29. Oktober 2013

Halloween-Cupcakes mit Zwieback-Grabsteinen

Halloween ist jetzt bald und vielleicht benötigt noch jemand von Euch eine kleine Anregung?!?

Bei mir gab es in diesem Jahr vorab schon ein paar einfach zu machende Kleinigkeiten. Basis war für mich - mal wieder - das Schoko-Wunderrezept Klick. Daraus habe ich als "Grundlage" Muffins und Minigugl gebacken. Und dann ging's ans Dekorieren.

Die Minigugl habe ich mit orange eingefärbter weißer Schokolade überzogen.

Die "Grabsteine" bestehen aus Zwieback, überzogen mit Schokolade und dekoriert mit weißer Zuckerschrift.

Die Muffins habe ich vorsichtig etwas ausgehöhlt und mit roter Grütze aus dem Kühlregal gefüllt. Danach habe ich mit einem Tütchen Sahnesteif einen Becher Sahne steifgeschlagen, auf die Cupcakes gegeben und mit den Bröseln vom Aushöhlen bestreut. So hat auch die Sahne der Deko aus Fondant nicht arg geschadet. Die Augen und Finger hatte ich bereits hier vorbereitet - Klick.

Irgendwie fehlte mir noch etwas Gebasteltes. Was gibt meine Vorrats- und Abstellkammer so her??? Okay, Weckgläser. Und was noch? Malerkrepp vom letzten Renovieren. Perfekt!!! Also die Gläser nicht ganz regelmäßig mit Malerkrepp zu Gespenstern verwandelt, mit Edding dekoriert, Teelicht rein, fertig. :)

Das nenne ich mal eine schnelle Deko, die auch mit jeder anderen Art von Gläsern super umzusetzen sein wird.


Happy Halloween!


Ich liebe meine Collagen-App auf dem Smartphone. Hihi.


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

26. Oktober 2013

Apfelcupcakes mit Zimtsahne

Und hier das letzte Rezept vom Geburtstag diese Woche: Apfelcupcakes mit Zimtsahne! Sehr lecker sage ich nur.



Für 12 Cupcakes braucht Ihr:

  • 250 g Äpfel
  • 2 EL Zitronensaft
  • 250 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1 Ei
  • 125 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 80 ml Pflanzenöl (ich habe Rapsöl genommen)
  • 250 g Naturjoghurt

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in kleine Würfel schneiden. Sofort mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.

Das Mehl mit Natron und Backpulver vermischen. Das Ei mit einer Gabel verquirlen und zusammen mit dem Zucker, Vanillezucker, Öl und Joghurt zu dem Mehlgemisch geben. Die Apfelwürfel unterheben. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig zäh nach dem Backen.

Den Teig auf die Papierförmchen verteilen. Meine kamen mir etwas kleiner vor, weshalb ich 14 genommen habe. Passt ja auch zu einem 14. Geburtstag. Hihi. Jedenfalls war das sehr gut so, sonst wären sie garantiert übergelaufen. Ich fand die Förmchen so schon recht voll.

Die Cupcakes ca. 30 Minuten backen und danach gut abkühlen lassen.

Für das Topping habe ich
  • 250 ml Sahne mit 
  • 1 Tütchen Sahnesteif und 
  • 1 TL Zimt

steif geschlagen und mit meiner liebsten Tülle (Wilton 1 M) auf die Cupcakes gesetzt. Beim nächsten Mal kommt auch noch ein Hauch Zimt mit in den Teig - dann sind sie perfekt!


Die Fähnchen habe ich aus Masking Tape vom Schweden und Zahnstochern selber gebastelt. So passten sie perfekt in mein Farbkonzept (schwarz-weiß-blau). ☺


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

25. Oktober 2013

Black & White Cookies

Zwei Rezepte von Geburtstag meines Sohnes will ich noch für Euch aufschreiben. Mit den Cookies fange ich heute mal an - siehe vor dem Käsekuchen ohne Boden.



Das Rezept kennen einige von Euch vielleicht schon, denn es ist aus der allerersten Ausgabe der "Lecker Bakery". Für die, die es nicht kennen, voilá:

Zutaten für ca. 60 Stück (kriege ich  nie hin, weil ich größere Cookies liebe):

  • 250 g weiche Butter
  • 300 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Salz
  • 2 Eier
  • 400 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 2 EL Kakaopulver
  • 1 - 2 EL Milch

Butter, Zucker, Vanillezucker und eine Prise Salz cremig rühren. Eier einzeln unterrühren, Mehl und Backpulver mischen und kurz unterrühren. Den Teig halbieren (muss nicht grammgenau sein - Pi mal Daumen eben). Unter eine Hälfte den Kakao und die Milch rühren.

Den Ofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Backbleche mit Backpapier belegen. Abwechselnd dunklen und hellen Teig in eine Schüssel geben. Mit einer Gabel durchziehen, sodass ein leichtes Marmormuster entsteht.

Mit einem Teelöffel ca. 10 kleine Klecksel auf das Backpapier geben. Auf großen Abstand achten, da die Cookies auseinander laufen! Cookies nacheinander im Backofen 10 - 12 Minuten backen. Cookies vorsichtig auf ein Kuchengitter legen und vollständig erkalten lassen. Ich ziehe vorher immer das Backpapier vom Blech und lasse sie dort "ankühlen", dann sind sie nicht mehr so empfindlich.



In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

Die Gewinner der brandnooz Back-Boxen

Mein Sohn war sehr aufgeregt, dass er Glücksfee spielen durfte. Entsprechend früh war er auf den Beinen. Okay, das wäre jetzt nicht schlimm. Aber das Licht war absolut mies! Von daher ist die Qualität der Bilder nicht die allerbeste. Sorry!

Insgesamt kamen 36 Lose in den Lostopf. Die Dose, die ich dafür vorgesehen hatte, reichte kaum aus.



Mein Sohn hat sie also ausgekippt  und fleißig gewühlt. Drei Lose hat er gezogen, und zwar diese:


Eigentlich haben alle Lose die gleiche Farbe, dass sie hier unterschiedlich aussehen, liegt leider am Licht! Ihr habt alle drei eine E-mail von mir bekommen, da ich so schnell wie möglich Eure Adressen brauche.

Wenn Ihr Euch bis Sonntag, 20 Uhr, nicht zurück gemeldet habt, muss ich leider entsprechend neu auslosen, was ich sehr schade finden würde! Also schaut auch in Eure Spamordner, vielleicht ist meine Mail ja dort gelandet!

Eure Adressen werde ich gesammelt an brandnooz weiterleiten! Und Mitte November dürft Ihr Euch dann auf Post von dort freuen.

Für die, die leider nicht gewonnen haben (ich hätte am liebsten für jeden von Euch eine Box ): Ihr könnt die Box bei brandnooz - klick - noch kostenpflichtig für 12,99 Euro bestellen.


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

22. Oktober 2013

14 wird man nicht alle Tage...

... und heute war es bei meinem  Sohn so weit! Das erste Mal seit Jahren hatte er keine Vorstellungen, welche Torte er wollte (von der Schokofüllung mal abgesehen) und es mir überlassen. Okay, er ist HSV-Fan und das Thema hatten wir noch nicht. Also habe ich nicht nur die Torte, sondern auch die Deko in schwarz-weiß-blau gehalten.

Hier erst mal ein Gesamtbild für Euch:


Die Rezepte werde ich nach und nach posten:
  • Käsekuchen ohne Boden -> Klick
  • Black & White Cookies -> Klick
  • Rumkugel-Cakepops -> Klick (Rezept für Rumkugeln, die ich dann mit Stiel versehen und in Schokolade getunkt habe)
  • Apfelcupcakes mit Zimtsahne -) Klick

Den Anfang macht heute die Motivtorte. Das Rezept für den Teig findet Ihr bereits hier: Klick. Ich habe die 1,5-fache Menge in einer 26 cm Springform gebacken, anschließend oben begradigt und zweimal waagerecht durchgeschnitten.

Die oberste Lage auf einen Teller legen und einen Tortenring drum herum stellen. Den Saft eines Glases Sauerkirschen habe ich mit 1,5 EL Speisestärke aufgekocht, die Kirschen untergehoben und auf dem Boden verteilt. Darauf dann die zweite Lage Kuchen.

Der einzige Wunsch meines Sohnes war die Tortencreme-Schoko von Dr. Oetker als Füllung. Die liebt er! Und - hey, warum soll ich es mir nicht einfach machen?!?

Darauf dann die letzte Lage (ich nehme immer die unterste, weil sie geradeste ist) legen und mindestens für zwei Stunden ab in den Kühlschrank.

Ich habe die Torte anschließend mit Ganache eingestrichen, die ich aus 300 ml heißer Sahne und 300 g Zartbitterschokolade gemacht habe. Ich wollte den Tortenrand nicht mit Teig "abdichten", von daher brauchte ich sicherheitshalber eine etwas dickere Lage Ganache.

Mit einer heißen Palette möglichst glatt streichen, denn je glatter die Torte, umso glatter die Fondanthülle.


Das Logo vom HSV habe ich mit meinem Lebensmitteldrucker gemacht, den Perlenrand, den Namen und die 14 aus Modellierfondant. Genau wie den "Hermann", der die letzten drei Wochen zum Trocknen im Wäschetrockner gesessen hat. Den benutze ich nämlich im Sommer nicht und hatte vorsorglich den Stecker aus der Dose gezogen. Und das war einer der wenigen Orte, wo mein Sohn nicht danach suchen würde!



Und es hat geklappt, er hat ihn nicht vorher gefunden!! Yeah.

Hier noch zwei Bilder von den Leckereien, deren Rezepte Ihr schon auf meinem Blog findet (habe ich oben verlinkt): Rumkugel-Cakepops und Käsekuchen ohne Boden. Beim Käsekuchen hat es diesmal ohne "Krater" und Riss geklappt - ohne Vorheizen auf der untersten Schiene backen bei 150 Grad Umluft und im ausgeschalteten Backofen abkühlen lassen. Bei mir klappt das meistens. :-)






















Das Rezept der Cookies und der Cupcakes stelle ich in den nächsten Tagen hier ein und werde sie ebenfalls oben verlinken. Jetzt bin ich erst mal reif fürs Sofa. :-)


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

18. Oktober 2013

Ich hätte da etwas zu gewinnen für Euch!!!!

Jetzt müsst Ihr Euch beeilen!!! Ich habe die einmalige Möglichkeit bekommen, unter meinen Lesern DREI brandnooz-Back-Boxen zu verlosen!

Ihr kennt brandnooz-Boxen nicht??? Brandnooz - klick - verschickt monatliche Abo-Boxen mit leckeren Lebensmitteln bekannter Markenartikler. Daneben gibt es aber auch regelmäßige Themen-Boxen, die einzeln bestellt werden können - dazu gehören die BBQ Box, die Cool Box oder auch die Back Box, Und genau um diese Backbox geht es heute. Ich darf unter meinen Lesern unverbindlich drei Boxen verlosen und selber auch eine testen.

Bild von brandnooz zur Verfügung gestellt!

"Hmm, dieser verführerische Duft nach Plätzchen, Muffins, Kuchen und Gewürzen! Mit den brandneuen Produkten aus der brandneuen brandnooz "Back Box" macht das Backen jetzt noch mehr Spaß: Auspacken, überraschen lassen und leckere innovative, süße Köstlichkeiten zaubern. Denn die "Back Box" enthält u. a. neue Back- und Dekor-Spezialitäten von Pickerd und Nevella Stevia Flüssigsüße für zuckerfreies Backen. Die weitere vielfältige Auswahl an Original-Markenprodukten ist noch ein Geheimnis. Der Warenwert dieser Box liegt aber laut brandnooz bei ca. 20 Euro!

Die aktuelle "Back Box" wird Mitte November zugeschickt. Da ich bis zu einem bestimmten Termin die Gewinner-Adressen an brandnooz übermitteln muss, gilt dieses Gewinnspiel bis 24. Oktober 2013, 24:00 Uhr.

Ein paar kleine Voraussetzungen zum Gewinn einer solchen Box gibt es jedoch:

  • Ihr solltet meinem Blog folgen (bei Bloglovin, Google+ oder Google Friends Connect).
  • Ihr solltet diesen Beitrag damit kommentieren, warum gerade Ihr gerne so eine Box hättet.
  • Im Kommentar sollte auch Eure Email-Adresse enthalten sein, damit ich Euch im Falle eines Gewinns benachrichtigen kann.
  • Die Teilnehmer müssen mindestens 18 Jahre alt sein.
  • Ihr müsst in Deutschland wohnhaft sein.

Na, das ist doch wirklich nicht viel, um eine solche Box zu gewinnen, oder?

Am 25.10. wird mein Sohn die Auslosung vornehmen, damit auch alles mit rechten Dingen zugeht. Die Gewinner werden von mir sofort per Mail benachrichtigt. Dann brauche ich nur noch die Postadressen der Gewinner, damit ich die Adressen an brandnooz weiterleiten kann. Von dort werden die Boxen Mitte November verschickt.

Also lasst Euch diese Gelegenheit nicht entgehen!!!


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

17. Oktober 2013

Ein Snoopy geht auf Reisen!

Ich wollte eine liebe Freundin in Schleswig-Holstein etwas aufheitern und habe mich ganz spontan entschieden, ihr ein Törtchen zu schicken. Aber wirklich nur ein kleines, da es ja nur für sie sein sollte. Und da sie Snoopy liebt, war die Motivwahl keine Frage mehr. Hihi.

Wenn ich Torten mit der Post verschicke, dann nehme ich grundsätzlich nur "kompakte" Kuchen ohne viel Füllung. In diesem Fall habe ich das Wunderrezept in einer orangigen Variante in meiner kleinsten Form (Durchmesser 15 cm) gebacken.

Dafür (oder für 12 Muffins) braucht Ihr:

  • 2 Eier
  • 100 g Zucker
  • 100 ml Orangensaft
  • 100 ml Rapsöl (oder Sonnenblumenöl)
  • 150 g Mehl
  • 1/2 Tütchen Backpulver
  • Schale einer unbehandelten Orange

Die Eier mit dem Zucker schön schaumig schlagen. Dann O-Saft und Öl dazu geben und verrühren. Mehl mit Backpulver und Orangenschale mischen und unterrühren.

In einer 15 cm großen Form ca. 45 Minuten auf mittlerer Schiene bei 180 Grad Ober-/Unterhitze backen und gut abkühlen lassen.

Bei einem so kleinen Törtchen braucht man nicht so viel Ganache zum Einstreichen (und als Kleber für den Fondant), da reichen 100 ml heiße Sahne und 100 g gehackte Zartbitterschokolade, die man darin auflöst. Im Kühlschrank oder bei dem Wetter draußen abkühlen lassen.

Das Törtchen mit Ganache einstreichen und kalt stellen. In der Zeit ein wenig roten Fondant zu kleinen Perlen formen oder wie ich ein Perlenmould dafür benutzen. Den weißen Fondant ausrollen und das Törtchen damit eindecken. Die Perlen an den Rand kleben. Das Snoopymotiv habe ich mit meinem Lebensmitteldrucker ausgedruckt - wer talentiert ist, kann das auch aufmalen - und mit gaaaaaanz wenig Zuckerkleber aufgeklebt.



Vielleicht interessiert es jemanden von Euch, wie ich meine Torten versandtauglich mache? In dem Falle war das nicht so schwer. Die Torte steht auf einer passgenau für den ausgewählten Karton zugeschnittenen Schneidmatte vom Schweden. Die sind super für so was oder zum Stapeln von Torten! Da das Törtchen recht klein war, passte genau eine umgedrehte Gefrierdose als "Deckel" darüber. Wenn das nicht geht, die Torte in mehrere Lagen Backpapier einwickeln - darin schwitzt eine Torte bei evtl. wärmeren Temperaturen nicht so dolle.

Darum ordentlich viel Backpapier und in sämtliche Lücken diese Verpackungswürmchen - keine Ahnung, wie man die genau nennt. Die sind immer in meinen Paketen von Tolle Torten und werden für solche Gelegenheiten gesammelt! Wenn man das Paket vorsichtig schüttelt, dann darf sich wirklich nichts mehr darin bewegen! Bei dieser Torte haben sich ein paar kleine Perlen gelöst, aber die hat man schnell wieder angeklebt. Das kann aber auch an mir gelegen haben, dass ich sie nicht gründlich genug festgeklebt habe.



So verpackt sind bisher noch alle Torten von mir heile angekommen! Und das obwohl die Post ja nicht zimperlich mit Paketen und Päckchen ist.


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

14. Oktober 2013

Der leckerste Bienenstich, den ich je gebacken habe...

Jetzt muss ich zugeben, dass ich auch zum ersten Mal überhaupt Bienenstich gebacken habe.

Ich wollte ein Rezept mit Hefeteig, Mandeln und viiiieeeeel Puddingcreme. Und das habe ich auch gefunden bzw. mir selbst zusammengestellt.


Ihr braucht für ein Blech:

  • 450 g Mehl
  • 1 Würfel zimmerwarme Hefe
  • 200 ml Milch
  • 90 g Zucker
  • 100 g weiche zimmerwarme Butter
  • 1 Prise Salz

Ich habe es mir wieder einfach gemacht und alles in meinen Brotbackautomaten geschüttet - Milch zuerst, Hefe zuletzt. Auf Programm "Teig" stellen und abwarten bis es piept. Für diejenigen unter Euch, die keinen Brotbackautomaten haben, hier die "Langfassung":

Mehl in eine Schüssel geben, in der Mitte eine Mulde formen. Die Hefe hineinbröckeln, nach und nach mit Milch und 2 TL Zucker zu einem Vorteig verrühren. Mit etwas Mehl vom Rand bestäuben und abgedeckt an einem warmen Ort ca. 15 Minuten gehen lassen, bis die Oberfläche Risse zeigt.

Die übrigen Zutaten zum Vorteig geben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Dann den Teig mit der Hand schlagen, bis er Blasen wirft und sich vom Schüsselboden löst. Mit Mehl bestäuben und abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Für den Belag:
  • 120 g Butter
  • 120 g Zucker
  • 70 g Honig
  • 200 g Mandelblättchen
  • 2 - 4 EL Milch
  • 2 Eier (Gr. M)
  • 1 Prise Salz

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Für den Belag Butter, Zucker und Honig in einem Topf aufkochen lassen, vom Herd nehmen und die Mandelblättchen unterrühren und abkühlen lassen. Dann Milch, Eier und Salz unterrühren.

Den Hefeteig nach dem Gehen nochmals durchkneten und auf Blechgröße ausrollen. Mit einer Gabel mehrmals einstechen. Die Mandelmasse auf dem Teig verstreichen und im vorgeheizten Backofen auf der 2. Schiene von unten ca. 25 Minuten goldgelb backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Für die Füllung:
  • 4 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 1600 ml Milch
  • 150 g Zucker
  • 200 g Butter

Inzwischen für die Creme den Vanillepudding mit den angegebenen Zutaten nach Packungsanleitung kochen. Die Butter unten den noch heißen Pudding rühren und abkühlen lassen, dabei gelegentlich umrühren.

Den abgekühlten Kuchen waagerecht einmal durchschneiden und die Lage mit den Mandeln vorsichtig beiseite legen. Einen Backrahmen um die Bodenplatte stellen und die Puddingcreme darauf verteilen. Die Kuchenlage mit den Mandeln in 12 oder 16 gleich große Stücke teilen und den Pudding damit bedecken. So lässt sich der Bienenstich später in Stücke schneiden, ohne dass die Creme an den Seiten raus quillt.

Kühl stellen und beim Anschneiden das Messer immer wieder in kaltes Wasser tauchen, damit die Füllung nicht am Messer kleben bleibt.




In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

12. Oktober 2013

Rezension: "Happy Cakes" und daraus einige Gruuuuselteilchen

Ich habe heute ein Buch für Euch, dass ich gerade Anfängern/Anfängerinnen im Modellieren mit Fondant (oder Fimo, Knete...) ans Herz legen möchte. Es wurde mir freundlicherweise vom Edition Fackelträger-Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt. Danke sehr! Vorhang auf für

Happy Cakes:








Was schreibt der Edition Fackelträger-Verlag dazu?

Paris Cutler
Happy Cakes
680 kreative Ideen für witzige Motivtorten

Hier werden aus Torten Events!

  • Einfache Basisrezepte und leicht verständliche Erläuterungen aller Techniken
  • Von Kindergeburtstag bis Halloween - tolle Motivtorten, ausgefallene Toppings und lustige Fondant-Figuren für jeden Anlass
  • Über 200 Abbildungen und ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen garantieren das Gelingen

Gemeinsam backen, dekorieren und dabei Wundervolles erschaffen - unter diesem Motto präsentiert die passionierte Tortenkünstlerin Paris Cutler in ihrem neuesten Buch eine ausgefallene Auswahl kreativer Motivtorten, witziger Toppings, lustiger Fondant-Figuren und fantasievoller Dekoideen für wirklich jeden Anlass und garantierten Backspaß mit der ganzen Familie.

Alle Rezepte und Techniken in diesem Buch sind sprichwörtlich kinderleicht umzusetzen durch ausführliche, leicht verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen sowie über 200 Zeichnungen, Fotos und Vorlagen. Und das Beste: Alle Kuchen und Figuren in diesem einzigartigen Buch können untereinander ausgetauscht werden, sodass sich unzählige Konbinationsmöglichkeiten ergeben - eine wirklich neue Dimension der Tortendekorationskunst.

gebunden, mit Schutzumschlag, farb. Abb.
192 Seiten, Format 21 x 25,5 cm
ISBN: 978-3-7716-4528-1
24,95 Euro

Was sage ich zu den Buch?

Das Buch ist - wenn man sich mit dem neuen Konzept angefreundet hat - wirklich zauberhaft. Nach einer kurzen Einführung und der Passage "Wie arbeite ich mit diesem Buch" folgen erst einige sehr farbenfrohe und fröhliche Beispiele, wie sich Torte und Figuren zusammenbringen lassen. Darauf folgen einige Rezepte für Torten und Kuchen und ein Grundwissen, wie man Torten vorbereitet eindeckt etc. (habe ich gewissenhaft überschlagen...). Anschließend folgen "Tortenentwürfe" - also fast nackte Torten ohne viel Deko, die erst durch Figuren etc. zum Leben erweckt werden. Und dann geht es an die Dekoration - mein Lieblingsthema! Die Anleitungen sind wirklich sehr gut beschrieben - da dürfte es keine großen Probleme geben! und Was da alles bei ist: ein Babydrache, Babies, Donuts, Hotdogs, Koch-Ratten (sooo herzig), Hip-Hop-Kraken, bunte Pinguine... Das letzte bildet das Kapitel "Tipps und Tricks", in dem auch Problemlösungen behandelt werden.

Ich mag das Buch sehr gerne und habe mir - Halloween steht ja fast vor der Tür - einige Dinge ausgesucht, die ich zu Halloween wohl irgendwie verwenden kann. Bei einem fast 14jährigen Sohn sicher kein Problem!



Ihr werdet ja sehen, was ich damit anstellen werde!

Die Rezension schreibe ich freiwillig und ohne Vergütung nach meinem besten Wissen und Gewissen. Sie spiegelt nur meine persönliche Meinung wieder.


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

9. Oktober 2013

Rezension: "LiebesBisschen" und daraus Käsekuchen ohne Boden

Als ich das heutige Rezept in dem Buch sah, war es einfach um mich geschehen! Obwohl ich wirklich gerne etwas anderes gemacht hätte. Aber ich konnte nicht anders! Das Rezept hat mich gezwungen!!! Zum Rezept komme ich später - erst mal möchte ich Euch das Buch vorstellen, das mir netterweise von GU-Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. Danke an dieser Stelle ganz herzlich dafür!







Was schreibt der Gräfe und Unzer-Verlag über das Buch?

Die kleinen Back-Kunstwerke der bekannten Konditorin Laura Seebacher sind so verführerisch lecker und fantasievoll erziert, dass man sie am liebsten schon mit den Augen verschlingen möchte. Und dabei sind sie ganz leicht nachzubacken! Ein Muss für alle, die gern backen.

Sie können bei Kuchen und Cookies nicht Nein sagen und probieren mit Begeisterung neue Backideen aus? Sie haben Spaß am Garnieren und verwöhnen Freunde und Gäste gern mit süßen Kunstwerken? Dann ist Lauras LiebesBisschen genau das Richtige für Sie. Hier finden sie traumhafte Rezepte, die Naschkatzen süchtig machen und Biss für Biss ein Stück süße Seligkeit versprechen: ob fein gefüllte Eclairs oder saftige Möhrentorte mit Ingwer, ob Veilchen-Törtchen oder Karamell-Tarteletts, ob  Mohntorte mit Himbeeren oder Matchatee-Roulade mit Kirschen. Das Beste: So raffiniert die süßen Verführer auch aussehen, sie sind ganz leicht nachzubacken, denn jeder Arbeitsschritt ist präzise und gut nachvollziehbar erklärt. Und wer schon etwas Übung hat, kann sich an Lauras Meisterwerke wagen: wunderschöne Torten für Hochzeiten, Feste und als Mitbringsel für alle, die man mit etwas Besonderem überraschen möchte. Lauras LiebesBisschen verführt zu süßen Sünden und feiert die Lust am guten Geschmack.

ISBN: 9783833835032
160 Seiten, Hardcover

Was sage ich dazu?

Das Buch bezaubert schon alleine durch seine Aufmachung. Die Bilder - und davon gibt es zum Glück reichlich - sind einfach wunderbar in Szene gesetzt. Man bekommt richtig Appetit. Und auch die Schritt-für-Schritt-Bilder finde ich sehr gut. Die Rezepte sind sehr ausführlich beschrieben und es kann eigentlich nichts schief gehen, wenn man sich daran hält.

Die Rezepteauswahl ist mal eine ganz andere als in "klassischen" Backbüchern. Da sind auch ungewöhnliche Zutaten wie Matchatee, Rote Beete oder Möhren und Ingwer mit im Spiel. Wobei es bei mir an der Beschaffung von Lakritzpaste in kleinen Mengen scheiterte, sonst hätte ich ein anderes Rezept ausprobiert (da bleibe ich dran...).

Ich habe mich zu Beginn etwas schwer getan mit der Rezeptauswahl. Denn einige Rezepte, die ich mir ausgesucht hatte, wurden bereits in anderen Rezensionen nachgearbeitet. Und dann fiel mein Blick auf den Käsekuchen ohne Boden! Wie konnte ich den in den Tagen vorher nur immer wieder übersehen???? Also ran an Eier, Quark und Co. - ran an den

Käsekuchen ohne Boden

Ihr braucht dafür:

  • 6 Eier
  • 115 g Mehl
  • 15 g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver
  • 250 g weiche Butter
  • 250 g Zucker
  • 1 Bio-Zitrone
  • ausgekratztes Mark einer Vanilleschote
  • 1 kg Quark
  • 1/2 TL Salz

Den Backofen auf 150 Grad Umluft vorheizen. Den Boden sowie den Rand einer Springform (26 cm) mit Backpapier auslegen - ich habe sie ordentlich mit Backtrennspray eingefettet.

Die Eier trennen und jeweils Eigelb und Eiweiß in separate Rührschüsseln geben.

Mehl, Stärke und Backpulver mischen. Die Butter zu den Eigelben dazu geben und schaumig rühren. Dabei den Zucker langsam einrieseln lassen. So lange schlagen, bis die Masse eine hellgelbe Farbe hat.

Die Zitrone heiß waschen und abtrocknen. Nur die Hälfte (!) der Zitronenschale abreiben. Die Zitrone halbieren und eine Hälfte auspressen. Zitronenschale, -saft und Vanillemark ebenfalls zu der Eigelbmasse geben und verrühren.

Die Mehlmischung mit der Eigelbmischung verrühren. Den Quark zügig unterheben (ich habe Magerquark genommen). Die Eiweiße steif schlagen und dabei das Salz einrieseln lassen. Den Eischnee vorsichtig unterheben (nicht zu lange rühren, sonst wird der Käsekuchen nicht fluffig!). Die Masse in die Springform füllen und mit einem Teigschaber etwas glatt streichen.

Den Kuchen im Backofen (Mitte) 45 bis 50 Minuten backen. Der Käsekuchen sollte dann schön aufgegangen sein und noch einen flüssigen Kern besitzen. Den Kuchen abkühlen lassen und mindestens 6 Stunden kühl stellen. Dann servieren.

Dieser Käsekuchen schmeckt auch köstlich mit Bio-Orangensaft und -schale anstelle der Zitrone. Die Vanille kann man durch etwas geriebene Tonkabohne ersetzen. Dazu passen Himbeeren sehr gut - im Ganzen oder püriert.

Am schwersten war es wirklich, den Kuchen sechs Stunden ruhen zu lassen! Der hat sooo gut geduftet... Und geschmeckt hat er auch köstlich. Der Kuchen zergeht auf der Zunge! ♥




Nach dem Ruhen war es leider schon später, sodass ich mit Blitz fotografieren musste.

In Zukunft wird das wohl mein neues Standardrezept für Käsekuchen ohne Boden werden. Wobei ich aber nach meiner erprobten Methode für Käsekuchen backen werde: Ofen nicht vorheizen, Käsekuchen im unteren Drittel backen und im ausgeschalteten Ofen abkühlen lassen. So habe ich so gut wie nie Risse in der Oberfläche! Oder wenn dann nur ganz kleine, die nach dem Abkühlen verschwunden sind. Das ist mir nach der Methode aus dem Buch leider nicht gelungen, was aber dem Geschmack nichts anhaben kann!

Die Rezension schreibe ich freiwillig und ohne Vergütung nach meinem besten Wissen und Gewissen. Sie spiegelt nur meine persönliche Meinung wieder.


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

5. Oktober 2013

3 Länder - 3 Blogs - 3 Rezepte; Teil 3: Apfelkuchen im Glas

Ich läute die dritte und leider auch letzte Runde des länderübergreifenden Events mit Marlene - klick - und Tatjana - klick - ein:


Dieses Mal hat Marlene das Rezept ausgesucht und sich für Apfelkuchen im Glas entschieden. Die sollte man ja eigentlich lange lagern können - wenn nur zwei ewig hungrige Männer nicht wären...

Ihr braucht für 8 Sturz-Gläser (250 ml Inhalt):

  • 2 Äpfel
  • 2 EL Zitronensaft
  • 250 g Weizenmehl (Dinkelmehl)
  • 3 gestr. TL Backpulver
  • 125 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillinzucker
  • 2 Eier
  • 75 ml Speiseöl (Sonnenblumenöl)
  • 125 ml Buttermilch (Milch)
  • Semmelbrösel (gemahlene Haselnüsse) zum Ausstreuen der Gläser
  • (ca. 100 g gehackte Haselnüsse)

Zum Vorbereiten die Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Apfelviertel grob raspeln und mit Zitronensaft vermischen.

Den Backofen vorheizen. Ober-/Unterhitze etwa 180 Grad

Für den Teig Mehl mit Backpulver in einer Rührschüssel mischen. Restliche Zutaten bis Buttermilch (Milch) hinzufügen und mit einem Mixer (Knethaken) kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu einem glatten Teig verarbeiten. Die Apfelraspel und die gehackten Nüsse unter den Teig heben.

Den Teig in die Gläser (gefettet, mit Semmelbröseln/gemahlenen Nüssen ausgestreut) füllen. Dabei darauf achten, dass die Gläser maximal bis zu zwei Dritteln mit Teig gefüllt sind. Die Ränder der Gläser säubern. Den Rost in den vorgeheizten Backofen (Mitte) schieben. Die Gläser auf den Rost stellen. Die Apfelkuchen 30 - 40 Minuten - bei mir waren es 40 Minuten - backen.

Nach dem Backen ein Glas mit Topflappen aus dem Ofen nehmen und verschließen. Dazu den vorbereiteten feuchten Gummiring auf die Innenseite eines Glasdeckels legen. Das Glas sofort mit dem Deckel und den Klammern verschließen. Restliche Gläser auf die gleiche Weise verschließen. Nach jedem Glas, das aus dem Backofen genommen wird, den Ofen wieder schließen.

Die Gläser auf ein Rost stellen und vollständig erkalten lassen (am besten über Nacht). Dann die Klammern lösen und die Gläser kühl gestellt aufgewahren.

In den Gläsern halten sich die Apfelkuchen ca. einen Monat - wenn sie vorher nicht entdeckt werden! 

Das Vakuum hält sich in den Gläsern auch ohne die Klammern. Ich habe meine trotzdem an den Gläsern gelassen. Ausrangierte Marmeladengläser etc. eignen sich genauso, wenn sie einen fest sitzenden Schraubdeckel haben. Wenn das Glas nach oben hin breiter wird, lassen sich die Küchlein besser stürzen.



Hier noch die Bilder und Links zu den anderen beiden Beiträgen:



Marlenes Rezept - klick.
Tatjanas Rezept - klick.

In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.