der Wahl. Aber letztlich fiel die Wahl auf

Beschwipsten Apfelkuchen

Ihr braucht dafür: (meine Abwandlung wieder in Klammern und pink)

  • 5 kleine Äpfel (700 g)
  • 80 ml Calvados (200 ml Apfelwein)
  • 150 ml Apfelsaft (50 ml Apfelsaft)
  • 220 g Weizenmehl (Dinkelmehl)
  • 160 g Butter
  • 80 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Pck. Vanille-Pudding-Pulver (Mandel-Pudding-Pulver)
  • 50 g Zucker
  • 500 ml Milch
  • 1 Ei
  • 2 - 3 EL braunen Zucker
  • (eine Hand voll Mandelblättchen)
  • 75 g Kuchenglasur

Zum Vorbereiten die Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Apfelviertel, Calvados und Apfelsaft (Apfelwein und Apfelsaft) in einem Topf zugedeckt 4 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Den Topf auf einen Kuchenrost stellen. Die Äpfel zugedeckt in dem Sud ziehen lassen.

Für den Teig in der Zwischenzeit Mehl in eine Rührschüssel geben. Restliche Zutaten (bis einschl. Salz) hinzufügen und mit den Knethaken zunächst kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe gut durcharbeiten. Anschließend auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche kurz zu einem Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie gewickelt etwa 60 Minuten in den Kühlschrank legen.

Den Backofen vorheizen. Ober-/Unterhitze ca. 200 Grad.

Etwas mehr als die Hälfte des Teiges auf dem Boden einer Springform (Durchmesser 26 cm, gefettet) ausrollen, den Springformrand darumstellen. Die Form auf dem Rost in den vorgeheizten Ofen schieben. Den Boden etwa 10 Minuten hellbraun vorbacken. Den Boden danach etwas abkühlen lassen.

Für die Füllung in der Zwischenzeit aus Pudding-Pulver, Zucker und Milch nach Packungsanleitung einen Pudding zubereiten, dann in eine Schüssel geben und ab und zu umrühren. Das Ei unter den lauwarmen Pudding rühren.

Restlichen Teig zu einer langen Rolle formen, auf den vorgebackenen Boden legen und so an die Form drücken, dass ein etwa 3 cm hoher Rand entsteht.

Die Apfelviertel in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen. Den Pudding auf den vorgebackenen Boden geben und glatt streichen. Die Apfelviertel auf dem Pudding verteilen, leicht eindrücken und mit dem braunen Zucker bestreuen. Den Apfelkuchen bei gleicher Backofentemperatur in etwa 25 Minuten fertig backen.
Die Mandelblättchen in einer Form ohne Öl anrösten und über dem Kuchen verteilen.

Den Kuchen in der Form erkalten lassen. Anschließend vorsichtig aus der Form lösen und auf eine Tortenplatte setzen.

Zum Garnieren die Glasur im heißen Wasserbad nach Packungsanleitung schmelzen. Den Kuchen damit besprenkeln.




Hier noch die Bilder und Links von Marlene und Tatjana:

 

Marlenes Rezept: Klick
Tatjanas Rezept: Klick


Den Sud der Äpfel nicht wegschütten. Der schmeckt als heißer Punsch sehr lecker. Und wenn man nichts an Alkohol verträgt (so wie ich) dann hat er eine lustige Wirkung. Hicks.


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

24. September 2013

Rezension: "Cupcakes & Muffins von A-Z" und daraus Bananenmuffins

Ich bin so frei und lege Euch ein weiteres Buch ans Herz! Welches außerdem hervorragend in meine Sammlung passt und das mir von Dr. Oetker kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. Dafür von Herzen ein DANKE.

Aber erst mal einen kurzen Blick auf meine A-Z-Sammlung.


Ich denke, dass Ihr wohl merkt, dass ich die Serie gerne mag.

Aber zurück zum heutigen Buch. Und wie immer zu Beginn dürft Ihr reinschauen.






















Was sagt "mein Hausarzt" zu dem Buch?

Das wird eine richtig runde Sache.
Muffins und Cupcakes kann man immer essen! Hier sind über 200 tolle Rezepte auf 288 Seiten von A-Z einfach zu finden, einfach zu backen und einfach zum Reinbeißen. Und wer glaubt, schon viele Variationen zu kennen, der hat bestimmt noch keine Chai-Tea-Muffins, Espresso-Marzipan-Cakes oder gefüllte Weincreme-Pilze zum Kaffee oder Tee genossen. Ist gar nicht so schwer - einfach ausprobieren.

Umfang 288 Seiten
Format 16 x 23 cm
Farbfotos 200
Rezepte 200
ISBN 978-3-7670-0783-3
Preis 12,00 Euro

Was sage ich dazu?

Bin ich voreingenommen??? Aber ich liebe diese Serie. Und irgendwann hätte ich gerne alle daraus erschienenen Bücher zum Thema "Backen". Denn jaaaaa, es fehlen mir immer noch ein paar. Hihi.

Weil es mir wichtig ist, zu jedem Rezept ein Bild zu haben, ist dieser Punkt hier voll und ganz erfüllt. Und wer sich nicht nur auf die alphabetische Reihenfolge verlassen möchte, für den gibt es am Ende auch noch ein Register mit allen Rezepten.

Die Rezepte sind eine herrliche Mischung.  Und obwohl ich sehr viele Bücher von Dr. Oetker habe, sind nur wenige Rezepte bereits in anderen Büchern enthalten. Yeah! Sehr gut so!!! Einige Cupcakes sehen schon etwas kompliziert aus. Aber aus Erfahrung weiß ich, dass die Rezepte bei Dr. Oetker immer sehr gut beschrieben und quasi gelingsicher sind. Ich habe noch nie eins gehabt, was komplett in die Hose gegangen wäre. Wobei ich zu meinem ausprobierten dieses Mal eine kleine "Anmerkung" habe (mehr dazu im Rezept).

Bananenmuffins

Ihr braucht dafür:

  • 40 g Walnusskerne
  • 300 g Weizenmehl (ich nehme fast immer Dinkelmehl...)
  • 2,5 gestr. TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 2 Bananen
  • 250 ml Buttermilch
  • 80 ml Speiseöl, z. B. Sonnenblumenöl
  • 170 g brauner Zucker
  • 1 Pck. Vanille-Zucker
  • 1 Ei
  • 50 g Puderzucker zum Bestreuen

Für das Originalrezept braucht Ihr zudem noch 10 vorbereitete Backpapier-Quadrate von 19 x 19 cm. Glaubt mir, wenn ich sage, dass Ihr besser 12 nehmt!!! Oder wie ich Tulip-Muffinförmchen. Das ist noch einfacher und die gibt es gerade günstig bei dm...

Die Walnüsse grob hacken.

Für den Teig Mehl, Backpulver und Natron gut vermischen. Die Bananen schälen und mit einer Gabel grob zerdrücken. Hihi. Hat was von Babybrei - da werden Erinnerungen wach!

Buttermilch mit Öl, braunem Zucker, Vanille-Zucker und Ei gründlich verquirlen. Das Mehlgemisch, das Bananenmus und die gehackten Walnüsse unterrühren. 

Die vorbereiteten Backpapier-Quadrate in die Mulden einer 12-Muffin-Form drücken. Den Rand dabei so zusammenfalten, dass die Papierspitzen hochstehen.

Den Teig in die Papiere füllen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 35 Minuten goldgelb backen.

Das Rezept ist eigentlich für 10 Muffins ausgelegt, aber der Teig reicht locker für 12. Und selbst dann werden die Tulipförmchen so voll, dass ich große Bedenken hatte... Bei normalen Muffinförmchten wäre der Teig bestimmt übergelaufen. Bei den Tulipförmchen zum Glück nicht!

Die Muffins abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben. Ups, das habe ich ja total vergessen! Die schmecken aber auch ohne himmlisch. Und da ich sie in erster Linie für die Brotdosen für Schule und Arbeit gebacken habe, ist es auch nicht so schlimm, wenn der fehlt. 


 

Die Muffins sind so lecker und fluffig, die habe ich nicht zum letzten Mal gemacht. Und - im Gegensatz zu Cupcakes - auch ohne Kleckern und schmutzige Finger wunderbar geeignet für die Brotdosen! Und die Tulipförmchen werten die einfachen Muffins wunderbar auf. Hihi.


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

21. September 2013

3 Länder - 3 Blogs - 3 Rezepte; Teil 1: "Apfel-Whoopies"


3 Länder – 3 Blogs – 3 Rezepte...

… so lautet der Titel eines Events von Marlenes sweet things, Tatjanas kleiner Bäckerei und mir, das freundlicherweise von Dr. Oetker mit der Überlassung des Apfelbackbuches für jeden von uns unterstützt wird.

Um was geht es? Jeder von uns hat sich ein Rezept aus dem Buch raus gesucht, das wir in abgewandelter Form nachbacken wollen. Die Posts erscheinen zeitgleich sowie mit dem Originalrezept und den Links zu den anderen beiden Teilnehmern, damit Ihr Euch inspirieren lassen könnt. Wobei das Originalrezept hinterher noch erkennbar sein sollte. Wie wir die Rezepte variieren, bleibt uns jedem selbst überlassen. Dafür gibt es keine Vorgaben, wobei es schön wäre, wenn wir es schaffen, ländertypische Varianten zu finden.

Ihr dürft Euch also in der nächsten Zeit über leckere Apfelrezepte freuen! Wenn Ihr ein Rezept selber interpretiert, lasst es uns wissen! Dann können wir ggf. weitere Links in die jeweiligen Blogposts einbinden.

Aber jetzt an die vitaminreichen Früchtchen!!!

Den Anfang machen leckere Apfel-Whoopies, wobei ich meine Variationen in Klammern und in pink direkt hinter die Originalangaben geschrieben habe.:

Ihr braucht für 10 "Doppeldecker":
  • 1 - 2 Äpfel (ca. 300 g)
  • 80 g Gelierzucker Extra 2 : 1
  • 3 TL Zitronensaft
  • 120 Butter
  • 80 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 120 g Weizenmehl (Dinkelmehl)
  • 3 gestr. TL Backpulver
  • 1 Pck. Vanille-Pudding-Pulver
  • 80 g Haselnusskrokant (gehackte Mandeln)
  • 200 g Mascarpone (300 ml Milch, 1 Tütchen Paradiescreme Vanille, einige Schokoblättchen)

Zum Vorbereiten Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Apfelviertel in etwa 7 mm große Würfel schneiden. Die Apfelwürfel mit dem Gelierzucker und den Zitronensaft in einem Topf gut vermischen. Die Zutaten zum Kochen bringen und unter Rühren etwa 5 Minuten kochen lassen. Die Apfelmasse in eine Schüssel geben und erkalten lassen.

In den Zwischenzeit den Backofen vorheizen. Ober-/Unterhitze etwa 200 Grad, Heißluft etwa 180 Grad.

Für den Teig sehr weiche Butter, Zucker und Salz in einer Rührschüssel mit einem Mixer (Rührstäbe) auf höchster Stufe 4 Minuten schaumig schlagen. Eier nach und nach unterrühren (jedes Ei etwa 1/2 Minute).

Mehl mit Backpulver und Puddingpulver sowie 60 g Korkant (gehackten Mandeln) gut vermischen. Die Mehlmischung unter die Buttermasse heben. Den Teig in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle (Durchmesser 1,5 cm) geben. Ich habe dafür einen Spritzbeutel ganz ohne Tülle genommen, der vorne entsprechend abgeschnitten war. 20 Teighäufchen (je 5 cm) auf zwei Backbleche (mit Backpapier belegt) spritzen. Die Teighäufchen mit dem restlichen Krokant (den restlichen gehackten Mandeln) bestreuen.

Die Backbleche nacheinander (bei Heißluft zusammen) in den vorgeheizten Backofen schieben. Die Whoopies etwa 10 Minuten je Backblech backen.

Die Whoopies mit dem Backpapier von den Backblechen auf Kuchengitter ziehen und erkalten lassen.

Für die Füllung den Mascarpone kurz glatt rühren. Die vorbereitete Apfelmasse unterheben. Die Apfel-Mascarpone-Creme mit einem Teigschaber so lange rühren, bis sie anfängt, dicklich zu werden. Die Füllung mit einem Löffel auf der Rückseite von 10 Whoopies verteilen. Die restlichen Whoopies daraufsetzen und leicht andrücken. Die Whoopies zugedeckt etwa 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

In meinem Falle habe ich die Paradiescreme nach Packungsangabe aufgeschlagen, die Schokoblättchen und die Apfelmasse untergehoben und alles gründlich vermischt. 




Hier die anderen beiden Varianten! Die sehen auch einfach verführerisch aus.









Marlene: http://marlenessweetthings.blogspot.de/2013/09/3-lander-3blogs-3rezepte-teil-1-apfel.html
Tatjana: http://tatjanaskleinebaeckerei.blogspot.de/2013/09/3-lander-3-blogger-3-rezepte-teil-1.html

An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an meinen Hausarzt "Dr. Oetker" für die Überlassung der Bücher in allen drei Ländern!!!


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

18. September 2013

Rezension: "Party Cakes" von Peggy Porschen

Ich darf Euch heute wieder ein Buch vorstellen, das mir der Edition-Fackelträger-Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Vielen lieben Dank dafür.

Dieses Mal muss ich es aber bei einer reinen Buchvorstellung belassen, da sich mir derzeit keine Gelegenheit bietet, die tollen Kunstwerke aus dem Buch nachzuarbeiten. Außerdem sind sie nicht so, dass man sie einfach mal zwischendurch macht... Dafür dürft Ihr mehr Bilder sehen, als ich sonst bei Buchvorstellungen einbinde.










Ein Traum!!!!

















Was schreibt der Fackelträger-Verlag dazu?

Party Cakes
Torten, Plätzchen, Cupcakes, Cookies

  • Alle Basics, Tipps, Tricks und Techniken zum perfekten Backen, Dekorieren und Verzieren
  • Torten, Plätzchen, Cupcakes, Cookies: die besten Rezepte aus Peggy Porschens Londoner "Kuchen-Paradies"
  • Mit über 200 Farbabbildungen und zahlreichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen
Peggy Porschen ist eine der prominentesten und innovativsten Persönlichkeiten im Konditoreigewerbe und nicht nur im Vereinigten Königreich längst eine Marke.

In ihrem neusten Buch "Party Cakes" hat sie eine wunderbar verführerische Auswahl ihrer besten Cookies, Cupcakes, Torten und Törtchen für uns zusammengestellt. Reich bebildert und mit ausführlichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen zeigt Peggy Porschen dem Leser zunächst die wesentlichen Grundlagen ihres Könnens: von der Zubereitung der unterschiedlichsten Backwaren über den richtigen Gebrauch von z. B. Fondant oder Royal Icing bis hin zur Herstellung einzelner Motive und Dekoelemente.

Der umfangreiche Rezeptteil bietet dann ausreichend Gelegenheit, das Erlernte kreativ und fantasievoll umzusetzen und so für (fast) jeden Anlass - sei es zur Hochzeit, Geburt oder zum Valentinstag - das passende Backwerk zuzubereiten.

gebunden, mit Schutzumschlag, farb. Abb
144 Seiten, Format 21,5 x 27 cm
ISBN: 978-3-7716-4529-8

Was sage ich dazu?

Auch wenn das Buch nicht wirklich "für jeden Tag" ist, ist es doch ein sehr schönes Buch. Die Bilder sind - wie in jedem ihrer Bücher - traumhaft schön!!! Von  Cookies, Petit fours, Cupcakes bis hin zu kleinen und größeren Torten ist alles im Buch vertreten, was besondere Tage noch besonderer werden lässt. ♥

Auf den Schutzumschlag  hätte ich verzichten können. Aber das liegt wohl an mir, dass Papierumschläge bei mir schnell "wie Hund" aussehen. Ich kann echt nicht sagen, wie oft ich mir das Buch schon angeschaut habe. Aber es ist einfach soooo schön. Auch wenn ich vielleicht nur einzelne Elemente daraus verwenden werde und keine ganzen Torten "nachmache"... Es bekommt einen sicheren Ehrenplatz in meinem Bücherregal!

Wer Peggy Porschens Stil mag, wird das Buch lieben!!!


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

16. September 2013

Pflaumenkuchen - oder wie man hier sagt "Prummetaat"

Die Pflaumenzeit ist irgendwie immer viel zu kurz. Ich habe mir vorgenommen, die Zeit diesmal richtig auszukosten. Also gab es einen ganz klassischen Blechkuchen, den man auch prima einfrieren kann.

Prummetaat

Ihr braucht dafür:

  • 500 g Mehl
  • 30 g Hefe
  • 1/8 bis 1/4 l lauwarme Milch (bei mir waren es etwas mehr als 1/8 l)
  • 80 g Butter
  • 2 Eier
  • 50 g Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 1,5 kg Zwetschgen

Ich habe es mir einfach gemacht und alle Zutaten für den Teig (also alles außer den Zwetschgen) in meinen Brotbackautomaten geworfen, auf Programm "Teig" gestellt und das liebe Gerät arbeiten lassen. Denn sonst gelingt mir Hefeteig nicht immer - bzw. eigentlich nur wenn die Sonne scheint und ich ihn in der warmen Sonne gehen lassen kann.

Aber die Zubereitung ohne einen Brotbackautomaten kann ich Euch auch aufschreiben (nach einem Uraltrezept von meiner Oma).

Mehl in eine Schüssel sieben und in der Mitte eine Mulde formen. Die Hefe dort hineinbrückeln und mit der Milch und wenig Mehl zu einem Vorteig verrühren. Zugedeckt 15 Minuten lang gehen lassen. Die Butter zerlassen (nicht zu heiß werden lassen), mit den Eiern, dem Zucker und dem Salz zum Vorteig geben und mit dem gesamten Mehl zu einem trockenen Teig schlagen. Den Teig zugedeckt nochmal eine halbe Stunde gehen lassen. 

In der Zwischenzeit die Zwetschgen waschen, halbieren, entsteinen und einmal oben einschneiden. Den Hefeteig auf die Größe eines Backbleches ausrollen, auf das Blech legen und mit der Gabel mehrmals einstechen. Die Zwetschgen darauf reihenweise verteilen, dabei sollte jede Reihe ca. zur Hälfte von der nächsten überdeckt werden. Den kompletten Kuchen noch mal 15 Minuten gehen lassen.

Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze ca. 25 bis 30 Minuten backen. Noch lauwarm mit Hagelzucker oder Zimt-Zucker bestreuen.



Ich habe gleich zwei Bleche gemacht und eins viertelweise in den Tiefkühler gepackt. So habe ich auch nach der Pflaumenzeit noch etwas von den leckeren Früchten. Das andere war mein Beitrag zum Umzug meines Vaters, da ich wegen einem kaputten Rücken (zwei Bandscheibenvorfälle) keine schweren Kisten oder Möbel schleppen konnte.

Von den Pflaumen war es das jetzt erst mal und ich wende mich anderem saisonalen Obst zu. Ihr dürft gespannt sein, denn ich bin nicht allein!!!


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

14. September 2013

Rezension: "Cupcakes" und daraus "Zuckerpflaumen"

Heute darf ich Euch ein kleines, aber sehr feines Buch vorstellen: "Cupcakes" von Peggy Porschen! Der Edition-Fackelträger-Verlag hat es mir freundlicherweise zur Rezension überlassen. DANKE!

Zuerst mal der obligatorische Blick in das kleine Wunder!








Was schreibt der Edition-Fackelträger-Verlag dazu?

Cupcakes
Cupcakes zum Verschenken!

  • Die besten Cupcakes aus Peggy Porschens Londoner "Kuchen-Paradies"
  • Ausgewählte Rezepte mit detaillierten Schritt-für-Schritt-Anleitungen

In diesem liebevoll gestalteten Backbuch hat Peggy Porschen die schönsten, köstlichsten und erfolgreichsten Cupcakes aus ihrem Londoner Café für uns zusammengestellt. Herausgekommen ist eine einzigartige Auswahl kleiner, verführerischer Kunstwerke, die allesamt durch ihr originelles Design, verbunden mit viel Liebe zum Detail bestechen. Von fruchtig-frisch und locker-leicht bis schokoladig, gefüllt oder beschwipst, sind diese unwiderstehlichen Trendtörtchen eigentlich viel zu schade zum Verzehren. Willkommen im Cupcake-Paradies!

gebunden, mit Schutzumschlag, farb. Abb.
64 Seiten, Format 14 x 14 cm
ISBN: 978-3-7716-4530-4

Was sage ich dazu?

Erst mal war ich sehr überrascht über das Format des Buches. Es ist nur unwesentlich größer als eine CD! Andererseits macht aber gerade das das Buch auch so einzigartig. Die Bilder sind - wie immer bei Peggy Porschen - ein Traum. Okay, den Schutzumschlag brauche ich nicht wirklich, aber er ist sehr schön gemacht. Und noch nie ist es mir soooo schwer gefallen, mich für ein Rezept zu entscheiden...

Aber ich habe mich entschieden. Und zwar, da ja Pflaumenzeit ist, für

Zuckerpflaumen

Ihr braucht für 24 Cupcakes (ich habe die Mengen halbiert):
  • 225 g weiche Butter
  • 225 g Zucker (da habe ich eine Hälfte durch braunen Zucker ersetzt)
  • 1 Prise Salz
  • Mark einer Vanilleschote oder 1 EL Vanilleextrakt
  • 4 Eier
  • 225 g Mehl vermischt mit 8 g Backpulver
  • 6 Pflaumen (entsteint und in kleine Stücke geschnitten)
  • 60 ml Vanillesirup

Butter, Zucker, Salz und Vanille cremig aufschlagen, bis eine blasse und luftige Masse entsteht. Die Eier anschlagen und langsam dazu geben. Falls die Mischung anfängt, sich zu trennen, einfach etwas Mehl unterrühren, dann verbindet sie sich wieder (war bei mir aber nicht der Fall). Das Mehl vorsichtig unterheben, bis sich alles so gerade eben vermischt hat. 

Die Förmchen zu 2/3 mit dem Teig füllen. Mit Pflaumenstücken belegen, dabei einige in den Teig drücken. Im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad Ober-/Unterhitze ca. 25 Minuten backen, bis die Cupcakes eine goldbraune Farbe haben.

Noch warm mit dem Vanillesirup bepinseln. So kann er besser einziehen.

Für das Frosting braucht Ihr:
  • 250 g Doppelrahmfrischkäse
  • 250 g weiche Butter
  • 625 g Puderzucker (wobei ich die Menge auf 500 g drastisch reduziert habe und es war immer noch süß genug)
  • 1 1/2 TL Zimt

Frischkäse glatt und cremig rühren. Die Butter mit 1/3 des Puderzuckers so lange rühren, bis eine glatte und fluffige Masse entsteht. Ein weiteres Drittel Puderzucker dazu geben und den Vorgang wiederholen. Den restlichen Puderzucker und den Zimt zugeben und wieder schlagen. Frischkäse in kleinen Portionen nach und nach hinzugeben und auf niedriger Stufe verrühren. Für eine schönere Farbe habe ich noch ein kleines bisschen lila Pastenfarbe dazu gegeben.

Nach dem Abkühlen die Cupcakes mit dem Frosting mit einer großen Sterntülle verzieren. Ich habe dann noch einige Knusperperlen als Dekoration drauf gegeben.


 

Die Cupcakes sind wirklich ein kleiner Traum!!! Unten fluffig und fruchtig, oben einfach nur lecker-cremig. Ich hätte das Frosting pur mit dem Löffel essen können...


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.