28. April 2017

Buchrezension "Sugar Stories" und daraus Rhabarbermuffins

Das letzte Buch, das ich Euch vorgestellt habe, ist schon wieder eine Weile her und ich habe immer noch welche hier liegen, die ich Euch unbedingt zeigen möchte. Also wird es mal wieder Zeit oder? Heute habe ich Euch "Sugar Stories" von Michelle Thaler mitgebracht, welches mir der TOPP-Verlag - klick - freundlicherweise kostenlos zur Rezension überlassen hat. An dieser Stelle bereits DANKE dafür. Damit Euch beim Lesen nicht vielleicht langweilig wird, hier schon mal eine kleine Vorschau auf das Rezept, das ich daraus nachgebacken habe:

Rhabarbermuffins


Aber zurück zum Buch - lasst uns einmal reinschauen in das schöne Backbuch mit wundervollen Fotos, die so richtig Appetit machen:

25. April 2017

"Smoothie Tuesday": Grüner Smoothie mit Spinat und Banane

Es ist Dienstag - Smoothie Tuesday!!!

Heute bringe ich Euch einen ganz gesunden grünen Smoothie vorbei. Der war zugleich auch mein allererster grüner, als ich ihn vor einiger Zeit ausprobiert habe. Solltet Ihr also einen "ungefährlichen" Einsteiger suchen, kann ich Euch diesen nur empfehlen. 

Grüner Smoothie mit Spinat und Banane

22. April 2017

Zur Kommunion darf es auch schon mal etwas mehr sein oder was meint Ihr?

Ich durfte endlich mal wieder eine Motivtorte machen. Und was für eine! Letztlich hatte sie 11 kg!!!

Motivtorte zur Kommunion

Leider sind die Bilder heute nicht so toll, da es schon dunkel wurde, bis ich endlich fertig war.

Unter dem Fondant verbirgt sich mein Lieblingsrezept - klick -, das ich 3 x auf einem Backblech gebacken habe (mit je 6 Eiern), einmal davon mit Kakao. Als Füllung kamen 4 kg Erdbeer-Mascarpone-Creme zum Einsatz. Es soll ja schließlich nach etwas schmecken. Das Rezept findet Ihr auch bereits hier: Klick. Diese Kombination schmeckt aber auch einfach immer lecker. Und farblich passt die Creme natürlich auch noch zum Tortendesign.

18. April 2017

"Smoothie Tuesday": Himbeer-Cheesecake-Smoothie

Mit meinem zweiten Smoothie-Rezept möchte ich gleichzeitig den "Smoothie Tuesday" einführen, das bedeutet, dass ich Smoothie-Rezepte immer dienstags posten werde. Ob ich es jede Woche schaffen werde, wird sich zeigen. Aber ich tue mein Bestes. 

Heute wird es fruchtig in der Smoothie-Rubrik - aber meine Vorliebe für Käsekuchen und Cheesecake schlägt trotzdem durch. Wie sollte es auch anders sein.

Himbeer-Cheesecake-Smoothie

15. April 2017

Gesunder Schoko-Smoothie mit Avocado und Banane

Bei Instagram poste ich schon seit einiger Zeit unsere neue Leidenschaft zu Smoothies und habe mir auch einen neuen Mixer gegönnt, nachdem der alte das Zeitliche gesegnet hat. Aufgrund vermehrter Nachfrage bei Instagram und Facebook, was denn alles im Glas sei und wie ich es gemacht habe, habe ich mich entschlossen, eine neue Rubrik auf meinem Blog einzuführen, auch wenn diese nicht unbedingt etwas mit Backen zu tun hat:

Smoothies

Wir lieben sie und es erspart mir die lästige Diskussion unter der Woche, dass das Pubertier nicht so große Lust auf Frühstücksbrot hat. Denn Trinken geht irgendwie immer.

Schoko-Smoothie mit Avocado und Banane

12. April 2017

Schnelle Rhabarber-Tarte mit Blätterteig

Ostern steht vor der Tür, es klopft quasi schon an. Ich habe noch ein schnell gemachtes Rezept für Euch, dass sich wunderbar auf der Ostertafel machen würde. Und da für mich zu Ostern auch die Rhabarber-Zeit beginnt und ich die rot-grünen Stangen liebe, habe ich diese gleich zu einer Tarte verarbeitet.

Schnelle Rhabarbertarte mit Blätterteig
Ihr braucht für eine eckige Form von 29 x 20 cm Größe:

  • 1 Packung frischen Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 5 nicht zu dicke Stangen Rhabarber
  • 150 g Zucker
  • 250 g Quark mit 40 % Fettgehalt
  • 1/2 TL Vanillepaste oder das Mark einer halben Vanilleschote
  • 2 Eier
Den Rhabarber waschen, putzen und in ca. 5 - 6 cm große Stücke schneiden. Mit 100 g Zucker in eine Schüssel geben und Saft ziehen lassen (ca. 15 Minuten).

Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

In der Zwischenzeit den Blätterteig aus der Packung nehmen und in die Tarteform legen, dabei auch einen Rand formen. Die Form braucht Ihr nicht einzufetten. Die überschüssigen Ränder abschneiden (ich habe aus den Resten kleine Pasteten gemacht, die ich mit Käse und Schinken gefüllt habe). Mit der Gabel den Boden mehrfach einstechen, damit er gleichmäßiger aufgeht.

7. April 2017

Etwas, das mir auf der Seele brennt...

Pfirsischblüte
Ich blogge jetzt seit 4 1/2 Jahren. Und ich blogge immer noch sehr gerne. Aber bin ich ein typischer Blogger? Oder sollte ich - wie es so schön neu heißt - Influencer sagen??? Ich glaube, ich bin absolut untypisch. Warum?

Zum einen fällt mir bei jedem Zusammentreffen mit anderen Bloggern auf, dass ich meist zur sehr kleinen Gruppe der Ältesten gehöre. Ich finde das nicht schlimm, aber es fällt eben auf, dass die meisten Blogger meine Kinder sein könnten.

Ich habe angefangen mit Bloggen, weil ich immer nach meinen Rezepten gefragt wurde. Also suchte ich eine Möglichkeit, das so einfach wie möglich zu tun. Lange schlich ich um das Thema Blog herum - ich kann das nicht, wer liest das denn, wie mache ich das überhaupt -, bis ich von einer damals guten Freundin den entscheidenden Schubs in die richtige Richtung bekam.

Daraufhin folgten Facebook und Google+. Instagram? Brauche ich nicht. Pinterest? Brauche ich erst recht nicht. Beides habe ich inzwischen und besonders Instagram ist mir blitzschnell ans Herz gewachsen. Nur bei Snapchat weigere ich mich weiterhin. Und ich vermisse es auch nicht. Wobei ich die anfänglich installierte App für Instagram, in der angezeigt wird, wer mir da neu folgt bzw. nicht mehr folgt inzwischen deinstalliert habe. Warum sollte mich das interessieren? Follower sehe ich auch bei Instagram selbst. Und ich folge einer Seite nicht, weil sie mir folgt sondern weil sie mir gefällt!

Ich verbringe auch ohne das schon sehr viel Zeit in den sozialen Medien. Als ich vor drei Jahren wieder in den Beruf einstieg, wurde besonders Facebook weniger. Ein- bis zweimal die Woche gehe ich dort online und mir reicht das. Ich bin nicht auf massenhafte Likes aus. Wenn sie kommen - schön. Wenn nicht, dann nicht.

Ich sehe das Bloggen längst nicht mehr so verbissen wie in der Anfangszeit. Ich habe meinen eigenen Stil gefunden. Und genau deshalb ist mein Blog immer noch hellgrün im Hintergrund und nicht so "clear" wie es gerade in ist. Generell bin ich nicht bei jedem Trend dabei. Cronuts sind z. B. völlig an mir vorbei gegangen, genau wie Mirror Glace. Und ich habe bisher noch nicht einmal in meinem Leben eine Avocado probiert! Ja, das gibt es. Hihi.

Dadurch, dass mein Sohn auch älter geworden ist, habe ich nicht mehr so oft Gelegenheit zu Motivtorten, die am Anfang einen großen Teil meiner Zeit beanspruchten. Da kam ich schon mal auf 30 Torten im Jahr. Inzwischen beläuft es sich auf 5 oder 6, wenn es hochkommt werden es 10. Dafür hat das "klassische" Backen bei mir zugenommen. Ich liebe Gugelhupfs (oder Gugelhupfe???), Käsekuchen und Cheesecake. Und ich unterscheide zwischen Käsekuchen und Cheesecake!!! Jawohl. Für mich ist ein Käsekuchen klassischerweise überwiegend mit Quark gebacken, ein Cheesecake hingegen mit Frischkäse. Da bin ich ganz penibel. Fragt mal meine Familie...

Ich werde vielleicht nicht so oft zu großen Events eingeladen wie andere Blogger. Aber ich suche mir die Einladungen auch gezielt aus. Passt etwas nicht zu meinem Blog, dann eben nicht. Und wenn ich wegen der Familie keine Zeit habe, auf ein Event zu gehen, dann ist das so. Familie geht vor. Immer. Ich lehne auch Kooperationen ab, die nicht zu  meinem Blog passen. Da bin ich konsequent. Umso mehr freue ich mich über alle Kooperationen und Events, die für mich persönlich passen. Andererseits muss ich von meinem Blog nicht leben, sondern er ist mein liebstes Hobby. Also muss ich auch nicht auf allen großen Events so präsent sein wie die "Profis".

Ich bin auch nicht bloggertypisch nach dem neuesten Trend eingerichtet. Unser Wohnzimmer ist nicht stylisch grau/weiß. Bei uns herrscht die Farbe rot vor in Kombination mit grauen Schränken. Wie sähe eine weiße Couch aus mit einer dunklen Katze und einem Jeans-tragenden Pubertier?? Wir sind einfach so eingerichtet, wie es uns gefällt und nicht, wie es sich auf einem Bild vielleicht besonders gut macht. Meine Küche ist nicht Hightech. Im Gegenteil. Sie ist schon über 40 Jahre alt. Die Fronten habe ich unserem Geschmack entsprechend mit Folie aufgehübscht bzw. in erster Linie aufgehellt. Ich habe eine klassische Abzugshaube, einen Umluftofen, ein normales Ceranfeld, eine Spülmaschine und leider keinen amerikanischen Kühlschrank aus Platzmangel. Denn meine Küche ist keine 9 qm groß.

Kaffeepause in der Sonne
Meine geliebte Kitchenaid "Black Beauty" und seit neuestem meinen Mixer "Chuck" habe ich nicht gesponsort bekommen, sondern selbst von meinem verdienten Geld gekauft.  Denn neben meinem Blog arbeite ich auf einer 3/4-Stelle als Schulsekretärin in einer Hauptschule. Da kann es nach einem besonders stressigen Tag auch schon mal vorkommen, dass ich vor 21 Uhr einfach nur müde ins Bett falle und keine Zeit für nichts habe.


Ich habe keinen großen Garten, in dem ich mein Gemüse selbst anbaue. Dafür habe ich einen Balkon, auf den ich mich gerne zurückziehe. Vielleicht auch in absehbarer Zukunft mit einem Laptop. Denn in unserem Haushalt hat jeder ein Smartphone - und dabei nicht das neueste Modell - und gemeinsam zu dritt teilen wir uns einen ganz klassischen PC im Wohnzimmer.

Und dennoch muss ich mich rechtfertigen, wenn ich bei Pinterest eine Kapsel-Kaffeemaschine gewinne. Das ist doch nur Werbung. Kapseln? Igitt, denk an die Umwelt. Wie kann man als Blogger nur so viel Glück haben? Mal ehrlich, muss das sein? Ich habe mich gefreut. Punkt. Ich benutze die Kaffeemaschine und vertraue darauf, dass die Kapseln (wie angegeben) wirklich aus recyceltem Kunststoff sind. Punkt. Und Kaffee mache ich mir darin meistens nur, wenn ich nicht arbeiten bin, also freitags bis sonntags. Für mich ist das okay. Also lasst mir einfach meinen Spaß!

Warum muss man sich überhaupt überlegen, was man z. B. bei Instagram postet oder nicht? Warum wundere ich mich immer wieder, wenn ich andere Blogger darüber reden höre, dass sie dort etwas nicht posten können, weil es nicht in die Optik ihres Feeds passt? Ich benutze Instagram intuitiv ohne viele Filter und Überlegungen. Wobei ich zu viele privaten Bilder von mir dort auch nicht hochlade. Mich im Bikini wird es dort nie geben. Ganz davon abgesehen, dass ich zur Fraktion Einteiler gehöre...

In meinen mehr als 4 Jahren Blogger-Leben habe ich viele Blogger kommen und gehen gesehen. Viele sind nur kurz auf der Bildfläche erschienen mit komplett durchgestyltem Blog, wo es aussah, als hätten sie seit der Einschulung nie etwas anderes getan. Ich bin stolz auf meinen Blog, denn ich habe mir alles selbst beigebracht und auch mein Template so zusammen gebastelt, wie es für mich passend ist. Ich weiß bei jeder Fehlfunktion genau, wo ich suchen muss. Und inzwischen habe ich auch noch den Blog für meinen Mann und den einer Freundin gebastelt. Ich helfe gerne, wenn ich kann. Und ich bin immer froh, wenn ich mal Hilfe brauche und diese auch bekomme (wie zuletzt bei Lightroom, mit dem ich auf totalem Kriegsfuß stand). Eigentlich finde ich, sollte es genau so immer sein und nicht das Hacken und Beißen, das immer mehr die Überhand gewinnt und das mir immer wieder unangenehm auffällt.

"Hast Du gesehen, was XY wieder neu hat auf dem Blog?" "Die bringt ein Buch raus? Die ist doch erst so kurz dabei und hat das gar nicht so verdient wie z. B. der oder die andere." "Wie kann die sich diese teure Küchenmaschine nur leisten?" Da denke ich mir nur, bleib ruhig Anja. Da mischst Du gar nicht erst mit. Ich gönne jedem seinen eigenen Erfolg. Und meistens bin ich auch nicht neidisch, wenn ich nach rechts oder links schaue (außer an Tagen, wo es mir vielleicht eh nicht gut geht). Ich kann gönnen. Basta.

Auch wenn mein Mann zum gefühlt 100sten Mal fragt, wo ich mit meinem Blog denn hin möchte. Ich habe keine groß gesteckten Ziele. Mir macht das Bloggen Spaß und ich hoffe, meine Leser lesen meine Postings gerne und bekommen Lust, mal etwas nachzumachen. Klar, ein eigenes Buch wäre ein Traum. Aber wenn es sich nicht ergibt, geht für mich auch die Welt nicht unter. Ich habe schon so viel Positives durch  meinen Blog erleben dürfen und so viele tolle (und ein paar ganz fiese) Menschen kennenlernen dürfen. Alleine das ist mir schon Lohn genug.

Eigentlich würde ich gerne viel öfter posten. Doch ist mein Blogbaby ein Backblog. Und bitte wer backt schon für eine dreiköpfige Familie jeden Tag in der Woche??? Deshalb hat es sich momentan bei einem Post pro Woche eingependelt. Das wird sich vielleicht auch wieder ändern, wenn ich nach den Sommerferien wieder zurück an eine Grundschule wechsele verbunden mit der Verringerung meiner Arbeitszeit.

Aber genau diese Verringerung ist eigentlich meiner eigenen Gesundheit geschuldet (vier Bandscheibenvorfälle lassen grüßen) und der Gesundheit meiner Mutter, die nach dem vierten Mal Krebs immer mehr Hilfe benötigt. Ich habe mir zwar vorgenommen, ab Spätsommer öfters zu posten. Aber wenn es nicht klappt, dann hat das echte Leben eben wieder Vorrang. Ich hoffe dann einfach, dass meine Leser dafür Verständnis haben. Und bisher ist es noch nie anders gewesen. Ich habe halt sehr liebe, nette und verständnisvolle Leser! ♥

All diese Gedanken gingen mir in der letzten Zeit so sehr durch den Kopf, dass sie einfach einmal raus mussten. Es fühlt sich gleich alles viel leichter an, wenn man etwas zu Papier gebracht hat bzw. in die Tastatur gehauen hat. Denn zum Glück schreibe ich sehr flott, da ich in meiner Ausbildung mal so richtig gelernt habe, mit 10 Fingern blind zu schreiben. Ich werde diesen Artikel auch nicht groß Korrektur lesen und umwerfen, denn genau das sind meine Gedanken, die mich derzeit beschäftigen. Okay, vielleicht jage ich doch mal die Rechtschreibprüfung drüber. :)

Kirschblüte
Mein Fazit: Jeder sollte so leben, bloggen, fotografieren, backen dürfen, wie er oder sie es möchte! Ohne dass andere daran Anstoß nehmen! Denn wer weiß schon von den Gedanken, die hinter einem besonderen Kuchen stecken, der für andere nur ganz einfach und zu simpel erscheint. Vielleicht verbinden sich ausgerechnet damit besondere Erinnerungen. Wobei ich absolut für konstruktive Kritik bin, solange sie fair bleibt und nicht unter die Gürtellinie geht.

Urteilt nicht vorschnell über andere. Nehmt jeden Menschen so hin, wie er oder sie ist. Mit allen Fehlern und Macken. Und die hat jeder! Ganz bestimmt! Lebt Euer Leben und lasst andere ihr Leben leben! Dabei ist es egal ob vegan, vegetarisch, fleischessend, mit Kapselmaschine oder ohne. Ein gesundes Mittelmaß von allem ist für mich der ideale Weg. Ich kaufe viel bei den Bauern in der Umgebung, achte auf Bio und trinke weiter den Kaffee aus meiner Qbo-Maschine.

Wer es geschafft hat, bis hierhin zu lesen, hat meinen Respekt! Wobei ich auch verstehe, wenn ihr mitten drin aufgegeben habt. Vielleicht lasst Ihr mir trotzdem einen Kommentar zu den Post da, wie Ihr die Sache seht. Versteht Ihr meinen Standpunkt oder seid Ihr ganz anderer Meinung? Ich bin gespannt auf Eure Meinungen! Und der nächste Post befasst sich bestimmt wieder mit dem Thema, weshalb Ihr hier auf dem Blog gelandet seid. Dann backe ich wieder etwas für meine Familie und für Euch!

In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure