29. Januar 2016

Buchrezension: "Philadelphia - Schnell, einfach, lecker" und daraus Rübli-Cupcakes mit Frosting

Bei mir hat sich ein größerer Stapel Bücher angesammelt, die ich rezensieren darf. Somit kann ich Euch heute mal wieder - und zum ersten Mal in diesem Jahr - ein Buch vorstellen: "Philadelphia - Schnell, einfach, lecker" aus dem Südwestverlag - klick. An dieser Stelle schon meinen herzlichen Dank für die kostenlose Überlassung des Exemplares.

Dann will ich das Buch mal für Euch öffnen:


Valentinstag-Special: Herziger Käsekuchen

Wie schaut es bei Euch aus? Pro oder contra Valentinstag? Mein Mann und ich sind fast 23 Jahre verheiratet und uns war der Valentinstag eher egal. Da gibt es wichtigere Tage! :) Aber wenn man eh um den Valentinstag herum etwas backt, warum soll es dann nicht valentinstagsmäßig aussehen??

Mein Mann ist sehr bodenständig und liebt Käsekuchen. Also habe ich extra für ihn (okay, ein kleines bisschen auch für mich...) einen herzigen Käsekuchen entwickelt, der wunderbar cremig schmeckt UND hübsch ausschaut. Perfekt für den Valentinstag finde ich.

Das Rezept kommt mit wenigen Zutaten aus, die man eigentlich sogar im Haus hat (außer die Himbeeren evtl.), sodass Ihr es vielleicht auch für Euren Schatz noch nachbacken könnt. Zeit genug ist auf jeden Fall! Ich habe den Kuchen in einer Herz-Springform gebacken, das Rezept passt aber auch genau für eine runde Springform mit 26 cm Durchmesser.

Ihr braucht für den Mürbeteig:

  • 250 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 125 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei
Das Mehl mit dem Backpulver in eine Schüssel sieben. Butter, Zucker und das Ei dazu geben und mit den Händen erst in der Schüssel, dann auf der Arbeitsfläche zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Während der Teig ruht, könnt Ihr in aller Ruhe mit der Creme anfangen.

  • 500 g Quark
  • 175 g Zucker
  • 1 Vanillezucker
  • 1 Vanillepuddingpulver zum Kochen
  • 3 Eier
  • 200 g zerlassene Butter
Den Backofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

22. Januar 2016

Meine ersten Macarons und die Gewinner meiner kleinen Verlosung

Habe ich nicht noch im Jahresrückblick 2015 geschrieben, dass ich mich noch nie an Macarons getraut habe - klick??? Das ließ mir einfach keine Ruhe. Es hat regelrecht in den Fingern gejuckt. Also habe ich mich getraut. Und gleich beim ersten Mal sind sie gelungen.

Okay, sie sind noch nicht perfekt rund und etwas sehr groß. Aber hey, ich hatte auch nur eine 18 mm-Tülle zur Hand. Da werde ich mir schnellstens eine kleinere anschaffen und weiter fleißig üben mit den kleinen Leckerchen.


Das Rezept habe ich bei den Jungs gefunden. Schaut mal hier: Klick. Damit hat es gleich beim ersten Mal bei mir geklappt. Denn ich hasse es, erst 10 Versuche zu brauchen, bis etwas zu meiner Zufriedenheit klappt. Da werde ich ganz grummelig.

Ich schreibe es aber gerne noch einmal für Euch auf:


Für ca. 50 Schalen (bei mir waren es weniger, dafür aber größere) braucht Ihr:

  • 125 g gemahlene Macaronmandeln
  • 125 g Puderzucker
  • 40 g Eiklar
  • Lebensmittelfarbe (Paste)
  • 40 g Eiklar
  • 75 g Puderzucker
Stellt Euch alle Zutaten bereit und wiegt genau ab! Auch das Eiklar muss genau stimmen!

Die Mandeln und den Puderzucker habe ich noch einmal fein in der elektrischen Kaffeemühle gemahlen und durch ein Sieg gegeben. 

Die ersten drei Zutaten und etwas Lebensmittelfarbe mit einem Löffel zusammen rühren. Dabei entsteht ein sehr fester Teig.

Das 2. Eiklar halbsteif schlagen, dann den gesiebten Puderzucker dazu geben und mindestens 10 Minuten aufschlagen. Den Eischnee vorsichtig unter den eingefärbten Teig heben, so dass sich alles miteinander verbindet.

Zwei Backbleche mit Backpapier belegen, in den Ecken etwas Öl als "Kleber" benutzen, dann verrutscht das Papier nicht. Den Teig in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle geben (die Jungs empfehlen 13 mm). 

Zum Spritzen der Macarons die Tülle nah am Blech ansetzen und schnell schräg nach oben ziehen, damit sich keine langen Zipfel bilden. Zwischen den Macarons Platz lassen, da sie noch etwas verlaufen, ehe sie gebacken werden. Das Blech ein paar Mal auf die Arbeitsplatte fallen lassen, damit sich die Masse setzt und eventuelle Luftbläschen aus dem Teig herauskommen.

Das Blech unbedingt 30 Minuten ruhen lassen, damit sich eine Haut auf den Macarons bildet. Nach 15 Minuten könnt Ihr das 2. Blech vorbereiten, so entstehen keine lange Wartezeiten zwischen dem Backen der Bleche.

Den Ofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und das Blech auf die mittlere Schiene schieben. Den Ofen mit einem Kochlöffel einen Spalt offen lassen beim Backen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.

Die Macarons brauchen so 14 Minuten. Auf dem Blech auskühlen lassen und dann vom Papier lösen.


Gefüllt habe ich die Schalen mit Zartbitterganache, die ich aufgeschlagen haben. Dafür einfach 200 g Zartbitterschokolade hacken und mit 200 ml aufgekochter Sahne übergießen. Kurz ruhen lassen und dann verrühren. Die Ganache mindestens lauwarm abkühlen lassen, gerne auch noch kühler. Dann mit dem Handrührgerät so lange aufschlagen, bis sie eine mousse-artige Konsistenz hat. Wenn sie noch zu weich ist, anschließend noch mal kalt stellen vor dem Spritzen.


Hach, ich bin richtig begeistert von den kleinen Schönheiten! Aber dennoch habe ich mich getraut und schon ein paar vernascht. Und ich kann Euch sagen, sie schmecken göttlich! Vorausgesetzt, man mag es recht süß, wie Macarons nun mal eben sind!

Selbstgemacht ist kein Vergleich zu denen, die ich mir bisher gekauft habe, weil ich mich nicht ran getraut habe an die "Diven". Das passiert mir jetzt ganz bestimmt nicht mehr!!!

Wenn Ihr bis hierhin fleißig mitgelesen habt, dann will ich Euch jetzt nicht länger auf die Folter spannen und verrate Euch die Gewinner meiner kleinen Verlosung!

Jeweils eine Eintrittskarte für die Cake & Bake in Dortmund im Mai haben gewonnen!

Tanja B. und
Olga

Bitte meldet Euch bei mir per mail (meinetorteria@gmx.de), damit ich Euch die Karte zusenden kann!

In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure

19. Januar 2016

Himbeer-Käsekuchen

1. kommt es anders und 2. als man denkt - oder wie heißt es doch so schön. Vorgestellt habe ich mir den Kuchen ganz anders, als er letztlich geworden ist. Aber was soll es - er ist super lecker und cremig!!! Und das ist doch die Hauptsache.

Ihr braucht für den Mürbeteig:

  • 250 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 125 g Butter
  • 1 Ei
  • 100 g Zucker
Die Zutaten mit den Händen zu einem Teig verkneten und in Frischhaltefolie gewickelt eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Dann ist der Teig nicht so klebrig und lässt sich relativ problemlos ausrollen. Wobei ich Mürbeteig immer zwischen zwei Lagen Backpapier ausrolle. Mit der unteren Lage Papier lässt sich der Boden so auch leicht in die Form stürzen.

Anschließend eine Springform mit 26 cm Durchmesser fetten. Den Teig ausrollen und in die Form geben - dabei einen Rand hochziehen von ca. 4 cm.

15. Januar 2016

Verlosung: 2 x 1 Dauerkarte für die Cake & Bake in Dortmund am 28. und 29.05.2016

Heute darf ich wieder etwas verlosen. Danke an CakeXL - klick - für die Bereitstellung der Karten.

Vielleicht habt Ihr meinen Bericht von der Cake & Bake in Dortmund im vergangenen Jahr gesehen - Klick? Und genau diese Messe findet in diesem Jahr zum zweiten Mal statt. Genauer gesagt am 28. und 29. Mai 2016.

Na, habt Ihr Lust, dort vorbei zu schauen und mich evtl. zu treffen? Dann versucht doch Euer Glück und gewinnt vielleicht eine der zwei Dauerkarten.


Was müsst Ihr dafür tun? Gar nicht viel:

Kommentiert einfach bis zum 21. Januar 2016, Mitternacht, unter diesem Post, warum Ihr die Karte gerne gewinnen möchtet. Außerdem solltet Ihr meinem Blog folgen und angeben, wo Ihr mir folgt. Teilnehmen können alle mit einer Postanschrift in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ihr solltet 18 Jahre alt sein oder das Einverständnis Eurer Eltern haben, dass Ihr an der Verlosung teilnehmen dürft.  Das war es auch schon.

Die Anreise nach Dortmund müsst Ihr selbst organisieren und bezahlen. Bei mir könnt Ihr nur die Eintrittskarten gewinnen.


Nach Ende der Verlosung wird mein Sohn wieder die Gewinner ziehen und ich werde sie in einem gesonderten Post veröffentlichen (damit solltet Ihr einverstanden sein!). Dann habt Ihr eine Woche Zeit, Euch bei mir zu melden und mir Eure Postanschrift mitzuteilen, damit ich die Karten verschicken kann. Wenn die Gewinner das nicht tun, werde ich die Karte/n ggf. neu verlosen.

Jetzt wünsche ich Euch ganz viel Glück und wir sehen uns dann in Dortmund im Mai!!!

In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure

8. Januar 2016

Apfel-Kardamom-Kranz

Das neue Jahr bringt als größte Veränderung für mich viel längere Arbeitszeiten als bisher. Das hat aber auch den Vorteil, dass ich es so geregelt habe, dass ich freitags frei habe! Yeah. Also wird sich der Freitag bzw. das Wochenende als mein Backtag etablieren. So auch heute.

Ich wollte backen, aber eigentlich nicht noch einkaufen gehen. Also mussten die Zutaten reichen, die ich noch da hatte. Und da ich das Buch von Roy Fares "United States of Cakes" - klick - so gerne mag, habe ich dort nach einem passenden Rezept gesucht und bin fündig geworden.

Ihr braucht für eine Gugelhupf- oder Kranzform mit ca. 1,5 l Inhalt:

  • 2 große Äpfel (ich hatte noch Pink Ladies hier)
  • 2 EL Zucker
  • 2 TL Zimt
  • 450 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 3 TL gemahlener Kardamom
  • 1 EL Vanillezucker
  • 250 g zimmerwarme Butter
  • 380 g Zucker
  • 4 zimmerwarme Eier
  • 250 ml Milch
Die Äpfel schälen, entkernen und in ca. 0,5 cm große Würfel schneiden. Mit den 2 EL Zucker und den 2 TL Zimt in einer Schüssel vermischen.

Mehl, Backpulver, Salz, Kardamom und Vanillezucker in eine Schüssel sieben.

Die Butter cremig rühren (ca. 3 Minuten), dann den Zucker dazu geben und luftig aufschlagen. Die Eier einzeln dazu geben und gründlich unterrühren. Die trockenen Zutaten im Wechsel mit der Milch portionsweise zum Teig geben und verrühren.

Die Backform fetten und mit Mehl ausstäuben. Den Ofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Form zu 1/4 mit Teig füllen und dann etwas Apfelfüllung darauf geben. Abwechselnd Teig und Äpfel in die Form geben und mit Teig enden. Im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene 50 - 60 Minuten backen. Unbedingt eine Stäbchenprobe machen. Bei mir waren es 60 Minuten, bis kein Teig mehr am Holzspieß hängen blieb.

Den Kuchen in der Form für ca. 15 Minuten auskühlen lassen, erst dann auf ein Gitter stürzen und komplett auskühlen lassen. Vorher würde er mit Sicherheit nicht heil aus der Form kommen

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

     

Der Kuchen ist wirklich sehr lecker, super saftig und schmeckt für mich nach Winter! Ich liebe ja Kardamom und habe mich in der Vorweihnachtszeit reichlich damit eingedeckt, da man es unter dem Jahr nicht so leicht kaufen kann. Warum eigentlich? Mir schmeckt Kardamom - vor allem in Verbindung mit Äpfeln - IMMER.

     

Und da ich meistens nach dieser Backform gefragt werde, die ich benutzt habe: Das ist "Bavaria" von Nordic Ware. Bei mir herrscht eine riesengroße Nordic-Ware-Liebe!!! Die Formen sind zwar etwas teurer, aber jeden einzelnen Cent wert! Mir ist in keiner meiner vier verschiedenen Formen bisher je etwas kleben geblieben. Von der Optik muss ich bestimmt nicht reden - die spricht für sich, oder?

In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure

2. Januar 2016

"No Knead Bread" im Topf gebacken

Einer meiner Vorsätze für das neue Jahr ist, wieder öfter mal unser Brot selber zu backen. Das ist in der letzten Zeit eigentlich ziemlich zu kurz gekommen. Nun gehe ich ab dem 07. Januar mit fast doppelter Stundenzahl arbeiten. Aber ich hoffe, dass ich zumindest am Wochenende doch zum Brot backen kommen werde.

Weil ich in der letzten Zeit so viel davon gelesen habe, habe ich mich an einem "No Knead Bread" versucht. Ein Brot ganz ohne Kneten? Eigentlich kaum vorstellbar. Aber es hat geklappt.

Voraussetzung dafür ist ein backofentauglicher Topf (am besten Gusseisen). Ähem ja, extra für einen Versuch, der vielleicht misslingt, einen teuren Topf anschaffen?? Das musste in meinen Augen nicht sein. Wie gut, dass es Mutter und Schwiegermutter gibt. In ihren Schränken wurde ich fündig. Die Größe gab dann den Ausschlag (bzw. dass der Topf NICHT so groß ist) und ich habe mir den meiner Mutter geliehen. "Kind, ich brauche den eh nicht und wenn, dann leihe ich ihn mir bei Dir. Du kannst ihn haben.". Yeah. Dabei hat sie ihn selbst auch nur ganz selten mal gebraucht.

Einmal heiß und gründlich gespült und schon konnte das schwere Töpflein (mit 24 cm Durchmesser) zum Brotbacken zweckentfremdet werden.