30. April 2014

Rezension: "Cookies!" und daraus als Kostprobe Kokos-Haferflocken-Cookies

Ich freue mich ja immer wie ein Kleinkind, wenn ich für Euch neue Bücher rezensieren darf. Heute ist es wieder so weit. Ich darf Euch "Cookies!" von Knusperreich vorstellen, das im Südwest-Verlag erschienen ist - klick - und mir von der Verlagsgruppe Randomhouse - klick - kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. Ein ganz herzliches Dankeschön dafür!

Sollen wir zusammen reinschauen in das Buch, das gleich mit einer praktischen Silikonbackform zu mir kam?


Was schreibt der Verlag dazu?

Max Finne, Manuel Grossmann
Cookies!
Rezepte für ofenfrische Glücksmomente
Gebundenes Buch, Pappband, 64 Seiten, ca. 25 Farbfotos
ISBN: 978-3-517-09260-7

Max Finne und Manuel Grossmann verbindet eine große Leidenschaft: Cookies! Nachdem die beiden Mitt-Zwanziger bereits 2011 das Unternehmen Knusperreich als den ersten Online-Premiumanbieter für ofenfrische Bio-Cookies in Deutschland gegründet und erfolgreich etabliert haben, erscheint am 29. April 2014 ihr erstes gemeinsames Backbuch rund um das handliche Backwerk. Mit dem Geschenkset "Cookies! Rezepte für ofenfrische Glücksmomente", bestehend aus Buch und Silikonbackform für acht Cookies, kann man zu Hause sofort selbst loslegen und die köstlichen Kekskreationen nachbacken. Die Autoren inspirieren mit über 30 Cookie-Rezepten: Neben köstlichen sommerlichen Ideen für "Orange-Ricotta-Cookies" oder "Erdbeer-Heidelbeer-Cookies" bietet das Buch auch zahlreiche Rezepte für die kältere Jahreszeit, wie beispielsweise den "Apfel-Haselnuss-Cookie" oder den "Chai-Espresso-Cookie". Dabei sind alle Rezepte so konzipiert, dass ihre Zubereitungszeit nicht mehr als 15 Minuten beträgt und sowohl der Back-Neuling als auch der gelernte Konditor sein Cookie-Glück im eigenen Ofen verwirklichen kann.

Max Finne und Manuel Grossmann sind die Gründer von Knusperreich, dem erfolgreichen Internetversand von ofenfrischen Cookies aus Biozutaten. Kennengelernt haben sie sich beim gemeinsamen Studium am Bodensee, wo sie auch die Gründungsidee entwickelt haben. Seitdem arbeiten die beiden Jungs in Berlin daran, ihre Vision von ofenfrischen Glücksmomenten in Form von leckeren Bio-Cookies weiter voranzutreiben. Weitere Informationen finden Sie auch unter www.knusperreich.de.

Was sage ich dazu?

Das Buch hat eine sehr handliche Grüße. Und obwohl "nur" 25 Bilder im Buch sind, ist doch jeder einzelne Cookie auf den Bildern dabei. Bei den Rezepten findet man dann die entsprechende Seitenangabe, wo man einen Blick auf den Cookie werfen kann. In diesem Buch sind auch Rezepte von Bloggerkollegen enthalten, die entsprechend gekennzeichnet sind.

Die Rezepte sind wirklich sehr verschieden. Unterteilt sind sie in drei Kategorien: Frühling & Sommer, Herbst & Winter und Besonders fein! Da fällt einem die Auswahl, was man zuerst machen soll, wirklich nicht leicht.

Aus diesem Grunde habe ich es mir etwas leichter gemacht und ein Rezept genommen, für das ich nicht extra einkaufen musste: Kokos-Haferflocken-Cookies. 8 dieser kleinen Glücklichmacher habe ich in der mitgelieferten Backform gebacken, die anderen zum Vergleich "ganz normal" auf einem Backblech. Beide Methoden gehen super. Ihr braucht also nicht zwingend die Form, wenn Ihr die Cookies nachmachen möchtet.

Ihr braucht für 16 Stück (zu je 40 g):

  • 45 g Zartbitterschokolade (oder dunkle Schokotröpfchen, wie ich sie benutzt habe)
  • 110 g braunen Zucker
  • 120 g Butter
  • 1 Prise Meersalz
  • 1 Prise Vanille (ich habe ein paar Umdrehungen aus meiner Vanillemühle genommen)
  • 1 Ei, Gr. L
  • 130 g Weizenmehl
  • 1 Prise Backpulver
  • 110 g Haferflocken
  • 50 ml Wasser
  • 45 g Kokosraspel

Die Zartbitterschokolade grob hacken, was natürlich entfällt, wenn Ihr Schokotröpfchen oder ähnliches nehmt.

Den Zucker mit der Butter, dem Meersalz und der Vanille schön cremig rühren, dann das Ei dazu geben und schaumig aufschlagen. Mehl und Backpulver mischen und unterrühren, danach die Haferflocken und das Wasser. Zuletzt die Kokosraspel und die Schokolade vorsichtig mit einem Löffel oder von Hand untermischen. Ein paar Kokosraspel hatte ich vorher beiseite gelegt und diese vor dem Backen über die Cookies gestreut!

Aus dem Teig 16 Kugeln zu je 40 g formen und in die Form und ein Backblech oder - wenn Ihr die Form nicht habt - auf zwei Bleche verteilen. Mit einem feuchten Löffel besonders an den Rändern etwas flach drücken und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze im unteren Drittel des Backofens 17 Minuten backen. 10 Minuten auskühlen lassen, dann aus der Form oder vom Blech nehmen und auf einem Rost vollständig auskühlen lassen.



Hier habe ich nochmal einen Vergleich für Euch: Links in der Form gebacken, rechts ohne Form. So groß ist der Unterschied wirklich nicht. Nur der Rand ist bei den Form-Cookies gleichmäßiger und die Form-Kekse habe ich irgendwie schöner glatt gemacht. :-)


So, jetzt genieße ich noch einen Cookie mit einem leckeren Latte macchiato.

Die Rezension schreibe ich freiwillig und ohne Vergütung nach meinem besten Wissen und Gewissen. Sie spiegelt nur meine persönliche Meinung wieder.


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure

27. April 2014

Ein Traum in Flieder zur Kommunion

Ach, wie habe ich mich auf diese Torte gefreut! Ich bekomme nämlich nicht oft Gelegenheit für Torten mit mehreren Etagen. Okay, es sind "nur" zwei - aber immerhin. Die Torte hat unten 26 cm und oben 20 cm Durchmesser. 5 bis 6 cm Unterschied finde ich optimal beim Stapeln.

Die Farben der Torte sollten sich an der Einladung orientieren, das stand von vorne herein fest. Als ich der Mama des Kommunionskindes dann im Internet eine Torte mit Schmetterlinen gezeigt habe, war die Wahl getroffen!

Die Untere Etage besteht aus meinem Stracciatellakuchen (meine Version vom Flockina-Kuchen...). Das Rezept hierfür findet Ihr hier: Klick.


Nach dem Abkühlen habe ich den Kuchen zweimal durchgeschnitten und mit Zartbitterganache (600 ml Sahne auf 600 g Zartbitterschokolade) gefüllt und eingestrichen.

Die obere Etage besteht aus einem Vanillekuchen mit Erdbeer-Mascarpone-Füllung. Beide Rezepte findet Ihr auch schon auf meinem Blog: Klick. Allerdings habe ich für die kleine Form das Rezept halbiert, aber bei der Füllung darf es ruhig üppig bleiben. :)

Auch den Kuchen habe ich zweimal durchgeschnitten, gefüllt und mit der gleichen Ganache wie die untere Etage eingestrichen.

Eingedeckt sind beide Torten mit MTT-Fondant, den ich mit den Pasten- bzw. Gelfarben "Claret" von Sugarflair und einem dunklen Lila (puh, der genaue Name will mir jetzt einfach nicht einfallen...) von Rainbow Dust gefärbt habe.

Dann kam das, was ich am liebsten mache: die Dekoration! Die Schmetterlinge habe ich in zwei Größen ausgestochen und mit "Snowflake"-Puder beglimmert. Ein kleiner Tipp am Rande: Macht das nicht am offenen Fenster, sei das Wetter auch noch so schön! Meine Küche und ich sahen ganz toll aus. :-)

Ab hier lasse ich die Bilder sprechen! Ach, ich liebe diese Torte. Jetzt muss ich sie nur noch heil (jede Etage einzeln) ins Restaurant bekommen... (was genau jetzt der Fall sein wird / der Planen-Funktion sei Dank).






Liebe Annina, ich wünsche Dir und Deinen Eltern eine wundervolle Kommunionsfeier! ♥


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure

23. April 2014

Fudge Brownies - Kalorien zählen verboten!

Ich finde, Kalorien werden viel zu groß bewertet! Bitte bitte nicht heute. Denn das könnte bei den Fudge Brownies böse enden. Oder vielleicht könnt Ihr auch gar nicht so weit zählen?? :-)

Ihr braucht für eine Form von ca. 20 x 30 cm:

  • 250 g Butter
  • 425 g Zucker
  • 4 Eier Gr. L
  • 170 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 300 g dunkle Schokoladentröpfchen
  • 150 g ungesüßtes Kakaopulver
  • 2 TL Vanilleextrakt
Die Butter in einem Topf zerlassen. Den Zucker dazu geben und nochmal ca. 1/2 Minute auf den Herd stellen und rühren! Die Butter-Zucker-Mischung in eine große Schüssel geben, die Eier dazu geben und gerade so verrühren, dass sich alles verbunden hat. Mehl, Backpulver, Schokotröpfchen, Kakao und Vanilleextrakt dazu geben und verrühren.

Eine Form von ca. 20 x 30 cm mit Backpapier auslegen. Diese Größe hatte ich nicht, dafür aber eine quadratische mit 25 cm Seitenlänge. Kommt also auf das Gleiche raus. Den Teig einfüllen, glatt streichen und bei 180 Grad Ober-/Unterhitze 30 Minuten backen! Laut Rezept nicht länger backen! Den Riesenbrownie eine Stunde abkühlen lassen und dann für eine Stunde in den Tiefkühler stellen. Danach lassen sich daraus ganz leicht Würfel schneiden.

Das Rezept stammt übrigens aus "Die Backfee Zuckersüß" von Manuela Kjeilen, das ich Euch nur wärmstens empfehlen kann! Das Buch ist soooooooo schön... ♥


Und die Brownies sind einfach nur genial lecker! Genau so, wie ich sie in den USA lieben gelernt habe! Herrlich. Um das Ganze noch zu toppen und weil die liebe Nadine von SweetPie - klick - ein so tolles Blogevent hat, habe ich die Brownies noch "getoppt".



Schon beim Backen kam mir dieses hier in den Sinn:

"Es war einmal mitten im Winter, und die Schneeflocken fielen wie Federn vom Himmel herab. Da sass eine Königin an einem Fenster, das einen Rahmen von schwarzem Ebenholz hatte. Und wie sie so nähte und nach dem Schnee aufblickte, stach sie sich mit der Nadel in den Finger, und es fielen drei Tropfen Blut in den Schnee. Und weil das Rote im weißen Schnee so schön aussah, dachte sie bei sich: "Hätt' ich ein Kind so weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarz wie das Holz an dem Rahmen!" Bald darauf bekam sie ein Töchterlein, das war so weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarz wie Ebenholz und ward darum Schneewittchen genannt..."

Also habe ich die Brownies mit Erdbeeren und Mascarpone in Gläser geschichtet. Den 150 g Mascarpone habe ich mit einem Tütchen Vanillezucker und ein einem halben Becher Naturjoghurt glatt gerührt. Das macht die Creme für meinen Geschmack etwas leichter. :)



In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure

18. April 2014

Rhabarber-Cheesecake für's Osterfest

Der erste hiesige Rhabarber war beim Bauern meines Vertrauens zu bekommen! Der MUSSTE in den Einkaufskorb. Und Käsekuchen gab es auch schon mindestens drei Wochen nicht mehr. :-) Also habe ich beides kombiniert bzw. ein Rezept aus der aktuellen "Sweet Dreams" ausprobiert. Und was soll ich sagen? Es schmeckt himmlisch - wenn man Rhabarber mag.

Ihr braucht für eine Springform mit 26 cm Durchmesser:

  • 350 g geputzten Rhabarber
  • 50 g Zucker
  • 2 EL Speisestärke
  • 4 EL Grenadinesirup
  • 2 Eigelb
  • 50 g flüssige Butter
  • 200 g Butterkekse
  • 60 g Butter
  • 100 g Mascarpone
  • 400 g Doppelrahm-Frischkäse
  • 150 g Zucker
  • abgeriebene Schale und Saft einer Zitrone
  • 2 EL Mehl
  • 3 Eier
  • 2 Eigelb
  • 300 g saure Sahne


Den Rhabarber in 2 cm große Stücke schneiden, mit dem Zucker kochen bis er zerfällt und pürieren. Speisestärke mit Grenadinesirup in einer Tasse verrühren. Unter den Rhabarber rühren und noch einmal unter Rühren kurz aufkochen lassen. Eigelb und flüssige Butter unter die Rhabarbermasse schlagen.

Die Butterkekse fein zerbröseln und mit der zerlassenen Butter vermengen. Ich zerbrösele die Kekse immer, indem ich sie in einen Gefrierbeutel gebe und mit dem Nudelholz bearbeite! So kann man herrlich Stress oder Agressionen abbauen. Hihi. Eine Springform mit Backpapier auslegen und die Brösel hineingeben, fest drücken und für ca. 20 Minuten kalt stellen.

In der Zwischenzeit Mascarpone und Frischkäse verrühren. Zitronenschale, -saft, Mehl und Zucker gründlich unterrühren. Dann Eier, Eigelb und Saure Sahne dazu geben. Marcarpone- und Rhabarbercreme abwechselnd in die Form schichten und mit einer Gabel ein Marmormuster hinein ziehen. 

Den Cheesecake im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 50 Minuten goldgelb backen. Den Ofen ausschalten und den Kuchen darin abkühlen lassen. Damit die Luftfeuchtigkeit entweichen kann, habe ich einen Löffel zwischen Tür und Ofen gesteckt, sodass ein Schlitz entsteht.



Mit diesem Kuchen verabschiede ich mich von Euch über die Ostertage. Am Wochenende darauf darf ich Euch dann eine Torte (doppelstöckig!) zur Kommunion präsentieren. Hoffentlich klappt alles!

Viel Spaß beim Eier suchen, Kuchen schlemmen, gemütlichen Beisammensein mit der Familie oder wie immer Ihr auch Ostern feiern mögt!


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure

15. April 2014

Bei mir kommt der Cappuccino auch in den Kuchen ♥ Cappuccino-Marble Cake

Es sind Osterferien. Der Sohn ist bei Oma zu Besuch und es ist herrlich ruhig in den vier Wänden. Eigentlich schon fast zu ruhig. Also Waschmaschine anstellen und schnell etwas backen. Da das Wetter heute aber absolut april-mäßig ist und ich nicht nass werden wollte auf dem Weg zum Supermarkt, habe ich mich mit den Zutaten begnügt, die ich eh daheim hatte. Und herausgekommen ist ein wahnsinnig leckerer und super einfach zu machender Kuchen. Zumindest für alle, die Kaffee mögen. Nur gut, dass der Sohn nicht da ist. :-)

Ihr braucht für eine Guglhupfform:

  • 4 Eier
  • 200 g Zucker
  • 200 ml Öl
  • 200 ml Milch
  • 300 g Mehl
  • 1 Tütchen Backpulver
  • 6 EL Instant-Cappuccino-Pulver (Instantespresso könnte ich mir auch sehr gut vorstellen)
  • 1 EL Kakao

Die Eier mit dem Zucker schön dickcremig aufschlagen. Dann die Flüssigkeiten dazu geben. Mehl, Backpulver und Cappuccino-Pulver mischen und kurz unterrühren. 2/3 des Teiges in die gefettete Form geben. Unter das letzte Dritten den Kakao rühren. Den Teig in den helleren Teig einlaufen lassen. Ihr braucht nicht mit einer Gabel nachzuhelfen. Das macht der Teig beim Backen von ganz alleine.

Die Form bei 180 Grad Ober-/Unterhitze in den vorgeheizten Ofen auf der unteren Schiene ca. 45 - 50 Minuten backen. Da jeder Ofen anders backt, Stäbchenprobe nicht vergessen!

Ach, ich liebe meine Backform (Rondo von Nordic Ware). Da macht der Kuchen auch ohne viel Deko echt was her! Ein Hauch Puderzucker drüber und schon kann man sich genüsslich bei Cappuccino und Kuchen entspannen (ehe die zweite Maschinenladung Wäsche fertig ist zum Aufhängen...).
























In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure

13. April 2014

Eine frische Quark-Kirsch-Torte, die der Kühlschrank für Euch backt

Es ist Frühling. Da war es mir nach etwas leichtem. Mit Obst bitte. Und ohne Schokolade. Und da ich keine Lust hatte, mich durch meine Bücher zu wühlen, habe ich einfach selbst etwas zusammen gemischt. Und das war sooooo lecker!!!

Ihr braucht für eine 26er Springform:

  • 150 g Vollkorn-Butterkekse
  • 120 g Butter

Die Kekse fein zerbröseln und die Butter zerlassen. Die Brösel zur Butter geben, gut vermischen und auf den gefetteten Boden der Springform festdrücken. Kühl stellen.

  • 1 Glas Sauerkirschen
  • 1 ordentliche Prise Zimt
  • 2 EL Zucker
  • 20 g Speisestärke
  • 2 EL Wasser

Die Kirschen auf einem Sieb abtropfen lassen und den Saft auffangen. 1/8 l davon beiseite stellen, den braucht Ihr später für den Guss. Den restlichen Saft mit dem Zucker und dem Zimt aufkochen lassen. 

Speisestärke mit Wasser separat verrühren, zum Kirschsaft geben und nur noch ganz kurz aufkochen lassen. Die Kirschen unterheben und das Ganze auf den Bröselboden geben. Kalt stellen, bis die Kirschen wirklich kalt sind (sonst läuft Euch die nächste Schicht davon...).

  • 4 Blatt weiße Gelatine
  • 100 g Doppelrahmfrischkäse
  • 250 g Magerquark
  • 3 EL Zucker
  • 1 Vanillezucker
  • Saft einer halben Zitrone
  • 250 g Schlagsahne

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Frischkäse, Quark, Zucker, Vanillezucker und Zitronensaft gründlich miteinander verrühren. Die Gelatine auflösen. Erst zwei Löffel der Quarkcreme zur Gelatine geben (zum Angleichen der Temperatur), dann die Gelatine unter die restliche Creme rühren. Die Sahne steif schlagen, unterheben und die Creme dann auf den Kirschen verteilen.

Für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen, damit die Creme fester wird.

  • 1/8 l Kirschsaft
  • 2 Blatt weiße Gelatine

Die Gelatine wieder in kaltem Wasser einweichen, auflösen und den Saft dazu geben. Etwas warten, bis der Guss anfängt zu gelieren. Vorsichtig auf der Creme verteilen und nochmals für ca. eine Stunde in den Kühlschrank geben.



Die Torte könnt Ihr auch mit sonstigem Obst machen. Aber gerade die Sauerkirschen fand ich mit der Quarkreme zusammen extrem lecker! Die gibt es im Sommer bestimmt wieder. :-)


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure

10. April 2014

{enthält WERBUNG} Zum 70. Geburtstag von Mama-Torteria einen Frankfurter Kranz und Zitronen-Cupcakes

Bei Facebook hatte ich schon vorab einige Bildchen gepostet von den Vorbereitungen zum Geburtstag meiner Mama. Dabei kamen dann von einer lieben Person Glückwünsche an Mama-Torteria. Den Namen finde ich einfach goldig. Den muss man festhalten!

Jedenfalls ist meine Mutter am letzten Wochenende 70 Jahre alt geworden und das wurde im kleinsten Rahmen gefeiert. Ich durfte Kuchen beisteuern. Aber meine Mutter hatte ganz bestimmte Vorstellungen und Wünsche: Frankfurter Kranz und ein paar Cupcakes bitte. Gesagt - getan!

Das Rezept von Frankfurter Kranz hatte ich Euch bereits hier schon einmal vorgestellt: Klick. Deshalb heute nur ein Bildchen am Schluss dieses Posts.

Bei den Cupcakes habe ich mich für etwas fruchtig-leichtes entschieden. Ihr braucht für 12 Cupcakes:

  • 2 Eier
  • 100 g Zucker
  • 100 ml Öl
  • 100 ml Orangensaft
  • 1/2 Fläschchen Zitronenaroma
  • 150 g Mehl
  • 1/2 Tütchen Backpulver

Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen und ann die Flüssigkeiten dazu geben. Mehl und Backpulver mischen und hinzu geben. Kurz verrühren und auf 12 Förmchen verteilen. Bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 25 Minuten lang backen und anschließend gut abkühlen lassen.


Für das Topping habe ich eine Produktprobe von Dr. Oetker verwendet: Die Gebäckcreme Zitronengeschmack. Danke Dr. Oetker - klick - dass ich das Produkt probieren durfte! Die Schokovariante dieser Creme wartet auch noch auf ihren Einsatz...

Ihr braucht dafür:

  • 2 Tütchen Gebäckcreme Zitronengeschmack
  • 200 g Frischkäse
  • 200 ml Sahne

Den Frischkäse mit der flüssigen Sahne verquirlen, die Gebäckcreme einrieseln lassen und steif schlagen. Mit einer großen Sterntülle auf die Cupcakes spritzen, eine kleine Blume aus Blütenpaste oben drauf, einen Wrapper (diese hier gibt es günstig bei dm) drum herum und fertig sind die Cupcakes. Ging wirklich schnell und lecker waren sie auch!


Ganz ohne Blumen kommt man ja nicht wirklich zu einem Geburtstag. Aber damit meine Mutter länger etwas davon hat, habe ich ihr eine Rose aus Blütenpaste gemacht (denn sie mag meine Rosen sehr gerne...).


Und hier das versprochene Bild vom Frankfurter Kranz (musste leider schnell gehen, da ich völlig vergessen hatte, ihn in Ruhe zu knipsen...):


Dazu noch ihr Lieblingsparfum und ein Tag im Kreise ihrer Liebsten und meine Mutter schwebte auf Wolke 7. ♥


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure

6. April 2014

Rezension: "Törtchenzeit" und daraus nur für Euch kreiert "Poppy Lemon Kiss"

Als ich dieses Buch im Internet gesehen hatte, war mir klar: "Haben will!" Und der Lübbe-Verlag - klick - war so lieb und hat mir kostenlos ein Exemplar zur Verfügung gestellt. Danke an dieser Stelle schon mal vorab dafür! Ich würde Euch gerne ins Buch reinschauen lassen (wie es auch ursprünglich in diesem Post war). Aber von Seiten des Verlags wurde ich gebeten, aus rechtlichen Gründen die Fotos aus dem Inneren des Buches zu entfernen.


Was schreibt der Lübbe-Verlag dazu?

Sony Kraus, Jessi Hesseler
Törtchenzeit
All you need is sweet

Bienenstich-Cupcake, Himbeer-Käsekuchen im Glas oder eine zitroniges Mohndieu-Törtchen – hier ist der Beweis: Backen ist köstlicher Lifestyle und eine wunderbar kreative Angelegenheit! Mit außergewöhnlichen Rezepten, von easy-peasy bis hin zu kleinen Meisterwerken, kann jeder Backwerke mit Wow-Effekt zaubern. Dazu die liebevollen Deko-Tipps mit detaillierten DIY-Bastelanleitungen und die fantastischen mal kalten, mal warmen Getränkeideen, und der Backauftritt ist perfekt – denn all you need is sweet.

Sonya Kraus jobbte schon mit 15 als Model, machte Abitur und arbeitete in allen Metropolen der Welt. Sie wollte zum Fernsehen, landete beim Glücksrad - und wollte nicht mehr schweigen, sondern lieber plaudern. Sie talk, talk, talkte ganz viel und wurde die SOS-Renovierungsfachfrau bei ProSieben. Die beliebte Moderatorin ist Autorin der Bestseller BAUSTELLE MANN,  BAUSTELLE BODY;, WENN DAS LEBEN DIR EINE ZITRONE GIBT, FRAG NACH SALZ UND TEQUILA und BAUSTELLE BABY.

Jessica Hesseler ist Wahlkölnerin und (zuckersüße) 29 Jahre alt. Ob Torte, Cupcake oder Tarte - Gebackenes jeder Art ist ihr Lebensinhalt. Über ihren Blog TÖRTCHENZEIT füttert sie ihre Leser mit Neuigkeiten aus der Backstube und freut sich über jedes Lächeln, das sie mit ihren Köstlichkeiten zaubert. 

Auch als E-Book erhältlich.

Bastei Lübbe
Hardcover, 160 Seiten
ISBN: 978-3-431-03895-8

Was sage ich dazu?

Ich finde das Buch ganz entzückend. Die Bilder sind sehr sehr schön und machen richtig Appetit. Für mich sind Bilder ja sehr wichtig - ein Backbuch ohne Bilder ist kein richtiges Backbuch!

Die Rezeptauswahl ist wirklich sehr breit gefächert: Von Bananamama, Eisiger Chai Latte, Himbeer-Käsekuchen im Glas, Mohndieu-Törtchen, Schwarzwälder Kirsch-Cupcakes bis zu Zimtschneckenauflauf - für jeden sollte da doch etwas dabei sein. Auch die Basis-Rezepte und die Tricks und Kniffe sind selbst für erfahrene Bäcker/innen nicht uninteressant. Perfekt dazu die Bastel- und Dekotipps von Sony Kraus. Rundum also ein richtig tolles Buch. So wie es der Blog von Törtchenzeit ja verspricht, dem ich schon lange folge.

Als ich dann bei Facebook noch von einem Wettbewerb las, bei dem man eine Kitchenaid gewinnen kann - kreisch!!! - da war klar, dass ich mein Glück versuchen musste. Aufgabe war es, aus den Basics einen Cupcake zu kreieren, ihm einen hübschen Namen zu geben und dann noch ein superduper Foto per Mail einzusenden. Okay, ich habe es versucht. :-)

Ihr braucht für 12 Cupcakes:

  • 140 g Mehl
  • 120 g Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 40 g Butter
  • 120 ml Buttermilch
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Ei
  • 1/2 TL geriebene Zitronenschale
  • 20 g Mohn

Mehl, Zucker, Backpulver und Butter mit dem Mixer vermengen. In einer zweiten Schüssel die Buttermilch, das Mark der Vanilleschote und das Ei verquirlen. Diese Masse zu dem Teig geben und kurz gründlich verquirlen. Zuletzt die Zitronenschale und den Mohn unterrühren.

Den Teig auf 12 Förmchen verteilen (ich habe Cups genommen, die etwas größer sind - das ergab 10 Stück) und im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad (Umluft) ca. 18 Minuten backen.

Die Cupcakes komplett auskühlen lassen. Für das Topping braucht Ihr:
  • 40 g Butter
  • 225 Puderzucker
  • 110 g Frischkäse
  • einige Spritzer Zitronensaft
  • gelbe Lebensmittelfarbe

Butter und Puderzucker cremig rühren. Dann löffelweise den Frischkäse dazu geben und unterrühren. Mit Zitronensaft abschmecken und einer kleinen Zahnstocherspitze gelber Lebensmittel-Pastenfarbe einfärben.

Auf die Cupcakes spritzen, mit etwas Mohn bestreuen und einer Dekoblume aus Blütenpaste verzieren.

   


Na, wie findet Ihr meinen "Poppy Lemon Kiss"? Ich finde, die Cupcakes sind mir recht gut gelungen. ♥ Weshalb sie es auch auf den Banner meines Blogs geschafft haben!


Die Rezension schreibe ich freiwillig und ohne Vergütung nach meinem besten Wissen und Gewissen. Sie spiegelt nur meine persönliche Meinung wieder.


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure

4. April 2014

Eine Männertorte - nein, kein Busen, sondern ein Autoreifen mit Auto

Endlich durfte ich mal wieder eine Torte für einen Mann backen - das ist (warum auch immer) eigentlich selten bei mir. Das Thema war schnell gefunden für einen Motorsport-Porsche-Fan. Und weil er außerdem noch ein großer Marzipanfan ist, habe ich mich mal wieder mit diesem rumgeschlagen. Nein, wir werden echt keine Freunde. Das klebt soooo. Und bis man das mal eingefärbt hat... Egal, ich finde, die Mühe hat sich gelohnt.

Unter dem "Kleid" aus Marzipan versteckt sich ein Schokokuchen mit Mousse au chocolat. Genau wie bei der Torte für seine Frau - klick.


   

Thomas, an dieser Stelle alles Liebe zu Deinem Geburtstag! Lass es Dir schmecken! ♥


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure