30. Januar 2014

Apfelfleckerl aus der neuen Lecker bakery (mit einem kleinen Temperatur- bzw. Zeithindernis)

Klar, dass ich die neue "Lecker Bakery" unbedingt haben musste! Die kaufe ich - im Gegensatz zu anderen Zeitschriften - immer ohne vorher rein zu schauen. Und bisher wurde ich auch nie enttäuscht. Die Wahl, was ich denn backen sollte daraus, fiel mir gar nicht so leicht. Letztlich hat mein GöGa entschieden. Und wenn nicht Käsekuchen, dann ist bei ihm an erster Stelle immer Apfelkuchen... Gut, dass hier ein Rezept drin war, nämlich "Melanies Apfelfleckerl". Das war nur leider für ein ganzes Blech ausgelegt. Okay, das hätten wir auch verputzt bekommen bzw. überwiegend meine Männer. Aber man muss ja nicht übertreiben. Hihi.

Ich habe dann die Zutaten halbiert und das ganze in einer 24er Springform gebacken, wobei eine 26er Form sicher auch gegangen wäre...

Ihr braucht dafür (halbiertes Rezept - für ein Blech also verdoppeln, wenn Ihr die Lecker bakery nicht habt):

  • 750 g Äpfel, z. B. Elstar - mein Braeburn war etwas sehr saftig dafür
  • 1/2 EL Zitronensaft
  • 150 g weiche Butter
  • 175 g Zucker
  • 3 Eier
  • 190 g Mehl
  • 50 g Rosinen (ich habe Rumrosinen genommen, die schon lange bei mir im Vorratsregal stehen)
  • 1 EL Zucker
  • 1/2 TL Zimt

Die Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Sofort mit dem Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Den Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Butter mit dem Zucker hellcremig schlagen. Dann die Eier einzeln dazu geben und das Mehl kurz untermischen. Den Teig in eine gefettete Springform geben. 

Darauf die Rosinen verteilen und dann die Äpfel. Den Löffel Zucker mit dem Zimt mischen und über die Äpfel streuen. Jetzt soll das Ganze laut Rezept 25 Minuten backen! Das haut nicht hin - vertraut mir! Nach der angegebenen Backzeit war mein Kuchen noch total flüssig. Letztlich war meiner 45 Minuten im Ofen, bis er endlich durch war. Nur kam dann der Nachteil vom Braeburn-Apfel zum Vorschein. Die Bösen haben durch die längere Backzeit sehr viel Saft gelassen. Einen Teil habe ich mit Küchenpapier abgetupft, den Rest habe ich einfach einziehen lassen, wodurch mein Kuchen in der Mitte etwas - ähem - sagen wir mal sehr feucht war. Aber geschmeckt hat er super!

Keine Ahnung, ob man mit den 25 Minuten bei der Zubereitung auf einem Blech hinkommt. Aber ich habe da so meine Zweifel...





Jetzt werde ich mal weiter meinen wunden Hals mit Ingwertee pflegen! Und hoffe, dass ich bis zum Wochenende wieder fit bin. Irgendwie fühle ich mich mies, aber so richtig ausbrechen will die Erkältung auch nicht. Sie hat sich anscheinend im Hals festgesetzt, die Böse.


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

26. Januar 2014

Mein erster Kursbesuch

Gestern war es so weit - ich konnte mein Geburtstagsgeschenk einlösen und mich auf nach Langenfeld zur TortenBoutique - klick - machen. Da gab die liebe Heike von Kreatives mit Herz - klick - einen Kurs zum Thema Malerei auf Torten.

Tagelang habe ich mich darauf gefreut und war auch richtig nervös, denn Malen ist normalerweise gar nicht meins. Und dann noch der Zeitrahmen von 7 Stunden (hihi - hat nicht ganz geklappt, wir haben fast 8 gebraucht)... Da ging mir der Pöppes auf Grundeis! Und dann werde ich wach und was ist? Ich hab Kopf- und Halsschmerzen! Als ob ich das brauchen könnte an so einem Tag. Da muss ich durch. Tabletten nehmen und für den Tag einpacken, ins Auto und los geht's.

In Langenfeld angekommen traf ich auf die liebe Heike und eine sehr lustige bunt gemischte Truppe. Sogar zwei Herren waren dabei!

Los ging es mit dem Modellieren eines kleinen Blumenschmucks für die Torte und dem Eindecken. Das war mir zum Glück nicht fremd. :-) Obwohl ich mal wieder aus der Reihe getanzt bin und als einzige die Torte cremefarben eingedeckt habe...


Okay, danach ging's ans eigentliche Thema des Kurses: Die Malerei. Heike hat sehr gut erklärt, wie man ein Motiv auf die Torte übertragen kann ehe wir los gelegt haben. Wie man mit Pastenfarben und Wasser malt, hat sie auch prima rüber gebracht. Zuerst durften wir alle auf einem kleinen Stück Fondant üben und dann ran an die Torten. Auf einmal war es mucksmäuschenstill im Kursraum. :-)


Pausen gab es auch immer wieder zwischendurch. Egal, ob zum Essen, Trinken, Rauchen, Quatschen, Pillen einwerfen...



Wie Ihr sehen könnt, waren wir alle fleißig bei der Arbeit!



Gut verpflegt wurden wir auch. Heike hat sich extra die Mühe gemacht und noch Schoko-Kirsch-Chilli-Cupcakes für alle gebacken! Leider kam mir die Idee, den Tisch aufzunehmen, erst nach dem ersten Ansturm. Hihi. Kaffee und kalte Getränke gab es auch. Ein Rundum-Sorglos-Paket also.


Hier noch Bilder von allen entstandenen Torten! Ich finde es faszinierend, wie unterschiedlich jede geworden ist, obwohl wir alle die gleiche Vorlage hatten.



Heike, es war super schön mit Dir. DANKE für alles!


Wenn Ihr bis jetzt noch durchgehalten habt bei diesem Blogpost, dann müsst Ihr jetzt auch noch durch die Bilder von meiner Torte durch. Ich bin sehr stolz darauf, dass sie mir so gut gelungen ist. Obwohl ich noch dran denken muss, dass ich nicht die Hand beim Malen auf der Torte ablege und mir somit Dellen in den Fondantüberzug drücke... Aber ich arbeite dran! Hihi.



  


Ein Zertifikat, eine Anleitung mit Vorlage und einen Button von Heike gab es auch noch für jeden!


Ich hatte also einen rundum gelungenen Samstag - von der sich immer mehr durchkämpfenden Erkältung mal abgesehen!


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

And the winner is...

Heute hab mein Sohn "Glücksfee" gespielt und den Gewinner des Backbuches "Das große Backen" aus einem recht prall gefüllten Lostopf gezogen.

Gewonnen hat: LIANA


Bitte melde Dich bei mir wegen der Adresse, an die ich das Buch schicken soll!

Und an alle, die diesmal nicht gewonnen haben: Nicht traurig sein, das war gewiss nicht die letzte Verlosung. ♥


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

24. Januar 2014

Amarettini - nicht nur zum Kaffee ein kleines Träumchen

Ich brauchte eine Kleinigkeit zum Verschenken und ich hatte Appetit auf etwas Süßes! Also schwups in die Küche und kleine aber feine Amarettini gezaubert. Und das ist echt kein großes Kunststück.

Ihr braucht dafür:

  • 250 g gemahlene Mandeln
  • 150 g Zucker
  • 50 g Puderzucker
  • 4 Tropfen Bittermandelaroma
  • 2 Eiweiß
  • Puderzucker zum Bestäuben

Das Eiweiß steif schlagen und dann die anderen Zutaten unterheben bzw. einkneten.

Mit feuchten Händen kleine Kügelchen formen, auf ein Backblech setzen (die laufen nur leicht auseinander) und bei 125 Grad Umluft ca. 35 Minuten backen! Fertig sind kleine feine Knabberlis. Nach dem Abkühlen nur noch mit Puderzucker bestäuben, wenn Ihr mögt.

Jetzt noch einen Kaffee dazu und es ist perfekt!




Zum Verschenken habe ich einige davon in eine Papiertüte gepackt (Depot) und mit Maskingtape und einem Aufkleber (Ikea) verziert. Fertig ist ein Mitbringsel, über das sich die Beschenkte hoffentlich morgen früh freuen wird! ♥


Morgen besuche ich bei der Tortenboutique einen Kurs zum Malen auf Torten - Ihr dürft Euch also auf einen ausführlichen Bericht freuen, sofern ich daran danke, Bilder zu machen. Bzw. ich hoffe, dass ich genug Zeit dafür haben werde...


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

20. Januar 2014

Schokoladen-Mandel-Cookies

Ich brauchte glatt ein Alibi zum Backen. Denn mir war nach Cookies und meine Männer wollten ausnahmsweise einmal nicht!!! Aber da ich heute das Back Bienchen besuche, dachte ich mir, dann backe ich halt für uns beide. Habe ich mir aber auch nur so gedacht. Kaum gebacken, zog der Duft meine Männer in die Küche und ich musste letztlich die Dose mit den Cookies verstecken!!!

Für ca. 30 nicht gerade kleine Cookies (ca. handtellergroß) braucht Ihr:

  • 200 g Zartbitterschokolade
  • 300 g weiche Butter
  • 250 g braunen Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 375 g Mehl
  • 1,5 TL Natron
  • 20 g Kakao
  • 100 g gemahlene Mandeln

Die Schokolade grob hacken und über dem Wasserbad schmelzen. Beiseite stellen.

Die Butter mit dem Zucker, Vanillezucker und Salz ca. 7 bis 8 Minuten cremig schlagen. Dabei löst sich der braune Zucker dann etwas. Die Eier unterrühren. Dann die Schokolade unterrühren. Mehl, Natron, Kakao und Mandeln mischen und mit einem Löffel unter den Teig arbeiten. Da habe ich auf Handbetrieb umgestellt, weil der Teig doch recht schwer war und ich nicht wollte, dass meine Küchenmaschine zu qualmen anfängt...


Mit einem Esslöffel ca. 30 Cookies abstechen. Ich hab die einzelnen Teigportionen noch in der Hand etwas gerollt. Auf ein Backblech legen (im Interesse Eurer Cookies bitte nie mehr als 9 Stück - die laufen noch auseinander) und etwas flach drücken.

Bei 175 Grad Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene ca. 17 - 19 Minuten backen. Bei mir waren es exakt 18 Minuten. :-)

Mit dem Papier vom Blech ziehen und abkühlen lassen. Warm sind die leckeren Cookies noch sehr empfindlich... Und dann schnell Bilder machen, ehe die Männer noch mal den Weg in die Küche finden...






Wie Ihr seht, konnte ich mich schon während der Aufnahmen nicht beherrschen und musste rein beißen... Die sind aber auch lecker. Mal schauen, ob das Back Bienchen das nachher auch findet. Wenn noch welche übrig sind zum Mitnehmen.  Ich muss mal schauen, ob ich die  Dose gut genug versteckt habe (in der Waschmaschine!).


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

18. Januar 2014

Rezension: "Das große Backen" und daraus Broken Glass Cake + Verlosung

Ich habe wieder ein Buch, dass ich Euch vorstellen darf! Obwohl ich zugeben muss, dass es schon etwas länger bei mir liegt. Aber durch die ganze Weihnachtsbäckerei bin ich einfach nicht eher dazu gekommen. Und ich wollte Euch unbedingt auch etwas daraus backen.

Dieses Buch wurde mir von Icook2day - klick - kostenlos zur Verfügung gestellt. Dafür meinen herzlichsten Dank an dieser Stelle!

Hier erst mal ein kleiner Einblick ins Buch:







Was schreibt der Verlag dazu?

Bibliographie

  • Autoren: Petra Koch / David Link
  • Titel: „DAS GROSSE BACKEN“
  • Untertitel: Die besten Rezepte zur großen SAT1-Show
  • Partner: Präsentiert von SANELLA
  • Verkaufspreis: 16,95 EUR
  • Erscheinungsdatum: 13.11.2013
  • Format: 26,2 x 21,2 cm
  • Umfang: 192 Seiten mit ca. 250 Abbildungen
  • Ausstattung: Laminierter Pappband
  • Rezepte: ca. 100 Rezepte, ca. 150 Abbildungen
  • Verlag: icook2day
  • ISBN: 978-3-943848-35-9

Das Buch im Überblick

Am 1. Dezember startet mit DAS GROSSE BACKEN ein neues TV-Erfolgsformat. Immer am Sonntagabend in SAT.1 stellen sich die besten Hobbybäcker bei bäckerischen Challenges einer kompetenten Fachjury. Ob „Süß & Bunt“, „Herzhaft“ oder „Weltweit“ und natürlich zum Thema „Weihnachten“ gilt es in der Konkurrenz zu bestehen und sich für die nächste Show zu qualifizieren.
Nach vier Shows entscheidet sich dann, wer ist „Deutschlands bester Hobbybäcker“.
Moderiert wird die Sendung von Britt Hagedorn, die Back-Ergebnisse werden von einer Experten-Jury bewertet, der u.a. die Konditoren-Weltmeisterin und Buchautorin Andrea Schirmaier-Huber und Enie van de Meiklokjes angehören werden.

Begleitend zur Sendung erscheint das Buch DAS GROSSE BACKEN als das große Backbuch im Weihnachtsgeschäft 2013. Die Rezepte sind dabei an den Themen und Aufgabenstellungen in der Show angelehnt, sind auch für Nicht-Backprofis leicht nachvollziehbar und bringen neuen Schwung nicht nur in die weihnachtliche Backstube. Natürlich sind im Buch und auch in der Show (fast) alle Backrezepte enthalten, die zu den Klassikern der deutschen Backkunst gehören. Genauso aber auch zahlreiche, neue kreative Backideen.
Ein umfassender Einleitungsteil erklärt Backzutaten und Backpraxis.
Besonders hilfreich sind die Grundteigrezepte die mit Schritt-für-Schritt-Abbildungen anschaulich erklärt werden. Das Vorwort im Buch hat Britt Hagedorn geschrieben.

Buchaufbau / Kapitel

  • Inhalt / Vorwort
  • Backzutaten
  • Backpraxis
  • Glossar
  • Grundrezepte
  • Süß & Bunt
  • Herzhaft
  • Weltweit
  • X-Mas

Die Autoren

Petra Koch ist Kochbuch-Redakteurin. In ihrer Versuchsküche hat sie bereits tausende von Rezepten getestet und entwickelt. Sie schreibt für viele namhafte Verlage und lebt in der Nähe von München.
Ihr Partner David Link ist seit Jahren in der Verlagswelt zu Hause und entwickelt Medienkonzepte für Industrie und Verlage. Seine Leidenschaft gehört dem guten Essen und seiner Kochbuchsammlung. Er wohnt im Chiemgau. Für die Reihe „einfach besser kochen“ schreiben sie unter einem Pseudonym.

Was sage ich dazu?

Der Beschreibung des Verlages ist eigentlich nicht mehr viel hinzu zu fügen. Außer, dass ich die Mischung der Rezepte sehr gelungen finde. Wobei ich so kurz nach Weihnachten der Rubrik "X-Mas" weniger Beachtung geschenkt habe... :-) Die Bilder machen richtig Appetit und von daher ist mir die Wahl, was ich daraus nachmachen soll, gar nicht leicht gefallen. Letztlich hat mein Sohn entschieden:

Broken Glass Cake

Ihr braucht dafür:

  • 200 g Vollkornbutterkekse
  • 130 g Sanella
  • 5 Blätter weiße Gelatine
  • 500 ml Apfelsaft
  • 4 EL Zucker
  • Lebensmittelfarben (ich habe mich für rot und grün entschieden)
  • 10 Blätter weiße Gelatine
  • 400 g Joghurt
  • 300 g Frischkäse
  • 200 g Puderzucker
  • 2 EL Vanillezucker
  • 2 - 3 EL Zitronensaft
  • 200 ml Sahne

Die Butterkekse für den Boden fein zerbröseln. Die Sanella schmelzen und mit den Bröseln gründlich vermischen. Einen Springformrand oder einen Tortenring auf eine Platte stelle, die Brösel dort hinein geben und mit den Händen zu einem glatten festen Boden bis an den Rand drücken.

Die 5 Blatt Gelatine in reichlich Wasser einweichen. Den Apfelsaft mit dem Zucker erwärmen und die ausgedrückte Gelatine darin auflösen (nicht kochen!) Die Flüssigkeit in zwei flache Gefäße verteilen und mit Lebensmittelfarbe einfärben. Im Kühlschrank 2 Stunden fest werden lassen. Danach den Gelee in kleine Würfel schneiden.

Für die Creme die 10 Blätter Gelatine in reichlich kaltem Wasser einweichen. Den Joghurt mit dem Frischkäse, dem Puderzucker, dem Vanillezucker und den Zitronensaft verrühren. Die Gelatine ausdrücken und auflösen. Mit 3 EL von der Creme verrühren und dann unter die restliche Creme rühren. Die Sahne steif schlagen und unterheben. Die Geleewürfel vorsichtig unter die Creme heben, auf den Tortenboden füllen, glatt streichen und am besten über Nacht fest werden lassen. 





Leider habe ich das Buch zu Weihnachten noch mal geschenkt bekommen. Obwohl was heißt leider? Das ist wohl Euer Glück. Denn da ich die besten Fans der Welt habe, werde ich ein Exemplar unter meinen treuen Lesern verlosen.

Außer meinem Blog bei Google Friend Connect, Google+ oder Bloglovin zu folgen UND einem Kommentar unter diesem Post müsst Ihr dafür gar nichts tun! ♥ Ach doch, Ihr solltet eine Postanschrift in Deutschland haben! Dafür habt Ihr Zeit bis zum 25, Januar 2014, 24 Uhr. Am Sonntag werde ich dann einen glücklichen Gewinner ziehen lassen (wie immer von meinem Sohn) und hier bekannt geben. Der Gewinner muss mir dann nur noch seine Anschrift zukommen lassen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden.

Die Rezension schreibe ich freiwillig und ohne Vergütung nach meinem besten Wissen und Gewissen. Sie spiegelt nur meine persönliche Meinung wieder.


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

12. Januar 2014

Muffins für's diesjährige Hallen-Fußballturnier

Wer meinen Blog verfolgt, dem sind bestimmt schon einige Muffin- oder Cupcakekreationen für den Fußballverein meiner beiden Männer aufgefallen. Und gestern war es wieder mal so weit. Da es in Kinderhänden aber einfacher ist, habe ich mich "nur" für Muffins und nicht für Cupcakes mit viel Creme entschieden.

Klar, dass das Logo vom Verein wieder drauf musste. Und da es beim Verkauf immer wieder Sprüche von "Gegnern" gab wie "Die mit dem Logo von Euch esse ich aber nicht!", gab es auch eine Hälfte neutralere Motive. Aber immer noch fußballmäßig. Hihi.

Oft erprobt und immer wieder gerne genommen wird beim Verein das sogenannte Wunderteig-Rezept, das ich eigentlich auch am häufigsten für alles mögliche mache in den unterschiedlichsten Varianten. Zuletzt bei der Zelda-Torte - klick - mit Kakao und Nüssen.

Fürs Turnier gab es den Teig mit Vanillearoma und Schokoblättchen. :-) Für 24 Stück braucht Ihr:

  • 4 Eier
  • 200 g Zucker
  • 200 ml Rapsöl
  • 200 ml Milch
  • 1 Fläschchen Vanillearoma
  • 300 g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • eine ordentliche Menge Schokoblättchen (die habe ich nicht gewogen)


Die Eier mit dem Zucker schön weiß cremig schlagen. Dann die Flüssigkeiten und das Aroma unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und unterarbeiten. Zuletzt die Schokoblättchen mit einem Teigschaber unterziehen.

Auf Muffinförmchen (in meinem Fall natürlich in den Vereinsfarben blau-weiß) verteilen und bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 20 - 25 Minuten backen. Danach abkühlen lassen.

Die ausgedruckten und ausgeschnittenen Bilder habe ich mit einem Klecks Schokoglasur auf den Muffins befestigt.


Die Jungs und die Besucher des Turniers waren begeistert. Ich musste - wie eigentlich immer - viele Fragen beantworten, wie ich denn an die Bilder gekommen bin. Wenn ich dann sage, dass ich einen Lebensmitteldrucker habe, sind die Augen immer gaaaanz groß und rund! Hihi.


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

7. Januar 2014

Eine Zelda-Torte zum 14. Geburtstag

Die Tochter einer ehemaligen Arbeitskollegin wird heute 14 Jahre alt! Da hat sie sich wohl eine besondere Torte verdient. Da Lenina gerne "Zelda"-Spiele spielt, war das Thema ganz schnell gefunden. Unter der knallroten Hülle versteckt sich ein fluffiger Schoko-Nuss-Kuchen mit Ganache gefüllt und eingestrichen.

Für eine 26er-Form braucht Ihr:

  • 6 Eier
  • 300 g Zucker
  • 300 ml Milch
  • 300 ml Öl
  • 450 g Mehl
  • 75 g Kakao
  • 1,5 Päckchen Backpulver
  • 200 g gemahlene Haselnüsse

Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren - je länger umso besser. Dann die Flüssigkeiten dazu gießen. Mehl, Kakao und Backpulver mischen und unterrühren. Zuletzt die Nüsse mit einem Teigschaber unterheben.

Den Teig in eine gefettete Springform geben und bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 50 - 60 Minuten backen (Stäbchenprobe). Ich habe, damit der Kuchen schön eben wird, nach der Isoliermethode der Tortentante mit Zewa und Alufolie gearbeitet - klick - weshalb sich die Backzeit aber verlängert. Da hilft wirklich nur die Stäbchenprobe. :-) Letztlich war meiner sogar 80 Minuten im Ofen...


Den Kuchen auskühlen lassen und einmal waagerecht durchschneiden.

Die Ganache habe ich aus 400 g Zartbitterschokolade, 100 g Nougat und 400 ml Sahne gemacht. Ganz klassisch die gehackte Schokolade und Nougat mit der aufgekochten Sahne übergießen, kurz warten, glatt rühren und erstarren lassen.

Den Kuchen habe ich einmal damit gefüllt und dann als "Kleber" für den Fondant noch dünn damit eingestrichen.

Roter Fondant drüber, mit dem Perlenmould einen Abschluss unten gemacht, Bild ausgedruckt - yeah, hatte ich schon erwähnt, dass ich meinen Drucker liebe??? - ausgeschnitten, aufgeklebt und noch mit Buchstaben und einer Umrandung des Bildes vollendet. Hört sich gar nicht so schwer an, oder? 




Mutter und Tochter waren jedenfalls sehr zufrieden mit der Torte!


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.

3. Januar 2014

Willkommen 2014 mit einem leckeren Cranberry-Quark-Kuchen

Schon ewig spukte die Backform von Nordic Ware in meinem Kopf herum. Doch sie war mir einfach zu teuer und geschenkt hat sie mir leider niemand zu Weihnachten. Hihi. Da kam mir ein Gutschein bei Amazon genau recht - so reduzierte sich der Preis auf einen Rahmen, bei dem ich zuschlagen musste!!!



Heute kam das gute Stück hier an und ich konnte einfach nicht anders. Die musste ausprobiert werden! Aber Lust zum Einkaufen hatte ich nicht mehr. Also habe ich improvisiert. Lecker improvisiert! :-)

Für meinen Cranberry-Quark-Kuchen braucht Ihr:

  • 125 g grob gehackte Cranberries (die "Nachlieferung" der Brandnooz-Backbox)
  • 125 g Butter
  • 75 ml Rapsöl
  • 150 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Fläschchen Vanillearoma
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 250 g Magerquark
  • 375 g Mehl
  • 1 Pckch. Backpulver
  • 5 EL Vanillemilch (ich denke, normale geht auch...)

Die Butter cremig rühren. Das Öl langsam unter Rühren dazu gießen. Zucker, Aroma, Salz und Vanillezucker zugeben. Danach die Eier einzeln gründlich unterrühren. Den Quark einarbeiten. Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch in drei Portionen unterrühren. Die Cranberries mit einem Teigschaber unterheben.

Die Backform fetten und mit Bröseln ausstreuen. Den Teig einfüllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. eine Stunde backen (Stäbchenprobe).

Ab da saß ich gespannt vor dem Ofen. Denn neue Form und improvisiertes Rezept - ob das gut geht? Aber ja, es ging gut! Der Kuchen sprang mir praktisch aus der Form entgegen! Aber schaut selbst:



Schaut er nicht toll aus??? ♥ So kann das Jahr weitergehen. :-)


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure Anja.