28. Mai 2014

"Jeden Tag ein Buch" Geschenke aus dem Obstgarten - und daraus Erdbeer-Vanille-Sirup

Es ist wieder so weit. "Jeden Tag ein Buch" geht in die dritte Runde. Und ich darf wieder dabei sein. Deshalb möchte ich Euch heute das Buch "Geschenke aus dem Obstgarten" von Markus Hummel (besser bekannt als der Backbbube - klick) vorstellen.

Logodesign bei Ariane Bille
Mehr zum Event findet Ihr hier: Klick.

Zuerst einmal ein paar Impressionen aus dem Buch:


Fruchtiges Glück zum Verschenken

Es ist bunt, verführerisch, einfach unwiderstehlich: Obst aus dem eigenen Garten oder frisch vom Markt. Die heimischen Obstgärten bieten eine unglaubliche Vielfalt an Früchten und somit eine reiche Palette an Zutaten für Geschenke aus dem Obstgarten. Dieses Buch präsentiert eine Auswahl von süßen und herzhaften Lieblingsrezepten: Konfitüren, kleine Kuchen, Chutneys, Liköre und vieles mehr. Dazu gibt es immer fantasievolle Verpackungsideen, damit die Mitbringsel auch optisch begeistern. Markus Hummel schreibt den Blog www.backbube com, auf dem er wöchentlich Kreativ-Tipps rund ums Backen veröffentlicht. Die Rezepte backt er selbst, arrangiert die Ergebnisse liebevoll und fotografiert sie anschließend. Das Backen, das als Hobby begann, ist zu seiner Leidenschaft geworden.

  • Tutti Frutti: feine Konfitüren, grüne Grütze, Gelees und Kompott...
  • Süße Sünden: kleine Kuchen, Tartelettes, Croissants, Muffins, Crumble, Baisers...
  • Würziges Vergnügen: Ketchup, Salsa, Relish, Chutney, Senf...
  • Flüssiges Glück: Tee, Limonade, Likör, Sirup, Essig...
  • So gelingt's: Tipps zur richtigen Lagerung, zum Einkochen und Einfrieren von Obst

Was sage ich dazu?

Ich finde das Buch wirklich sehr gut gemacht! Die Auswahl an Rezepten und verarbeiteten Obstsorten ist groß und somit ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die hübschen Verpackungen runden das Ganze sehr harmonisch ab.

Und da ich Markt-Besuche liebe (für einen eigenen Garten reicht es leider bei mir nicht), werde ich das Buch ganz bestimmt öfter in die Hand nehmen! Genau wie ich auch öfter auf dem Blog von Markus stöbere.

Und da ich Sirups im Sommer liebe (Holunderblüten- und Rhabarbersirup sind schon fertig), habe ich mich aus dem Buch für Erdbeer-Vanille-Sirup entschieden.

Ihr braucht für 4 Flaschen à 500 ml:

  • 1 kg Erdbeeren
  • 1 l kochendes Wasser
  • 500 g Zucker
  • 1 Pck. Zitronensäure (5 g)
  • Mark einer Vanilleschote
  • 500 g Gelierzucker für Erdbeeren (2 : 1)

Die Erdbeeren waschen und halbieren, größere Früchte vierteln. In eine hitzebeständige Schüssel geben und mit 1 l kochendem Wasser übergießen und ca. 20 Minuten ziehen lassen. Durch ein Sieb gießen und dabei die Flüssigkeit in einem Kochtopf auffangen.

Die Flüssigkeit mit Zucker, Zitronensäure, Vanillemark und Gelierzucker unter Rühren auf höchster Stufe aufkochen und ca. zwei Minuten sprudelnd kochen lassen.

In sterilisierte Flachen füllen und fest verschließen.

Ich liebe Sirups ja aufgegossen mit Sprudelwasser oder Sekt. Vor allem kann man selber bestimmen, wie intensiv und süß man sein Getränk dann haben möchte. Aber auch beim Backen kann man diese "süßen Schlückchen" gut einsetzen (z. B. bei Toppings auf Cupcakes...).

   

Ich hoffe, Ihr verzeiht mir den Ausreisser, da es ja diesmal nichts Gebackenes ist. Aber solche Sachen gehören nun mal auch zu mir. :-)

In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure

23. Mai 2014

Die beste Resteverwertung überhaupt: Schoko-Cakepops

Auf meiner Facebookseite wurde ich gefragt, ob ich denn auch Cakepops mache. JA, mache ich. Nur nicht so oft, da mir immer andere Rezepte dazwischen kommen und ich es schlichtweg vergesse. Dabei verwahre ich wirklich alle Abschnitte von Kuchen, übrig gebliebenen Muffins (okay, die sind eher selten), Reste von trockenen Kuchen etc. Alles kommt eingetütet in den Tiefkühler, um im Falle des Falles für alle Eventualitäten gerüstet zu sein. Und da mein Tiefkühler momentan kaum Platz für leckeres Eis hat - das geht ja mal gar nicht! - habe ich heute einen Beutel aufgetaut. In dem Fall Reste vom Wunderrezept in der Schokovariante.

Als grobe Faustregel könnt Ihr Euch merken, dass man auf 500 g Kuchenbrösel ca. 150 g Frischkäse/Puderzucker-Gemisch (120 g Frischkäse und 30 g Puderzucker nehme ich da) braucht. Ups, den Puderzucker habe ich doch heute glatt vergessen... Hihi.

Bei mir waren es 380 g Kuchenreste und ich habe 120 g Doppelrahm-Frischkäse unter die Brösel geknetet. Das ist auch immer eine Gefühlssache. Man merkt beim Rollen ganz schnell, ob die Masse noch zu bröselig ist und nicht zusammenhält.


Ich habe ca. 40 g große Kugeln gerollt und diese erst mal kalt gestellt. Für den Überzug habe ich Kuchenglasur aufgelöst, Kuvertüre dazu gegeben und diese dann langsam in der warmen Glasur schmelzen lassen. Nur Glasur ist mir zu flüssig... Ich fülle die Schokolade in ein schmales, hohes Weckglas. Das kann man zum einen verschließen und zum anderen die Reste darin wunderbar bei nächster Gelegenheit wieder im Wasserbad schmelzen schmelzen.

Kuvertüre und Glasur waren in meinem Goodie bag von Dr. Oetker. Hier findet Ihr noch viel mehr Produkte zum Dekorieren - klick. Entgegen dem Foto habe ich aber beides in Vollmilch genommen - das mag mein Sohn einfach lieber (und süß genug sind sie so alle Male). Offene Packungen machen sich außerdem einfach auf Fotos nicht so wirklich gut. :-)

Schnell blau-weiße Zuckerperlen über die noch flüssige Schokohülle rieseln lassen - fertig. Mit Rosa und Glitzer brauche ich hier gar nicht erst anzukommen. Mit den Farben darf ich mich im August mit meinem Patenkind austoben. :-)


Frisch aus dem Kühlschrank sind die Cakepops bei dem Wetter eine wunderbare Alternative zu schweren Sahne- oder Buttercremetorten. Okay, bei Erdbeeren hört die Alternative auf - aber die gibt es halt heute Abend als Nachtisch!


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure

20. Mai 2014

Nachgebacken: Zitronen-Cheesecake

Ich durfte die liebe Yvonne von "Experimente aus meiner Küche" - klick - ja bei Dr. Oetker persönlich kennenlernen. Seit kurzem bin ich auch bei Instagram zu finden. Und da kursieren ganz oft Bilder von Yvonnes Zitronen-Cheesecake.

Ich habe mich lange gewehrt. Ich habe es wirklich versucht! Aber hey - bei Cheesecake oder Käsekuchen werde ich nun einmal schwach. Also habe ich ihn heute nachgebacken. Und ich habe es nicht bereut!

Das Rezept findet Ihr hier - klick - aber ich schreibe es Euch auch noch einmal auf.

Für den Boden braucht Ihr:
  • 175 g  Butter
  • 250 g Mehl
  • 90 g braunen Zucker
  • 1 Prise Salz

Für die Cheesecake-Schicht:

  • 185 g Doppelrahm-Frischkäse
  • 90 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Vanilleextrakt
  • 2 Eiweiß

Für die Zitronenschicht:
  • 4 Eier
  • 250 g Zucker (etwas reduziert im Gegensatz zum Original)
  • 150 ml Zitronensaft
  • 45 g Mehl

Den Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen, eine Springform (26 cm) mit Backpapier auslegen.

Butter in Stückchen in eine Schüssel geben und die restlichen Zutaten für den Boden hinzufügen. Alles mit den Knethaken vermischen und mit der Hand zu Streuseln verarbeiten. Diese auf den Boden verteilen und fest andrücken. Ca. 15 bis 20 Minuten backen.

Für die Cheesecake-Schicht den Frischkäse cremig rühren. Ei, Zucker, Zitronensaft und Vanilleextrakt zufügen und gut verrühren. Eiweiß in einer zweiten Schüssel steif schlagen und vorsichtig unterheben. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, die Masse vorsichtig darauf verteilen und weitere 15 Minuten backen.

In der Zwischenzeit für die Zitronenschicht Eier und Zucker cremig aufschlagen. Zitronensaft und Mehl im Wechsel dazu geben, sodass eine glatte Masse entsteht. Diese auf den Kuchen verteilen und weitere 25 bis 30 Minuten backen. 

Nach dem Backen den Kuchen noch etwas im Ofen auskühlen lassen. Danach mit einem Messer vorsichtig den Rand von der Form lösen und vollständig auskühlen lassen.



Ein Anschnittfoto habe ich auch gerade noch so geschafft. Da kann man die einzelnen Schichten des Kuchens gut erkennen.


Der Kuchen schmeckt wirklich nach Sommer pur! Und in meiner Rezeptsammlung für Käsekuchen bzw. Cheesecakes darf er nicht fehlen!


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure

14. Mai 2014

7. Mai 2014

Blogger-Workshop in Bielefeld bei Dr. Oetker

Ach was habe ich mich gefreut, als ich vor einiger Zeit eine persönliche Einladung zu einem Blogger-Workshop von Dr. Oetker in meinem Mail-Postfach hatte. Keine Frage und nicht lange überlegt: Da bin ich dabei! Solch eine Chance bekommt man ja wohl nicht sehr oft im Leben!!

Am 02.05. war es dann endlich so weit. Morgens um 7.13 Uhr ging mein Zug ab Köln. Wobei wir noch verschlafen hatten bzw. den Wecker im Halbschlaf ausgeschaltet haben und alles etwas hektisch war. Frühstück gab es dann erst im Zug. Nur leider keinen Kaffee, da - wie sollte es auch anders sein - das Bordbistro aus technischen Gründen geschlossen war.

In Bielefeld holte mich die liebe Stephie von "Meine Küchenschlacht" - klick - am Bahnhof ab und wir fuhren das letzte Stückchen gemeinsam auf in die Dr. Oetker Welt - klick. Schon von der Straße aus konnten wir unseren Treffpunkt erahnen: Das Puddingwunder (dazu gleich noch mehr).

© Meine Küchenschlacht
Nachdem wir heil im Parkhaus angekommen waren, haben wir uns aufgemacht zum Treffpunkt.


Das Puddingwunder hat uns alle ziemlich fasziniert. Tasse reinstellen, Löffel einhaken, Knopf drücken und innerhalb von 45 Sekunden zaubert dieses Gerät eine leckere Tasse heißen Pudding. Das zweite Frühstück war gerettet! :-)

© Meine Küchenschlacht

Nach und nach trafen die anderen Blogger ein, bis wir alle beisammen waren:

Meinereiner

Zwei Teilnehmerinnen hatten ihre Plätze gewonnen (bei der Cake Decoration Heaven und der Deli) und machten die lustige Runde komplett.

© Dr. Oetker

© Dr. Oetker

In der Versuchsküche angekommen, wartete ein wunderbar dekorierter Raum auf uns, der erst mal fleißig fotografiert werden musste.



Der Schwerpunkt des Workshops lag auf der Dekoration von Cupcakes (und einer Torte), Foodstyling und Foodfotografie. Drei Experten standen uns dafür mit vielen hilfreichen Tipps und Kniffen zur Verfügung.


© Dr. Oetker

Nach einem theoretischen Teil ging es ans Dekorieren. Dafür standen uns sehr gut ausgestattete Küchen und Produkte zur Verfügung, so viele wir wollten. Da war es nicht einfach, sich zu entscheiden.

© Dr. Oetker
Unterbrochen von einer Mittagspause, in der wir sehr lecker verpflegt wurden (wie auch den ganzen Tag über), ging es danach ans Fotografieren. Wieder mit Tipps und Tricks von den Fachleuten. Fazit: Ich sollte öfter mein Stativ benutzen, ich brauche Fotoknete und mehr Hintergründe und mehr Dekoartikel und und und... :-)

Ich habe es nicht geschafft, alle Ergebnisse der anderen Teilnehmer festzuhalten, da wir uns auch untereinander hilfreich zur Seite standen. Und sei es nur, um einen Hintergrund oder eine Rosette festzuhalten. :-) Aber die Bilder, die ich gemacht habe, will ich Euch nicht vorenthalten. Den Anfang machen meine Vanillecupcakes mit Erdbeercreme.






Wir durften aus einem großen Fundus an Requisiten wählen und am liebsten hätten wir die alle mit heim genommen! :-) Das reinste Paradies. Mit heim genommen haben wir eine prall gefüllte Tasche mit Produkten von Dr. Oetker (+ Buch und Zeitschrift) und jede Menge Impressionen und Eindrücke, die einfach unbezahlbar sind.

Ich war erst gegen 22.30 Uhr zu Hause (klar, dass die Bahn Verspätung hatte und es auch diesmal keinen Kaffee gab!), aber es hat sich voll und ganz gelohnt! Bei einer Wiederholung bin ich gerne wieder mit von der Partie! :-)


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure

4. Mai 2014

Ganz einfacher aber sehr leckere Rhabarber-Muffins

Es muss für mich und meine Männer nicht immer kompliziert und aufwändig sein - das Einfache schmeckt mitunter besser als das modernste Gebäck! :-) Und da Rhabarberzeit ist und wir Rhabarber lieben, habe ich noch schnell ein paar saftige Muffins damit gezaubert.

Ihr braucht für 12 Tulip-Förmchen (oder mindestens 15 "normale" Muffinförmchen):

  • 250 g geputzten und klein geschnittenen Rhabarber
  • 175 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 150 g Zucker
  • 4 Eier
  • 350 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver


Butter mit Salz, Vanillezucker und Zucker cremig schlagen, dann ein Ei nach dem anderen gründlich unterrühren. Vom Mehl 1 Esslöffel abnehmen und den Rhabarber damit einpudern. Das restliche Mehl und das Backpulver mischen und löffelweise unter den Teig rühren. Zuletzt den Rhabarber von Hand vorsichtig unterziehen.

Den Teig in die Förmchen füllen und für 25 Minuten bei 180 Grad Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Ofen backen. Selbst in den Tulipförmchen, die ja etwas größer sind als normale Muffinförmchen, waren es sehr große Muffins. Von daher würde ich schätzen, dass man mindestens 15 (vielleicht auch noch mehr) klassische Förmchen damit befüllen kann.

Muffins in Tulipförmchen backe ich immer im unteren Drittel des Ofens, da mir sonst gerne die Spitzen des Papiers braun werden (wenn nicht sogar schwarz wie beim ersten Versuch...). Ist Euch das auch schon einmal passiert??? Normale Förmchen würde ich in der Mitte backen.


Die Muffins sind so herrlich saftig und süß-sauer. Ach, ich liebe Rhabarber einfach! ♥ Da braucht es für mich keinen Guss oder Topping auf den Muffins. Vielleicht einen Hauch Puderzucker, aber das sollte wirklich reichen.


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure