29. Oktober 2014

27. Oktober 2014

Mein Besuch auf der Cake Germany in Esslingen

Vielleicht könnt Ihr schon längst keine Bilder mehr sehen von der Cake Germany in Esslingen in diesem Jahr. Aber ich wollte Euch unbedingt meine Eindrücke noch präsentieren. Es war so ein tolles Wochenende!!!

Ich bin bereits freitags mit der lieben Katharina - klick - und meiner Torte angereist, die bis dahin immer noch "top secret" war. Wir wollten die Zeit dort einfach nur genießen. Für meine Torte hatte ich keine Erwartungen. Dafür hatte ich daheim zu viel Zeitdruck und war selber sehr unzufrieden. Das wurde auch nicht besser, als ich samstags die anderen Teilnehmer sah... Na gut, dachte ich mir, Augen zu und durch. Ach jeh, ich schweife jetzt schon ab und dabei habe ich gerade erst angefangen zu schreiben... :-)

Zurück zum Freitag: Meine Zuckerbiene hatte für uns ein geniales Hotel gesucht, was auch noch unmittelbar neben der Messe lag. Besser konnten wir es einfach nicht haben. Nach der langen Autofahrt mit viel Spaß und guter Musik hatten wir das Bedürfnis, uns einfach nur die Beine zu vertreten. Also ab in die Altstadt von Esslingen, die nur einen Tortenwurf von unserem Hotel und der Messe entfernt lag. Hier ein paar Eindrücke des ganz zauberhaften Esslingens:



Ist es nicht schön??? Und es wurde noch schöner, denn abends haben wir uns mit Marlene - klick - und Moni - klick - erst in deren Hotel getroffen und sind zum krönenden Abschluss asiatisch essen gegangen. Ach, was hatten wir Spaß. So eine tolle Truppe ohne Neid und Missgunst hat man nicht alle Tage! ♥♥♥

Abends dann ins Hotel und ab in die gemütlichen Betten. Denn der nächste Tag startete früh, da ich zwischen 8 und 9.30 Uhr meine Torte an ihren Bestimmungsort bringen musste. Wie gesagt, spätestens da ging mir der Allerwerteste auf Grundeis. Keine Chance auf irgendeine Auszeichnung - davon war ich felsenfest überzeugt.

Nachdem meine Torte vermessen war (ob sie auch den Bestimmungen entsprach) und an ihrem Platz stand, haben wir erst mal reichlich gefrühstückt. Als wir gerade aufbrechen wollten, begegneten uns noch weitere Tortentanten - klick und klick - im Hotel, sodass wir kurzerhand noch länger sitzen blieben. Simone habe ich in vergangenen Jahr bereits in Köln auf der Cake Cologne kennenlernen dürfen.

Nach dem Plausch und frisch gestärkt ging es dann auf die Messe. Da gab es so viele tolle Torten zu bewundern. Wenn Ihr die Bilder nicht mehr sehen mögt, einfach drüber hinweg gehen. :-)

Zuckerblumen:


Dekoratives Element:


Einstöckige festliche Torte (meine Kategorie):


Geschnitzte 3-D-Torte:


Hochzeitstorten:


Sweet Mini-Table:


Das ist nur eine Auswahl meiner Bilder - alle zu posten würde wirklich den Rahmen sprengen! :)

Die Jurymitglieder hatten auch Schautorten gemacht und ausgestellt:


Es gab neben dem Wettbewerb auch viel zu kaufen und zu schauen. Ich habe mich für letzteres entschieden (bis auf ein kleines Buch, das mich zu stark angelächelt hat). Am Stand von Silikomart (Bild in der Mitte der nächsten Collage) musste ich unbedingt länger verweilen. So konnte ich mir einen Eindruck davon machen, was mich auf der Eat & Style so erwartet. :)


Am Nachmittag gab es dann ein Bloggertreffen, wo ich leider vergessen habe, Bilder  zu machen. Nach dem Besuch eines hübschen Tortenladens in Esslingen mit Sektempfang sind wir alle zusammen Essen gegangen. Es wurde dort viel erzählt, eifrig Visitenkarten getauscht (Panini-Bildchen tauschen ist nichts dagegen!) und Christina - klick - war sogar noch so lieb, mir eine Widmung für ihr Buch mitzugeben, das schon länger in meinem Regal sein darf.

Abends im Hotel waren Katharina und ich richtig k.o. Nachdem das WLAN noch etwas ausgenutzt wurde, ging es ab ins Bett. Sonntags hatten wir uns im 9 mit Marina - klick - und ihren Freundinnen zum Frühstück verabredet. Ach, was war es lustig!!! Wir hätten fast den Einlass zur Messe verpasst. :-)

Also nix wie rein in der Hoffnung, dass die Platzierungen schon an den Schaustücken stehen. War leider nicht so. Aber es dauerte nicht lange. Und ich dachte echt, ich sehe nicht richtig!!! Habe ich in Köln im Frühjahr aus Enttäuschung geweint, war es jetzt pure Freude: SILBER!!!! Wie geil ist das denn????????? Ich konnte es echt nicht fassen. Und Kontrolle über die Tränendrüsen hatte ich auch nicht mehr. Hihi.

Das war also mein Beitrag zum Wettbewerb:


So richtig fassen kann ich es immer noch nicht. :)

Der Tag stand dann erneut im Zeichen davon Spaß zu haben und viele nette Leute zu treffen (und auch ein paar nicht so nette - aber das hat man ja immer). Auch hier nur eine kleine Auswahl an Bildern. Alle andere kommen in mein privates Fotobuch, das ich mir noch anlegen werde.


Um die Mittagszeit hatten viele von uns riesigen Hunger. Also auf in die Altstadt in L'Osteria zum Essen. Wir waren ja "nur" 12 Frauen. Hihi. Einige mussten schon eher weg, um rechtzeitig zur Siegerehrung zurück zu sein.

Auch davon ein paar Schnappschüsse:


Alles in allem war es ein sehr erfolgreiches Wochenende. Auf dem Rückweg hatten wir leider einen Stau und eine Baustelle nach der anderen. Wir haben viel viel länger gebraucht für den Heimweg. Und das letzte Stück regnete es auch noch wie aus Eimern.

Aber hey, die Erinnerungen kann uns allen keiner mehr nehmen! Und das war es wert! Katharina und ich machen sicher noch die eine oder andere Veranstaltung unsicher! Und im April ist ja bereits wieder die nächste Cake Cologne. Da freue ich mich schon riesig auf meinen Übernachtungsgast. Gell, Kathy?!? Du bischt der Bööööörner (kleiner Insiderwitz). Hihi.

Ich hoffe, mein Bericht hat Euch nicht gar zu viel gelangweilt!? Der nächste Bericht vom Wochenende auf der Eat & Style folgt dann auch bald! :)


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure

22. Oktober 2014

Eine Schokobombe für meinen Sohn zum 15. Geburtstag

Eigentlich schulde ich Euch einen Bericht von der Cake Germany in Esslingen. Aber ich hatte noch keine Zeit, mich den Bildern zu widmen. Wer es bei Facebook oder Instagram noch nicht mitbekommen hat: Meine Torte hat eine Silbermedaille gewonnen in der Kategorie "Einstöckige Festtagstorte". Ich hätte damit nie im Leben gerechnet und war völlig platt. Da sind etliche Freudentränen gekullert.

Aber zurück zur Schokobomben-Torte. Mein Sohn feiert heute seinen 15. Geburtstag. Wo ist nur die Zeit geblieben??? Es ist zwar ausgerechnet in dieser Woche sehr stressig, da ich neben der Arbeit noch viel für die Eat & Style am kommenden Wochenende vorbereiten muss. Aber eine kleine Torte und zwei Blechkuchen lasse ich mir nicht nehmen.

Die Blechkuchen sind russischer Zupfkuchen - klick - und Apfelkuchen, den ich Euch bei Gelegenheit noch vorstellen werde (wenn ich heute noch Zeit finde zum Fotografieren...). Aber zurück zur Geburtstagstorte.


Da es schnell gehen musste, habe ich Juniors Lieblingskuchen mit Ganache gemacht und mit einem Aufleger aus meinem Lebensmitteldrucker dekoriert. Erkennt man, dass er Marvel-Comics sehr gerne mag??? :-)

Die Ganache besteht zu gleichen Teilen aus Sahne und Zartbitterschokolade. Einfach die Schokolade hacken, die Sahne aufkochen lassen und über die Schokolade gießen. Kurz warten und dann alles miteinander verrühren. Ich lasse die Ganache dann über Nacht bei Zimmertemperatur fest werden, so hat sie für mich die richtige Konsistenz zum Einstreichen und Füllen. Ähnlich wie Nuss-Nougat-Creme. :-)

Den Kuchen habe ich schon oft gepostet. Z. B.  hier: Klick oder hier klick. Für eine Springform mit 24 cm reicht die Rezeptmenge mit vier Eiern völlig aus! Ich konnte ihn ohne Probleme zweimal waagerecht durchschneiden und mit der Ganache füllen.


   

Das Geschenkpapier habe ich vor einiger Zeit bei Primark gefunden und gleich mitgenommen. Gelegenheiten, es zu benutzen, finden sich ja immer irgendwie.

Mein Sohn hat sich jedenfalls sehr gefreut. Auch wenn es keine Fondanttorte geworden ist wie in den letzten Jahren: Klick. Alle anderen Torten waren vor meiner Blog-Zeit, aber Ihr findet die Bilder in meiner Motivtorten-Galerie.


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure

16. Oktober 2014

{enthält WERBUNG} Marzipankuchen mit Mandelmilch und Produkttest von Alpro Mandelmilch

Als ich von der Firma Segmenta - klick - gefragt wurde, ob ich von Alpro die Mandelmilch einmal testen wollte, konnte ich einfach nicht widerstehen. Schon kurze Zeit später hatte ich ein großes Paket in den Händen - dafür nochmals vielen Dank. Für mehr Infos zum Produkt bitte hier entlang: klick.

Im Paket war besagte Mandelmilch und eine Bastelpackung für eine Puppe namens Ally (die sich inzwischen mein Sohn geschnappt hat und sie auch nicht mehr hergeben mag). Also habe ich erst das Hörnchen genäht und dann gebacken. Immer schön der Reihe nach. Hihi.


Als Rezept habe ich mir einen Marzipankuchen ausgedacht, den Ihr in jeder beliebigen Gugelhupfform backen könnt. Aber bei mir kam wieder meine liebste Form zu Einsatz.

Ihr braucht dafür:

  • 4 Eier
  • 200 g Zucker
  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 200 ml Mandelmilch
  • 200 ml Raps- oder Sonnenblumenöl
  • 300 g Mehl
  • 2 TL Backpulver

Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. In der Zwischenzeit könnt Ihr die Marzipanrohmasse entweder ganz klein hacken oder reiben. Wenn Ihr die Reibe benutzen wollt, friert das Marzipan vorher für zwei Stunden ein, dann geht es viel besser.

Das Marzipan zu der Eier-Zucker-Masse geben und verrühren.

Mandelmilch und Öl unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und ebenfalls kurz einarbeiten.

Den Teig in eine gefettete Spring- oder Gugelhupfform geben und bei 180 Grad Ober-/Unterhitze auf der untersten Schiene im Backofen ca. 55 - 60 Minuten backen.

Bei meiner Form lasse ich den Kuchen darin mindestens für eine halbe Stunde abkühlen, ehe ich ihn stürze. So klappt das auch bei "weichen" Kuchen ganz wunderbar.

Falls es Euch interessiert (wobei das keine Schleichwerbung sein soll): Die Form heißt "Rondo" und ist von Nordic Ware. Die Erfahrung zeigt mir, dass ich immer sehr viele Fragen zu dieser Form bekomme, wenn ich darin einen Kuchen gebacken habe und das Rezept dann poste. :-)

   


Der Kuchen war super saftig und am zweiten Tag noch "marzipaniger" als frisch gebacken. Es ist also nicht verkehrt, ihm einen Tag zum Durchziehen zu geben.

Die Mandelmilch habe ich auch noch im Kaffee und über meinem Morgenmüsli probiert, wo sie mir gut geschmeckt hat. Nur pur mag ich sie überhaupt nicht. Wobei ich aber dazu sagen muss, dass ich generell keine Milch "pur" trinken mag...

Auch wenn ich die Mandelmilch (und die Bastelpackung - hihi) gratis zum Ausprobieren bekommen habe, fließt das nicht in meine Bewertung ein. Die Bewertung spiegelt nur meine eigene Meinung und Erfahrung wieder, die ich nach bestem Wissen und Gewissen abgebe.

Mit diesem Post verabschiede ich mich von Euch ins Wochenende nach Esslingen! Wer mich dort sieht, einfach ansprechen. Ich freue mich immer, neue Leute kennen zu lernen mit der gleichen Leidenschaft wie ich!


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure

13. Oktober 2014

Eine Geburtstagstorte für einen HSV-Fan

Als meine Freundin im vergangenen Jahr die Geburtstagstorte für meinen Sohn gesehen hatte - klick - war sofort klar, dass für ihren Bruder zum 50. Geburtstag nichts anderes in Frage kommt, als so ziemlich genau die gleiche Torte. Eigentlich kopiere ich nicht gerne meine eigenen Torten - aber wenn eine so liebe Freundin einen so lieb darum bittet...

Also stand das Äußere der Torte schon sehr lange fest. Nur um das Innenleben haben wir bis fast zum Schluss geplant und diskutiert. Irgendwann hatte meine Freundin bei Manni raus gefunden, dass er gerne Käsesahnetorte isst. Okay, dann versuchen wir das.


Das Rezept hierfür habe ich bei meiner Bloggerkollegin Nicole gefunden - klick. Meine Torte habe ich in einer 28 cm-Springform gebacken, damit ich genug Kuchen hatte, um die Füllung fondanttauglich zu verpacken. Denn sonst hätte sich der Fondant recht schnell verflüssigt. Und das soll ja nicht sein. :-)

Für den Boden braucht Ihr:

  • 6 Eier
  • 300 g Zucker
  • 300 ml Rapsöl
  • 300 ml Buttermilch
  • 450 g Mehl
  • 1,5 Tütchen Backpulver

Die Eier mit dem Zucker dick schaumig aufschlagen. Die Flüssigkeiten dazu geben. Mehl und Backpulver mischen und unterrühren.

Den Teig in eine Springform füllen und ca. 50 bis 55 Minuten bei 180 Grad Ober-/Unterhitze backen. Damit der Boden schön gleichmäßig aufgeht, habe ich die Form mit Alufolie und nassem Küchenpapier isoliert. Der Trick stammt von der Tortentante - klick - und funktioniert super.

Die Füllung habe ich dann nach Nicoles Rezept aus 

  • 750 g Magerquark
  • 120 g Zucker
  • 700 g Schlagsahne
  • 2 Tütchen gemahlener Gelatine und  
  • 2 Dosen Mandarinen

zubereitet.

Dafür die Mandarinen gut abtropfen lassen. 70 ml Saft abmessen und die Gelatine darin quellen lassen.

Den Quark mit dem Zucker verrühren. Die Sahne steif schlagen. Die Gelatine sekundenweise in der Mikrowelle (oder in einem Topf bei kleiner Hitze) flüssig werden lassen. Aber wirklich nur kurz, sie darf nicht kochen, dann geliert sie nicht mehr. 2 EL von dem Quark zur flüssigen Gelatine geben und gut verrühren. Dann diese Mischung zügig unter den restlichen Quark rühren. Die Sahne unterheben und erst zuletzt die Mandarinen vorsichtig dazu geben und verteilen.

Nach der Methode der Tortentante vom Boden einen Ring abschneiden, den restlichen Boden einmal waagerecht durchschneiden. Die unterste Lage auf einen Teller legen und einen Tortenring fest darum schließen. Den Teigstreifen am Rand entlang auf den Boden stellen und die Füllung hinein geben. Mit dem zweiten Boden bedecken und im Kühlschrank ein paar Stunden fest werden lassen. Ich beschwere dann oben drauf immer noch mit einem Holzbrett, damit auch ja alles zusammen hält.

Für die Ganache habe ich

  • 100 ml heiße Sahne mit
  • 300 g gehackter weißer Schokolade und 
  • einer Prise Zitronensäure (in Pulverform)

verrührt. Und dann kam mein Fehler. Aber wie sollte ich das auch ahnen, wo ich sonst IMMER Zartbitterganache mache??? Ich habe die Ganache zum Abkühlen in den Kühlschrank gestellt, genau so, wie ich es sonst auch mache. Die wurde im Nullkommanix so steinhart - nicht schön. Ich habe sie dann vorsichtig in der Mikrowelle wieder streichbar gemacht. Beim nächsten Mal warte ich nur kurz und streiche die Torte sofort ein. So war halt dieses mal die Schokoschicht außen drum etwas dicker. Hihi.

Der Rest war wie immer: Eindecken, dekorieren, verschenken! Wobei ich den Hermann schon ein paar Wochen vorher vorbereitet hatte, damit er auch wirklich durchtrocknet und stabil ist. Trotzdem ist der Kopf ein kleines bisschen abgesackt. Na ja, das sollte einfach so sein.

   

Die Überraschung war jedenfalls geglückt und Manni hat sich sehr gefreut. Meine Freundin war am Wochenende noch im Urlaub, sodass ich die Torte selber hin gebracht habe. Das war es mir wert. Ich liebe die überraschten Gesichter der Geburtstags"kinder".

Bis zum Anschnitt bin ich nicht geblieben. Also verlasse ich mich auf Mannis Aussagen, das sie sehr lecker war! Einen kleinen Rest von der Creme hatte ich ja schon probiert und fand sie auch genial!


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure

8. Oktober 2014

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus...

Bereits in einem vorigen Post - klick - habe ich Euch angekündigt, dass ich am Wochenende

17. bis 19.10. in Esslingen bei der Cake Germany

sein werde. Zusammen mit der lieben Katharina. ♥♥ Und ich habe mich dazu durchgerungen, am Wettbewerb teilzunehmen. Obwohl ich nach der Cake Cologne der Meinung war, dass ich das niiiiiieeeee wieder tue! :-) Bilder von meinem Werk darf ich Euch jedoch erst nach der Preisvergabe zeigen. Und ehrlich gesagt, bin ich dieses Mal auch nicht so ganz zufrieden. Aber zum Neumachen fehlt mir einfach die Zeit. Ich gehe einfach ohne irgendwelche Erwartungen hin und lasse mich überraschen. Das Wochenende will ich einfach nur genießen und viele liebe Leute wiedersehen bzw. kennen lernen. Wer mich dort sieht: Immer ansprechen. Ihr erkennt mich entweder an meiner Länge (nur 1,87 m...) oder an meiner Tasche mit der Aufschrift "Ein Leben ohne Torte ist möglich, aber sinnlos". Die hatte ich auch schon bei der Cake Cologne dabei und beim großen Bloggertreffen in Köln... Der Einfachheit halber hier ein Foto von mir.




Am Wochenende danach, also vom

24. bis 26.10.

bin ich auf der

EAT & STYLE in Köln.

Und jetzt lüfte ich das Geheimnis, was ich dort tun werde. Wer auch dort sein wird, findet mich in Halle 3 am Stand I4 bei der Firma SILIKOMART. Dort werde ich drei Tage lang für Euch Vorführungen geben mit Cookies, Torte und vielem mehr. Lasst Euch überraschen. Ich bin selbst ganz gespannt, wie alles klappen wird. Und extrem aufgeregt. Also seid gnädig mit mir. :-) Freitags bin ich jedoch erst ab 12 Uhr vor Ort (der neue Job eben...).

Kommt mich besuchen und sprecht mich an. Ich würde mich riesig freuen. Mein Werk aus Esslingen wird dort auch live zu sehen sein (egal, wie es in Esslingen abschneiden wird - ich stehe zu meinen Torten).

Die Vorbereitungen für die Messe laufen an und meine Aufregung wird nicht gerade kleiner. Was ich da alles vorführen soll - das wird ein volles Programm. Und vieles muss ich daheim vorbereiten (Rohlinge der Cookies backen, Schokofiguren gießen...). Eigentlich habe ich gar keine Zeit zum nervös sein...

Mehr Infos zur Eat & Style findet Ihr auch hier: Klick.

Da könnt Ihr sehen, wer noch alles da sein wird. Es lohnt sich ganz bestimmt, mal vorbei zu kommen, falls Ihr es einrichten könnt!


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure

7. Oktober 2014

Ein Mohn-Schmand-Kuchen für meinen Schwiegervater

Merkt Ihr was? Es sind Herbstferien und ich komme mehr zum Backen! Freu!!!

Und wenn sich dann der Schwiegervater mit Frau spontan zu einem Besuch ankündigt, dann muss natürlich Kuchen auf den Tisch. Und seit gefühlten ewigen Zeiten höre ich immer, wie toll doch der Mohnkuchen von "Tante Hanna" früher war. Nur kann mir keiner sagen, wie genau er war. Und es gibt ja unzählige Varianten an Mohnkuchen.

Also habe ich einfach mal eine eigene Variante geschaffen, so wie ich sie gerne essen mag. Eine Kombination aus eigentlich drei verschiedenen Kuchen - yeah.



Ihr braucht für eine 26 cm-Springform für den Teig:

  • 180 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 75 g Zucker
  • 1 Ei
  • 75 g Butter

Aus diesen Zutaten mit dem Handrührgerät Streusel herstellen und die auf den gefetteten Boden der Springform geben und festdrücken. Dabei einen leichten Rand formen, der aber nicht sehr hoch sein muss.

Für die mittlere Lage braucht Ihr:

  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (zum Kochen)
  • 500 ml Milch
  • 2 EL Zucker
  • 250 g Mohnback
  • 60 g Hartweizengrieß (Weichweizengrieß geht aber auch)
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Schnapsgläschen Rum
  • 200 g Schmand

Aus der Milche, dem Zucker und den Puddingpulver ganz klassisch einen Pudding kochen. In den noch warmen Pudding Mohnback, Grieß, Vanillezucker, Rum und Schmand einrühren, bis sich alles gut verteilt hat.

Die Masse auf den Boden geben und glatt streichen.

Für die oberste Schicht braucht Ihr

  • 3 Eier
  • 75 g Zucker und
  • 400 g Schmand

Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen, dann den Schmand unterrühren. Die Creme (ist ziemlich flüssig) dann auf die Mohnmasse gießen.

Den Kuchen dann im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 60 bis 65 Minuten backen und anschließend im leicht geöffneten Ofen für ca. eine Stunde abkühlen lassen. Danach aus dem Ofen nehmen, den Rand mit einem Messer lösen und in der Form komplett erkalten lassen. Vor dem Servieren könnt Ihr noch etwas Puderzucker drüber streuen - ist aber kein Muss.


Ich fand meine Kreation sehr lecker. Mein Schwiegervater auch, obwohl der von Tante Hanna ganz anders gewesen sein. Wie konnte mir aber immer noch niemand sagen. Ich bleibe dran! :-)


In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure

3. Oktober 2014

2. deutscher Backtag: Dazu mein gedeckter Apfelkuchen

Schon länger liegt mir mein Göttergatte in den Ohren, er möchte einen gedeckten Apfelkuchen mit gaaaaanz viel Füllung drin haben. Heute zum 2. deutschen Backtag (die Idee dazu stammt von PrinCi - klick) wollte ich ihm diesen Wunsch endlich erfüllen.


Für eine Springform mit 26 cm Durchmesser braucht Ihr:

  • 300 g Mehl
  • 2 gestr. TL Backpulver
  • 1 Vanillezucker
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 150 g weiche Butter

Aus diesen Zutaten mit den Knethaken oder von Hand einen Teig zubereiten und für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen (dann klebt er nicht mehr).

In der Zwischenzeit könnt Ihr dann die Füllung zubereiten, und zwar aus

  • 1,5 kg Äpfeln (ich habe Boskoop genommen)
  • 40 g Butter
  • 40 g Zucker
  • 2 EL Zitronensaft
  • Zimt nach Geschmack 
  • 50 g Rosinen
  • 100 g gehackte Mandeln

Die Äpfel schälen, vierteln, vom Kerngehäuse befreien und in kleine Würfel schneiden. Die Butter in einem Topf zerlassen, die Äpfel mit dem Zucker, Zimt und dem Zitronensaft dazu geben und ein paar Minuten dünsten, sodass die Apfelstückchen zwar weicher sind, aber noch nicht zu Mus zerfallen. Die Mandeln und die Rosinen dazu geben und alles vermischen. Etwas abkühlen lassen.

Eine Springform am Boden fetten. Den Teig dreiteilen. Ein Drittel als Boden in der Form ausrollen. Ein paar Mal mit der Gabel einpieksen und bei 200 Grad Ober-/Unterhitze ca. 15 Minuten vorbacken.

Aus dem zweiten Drittel nach dem Backen des Bodens einen Rand am Springformrand entlang ausformen, der ca. 3 cm hoch ist. Die Füllung auf den Boden geben und etwas mit einem Löffel andrücken. Das dritte Drittel auf Backpapier ungefähr auf 26 cm Durchmesser ausrollen. Durch das Backpapier kann man es leichter auf die Füllung heben. Wenn es noch nicht ganz passt, mit feuchten Händen beiarbeiten. Den Deckel auch ein paar Mal mit der Gabel einpieksen, damit der Dampf von der Apfelmasse entweichen kann.

  • 1 Eigelb
  • 1 EL Milch

miteinander verschlagen und den Deckel damit einpinseln. Den Kuchen dann bei gleicher Ofeneinstellung 25 Minuten goldgelb backen.

Den Kuchen noch warm mit Zuckerguss bepinseln und mit Mandelblättchen bestreuen. Für den Guss verrührt Ihr einfach

  • 100 g Puderzucker und
  • 3 EL Zitronensaft (oder Wasser)

miteinander.


Meine Männer waren begeistert. Und ein zufälliger Besuch vom Back Bienchen - klick - wurde gleich mit dazu genutzt, den Kuchen zu probieren. Ich liebe solche gemütlichen Nachmittage. Auch wenn es mit den Bildern etwas hektisch war, denn vorher war mein Mann mit Kamera unterwegs und ich musste somit den Kuchen ganz spontan "shooten". Mit zwei hungrigen Kerlen im Nacken.  :-)


An Füllung hat es dem Kuchen garantiert nicht gemangelt. Ich habe jetzt nur ein Problem: Mein Mann war so begeistert, dass ich den sicher öfter machen muss darf.

Habt Ihr heute auch etwas gebacken? Vielleicht auch im Rahmen des 2. deutschen Backtages???



In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure