3. September 2017

Foodblogger-Treffen in Köln am 11.08.2017

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Seit August 2014 existiert eine WhatsApp-Gruppe mit insgesamt 10 back- und/oder kochverrückten Mädels. Ins Leben gerufen wurde die Gruppe seinerzeit von der lieben Julia. Es gab bereits hin und wieder die Überlegung, dass man sich doch auch mal "richtig" kennenlernen sollte. Und am 11.08.2017 war es dann so weit! Okay, es war ein Freitag und einige mussten arbeiten. Und eine Anreise extra aus Österreich ist auch nicht ganz so leicht. Aber immerhin haben wir es zu 5 Mädels geschafft, uns in Köln zu treffen. Auch hier war die treibende Kraft bei der Organisation wieder Julia.

Bloggertreffen in Köln
Von links nach rechts: Julia, Alexandra, Luisa, Juli, meinereiner
Sie hatte ein tolles Programm für uns auf die Beine gestellt - und vom Goodiebag reden wir an dieser Stelle noch gar nicht!!! Und da ich mich zumindest einigermaßen in Köln auskenne, habe ich die "Führung" vor Ort übernommen.

Unser Treffpunkt war der Kölner Hauptbahnhof. Ausgerechnet die beiden, die die kürzeste Anreise hatten, kamen einiges zu spät. Hüstel. Es waren Julia und ich. Aber hey, was können wir für die Verspätung bei der Regionalbahn??? Gut, dass mein Mann immer Gewehr bei Fuß steht und uns letztlich mit dem Auto nach Köln gefahren hat. Theoretisch wollten wir am Bahnhof auch die ersten Gutscheine einlösen bei Dunkin Donuts. Nur war die Lieferung an Donuts zu der Zeit noch nicht eingetroffen. Zum Glück gelten die Gutscheine noch länger. :) Oben auf dem Bild seht Ihr uns alle fünf: Julia, Alexandra, Luisa, Julia und mich.

Vom Bahnhof aus sind wir einmal links um den Dom rum, runter an den Rhein und in die Altstadt mit einem kleinen Abstecher zu Tünnes und Schäl. An deren Nasen MUSS jeder Tourist mindestens einmal gerieben haben. :) Von dort war es nur ein Katzensprung zum Kamellebüdchen, wo wir bei der Herstellung von Bonbons per Hand zuschauen durften.

Kamellebüdchen in Köln

Den kleinen aber feinen Laden konnte man auf der Straße schon riechen. Aber erst der Durft im Geschäft - ein Traum! Obwohl der Laden sehr klein ist, war er mit so viel Liebe eingerichtet. Wenn Ihr in der Gegend seid, müsst Ihr unbedingt einmal dort hinein gehen!  Die anderen Kunden schauten schon etwas verwundert, als fünf Frauen mit Kameras bewaffnet gefühlt Bilder ohne Ende machten. Aber hey, wir sind Foodies, wir dürfen das. Und wir waren ja angemeldet.  Neben einem Tütchen Bonbons bekam jede von uns noch einen handgemachten Lolly, die wir mit heim nehmen durften. 

Kamellebüdchen in Köln

Von dort ging es am Rhein entlang zum Schokoladenmuseum. Da wir noch etwas Zeit hatten, konnten wir von der Aussichtsterrasse noch einen Blick auf das Köln-Panorama genießen. Okay, das Wetter war nicht das beste. Aber zu der Zeit war es immerhin noch trocken. Julia hatte dort für uns eine kostenlose Führung organisiert. Ich weiß ja nicht, wie die anderen Führer so sind, aber unserer war klasse. Er brachte mit viel Witz sehr viel Wissen an die Frau: Was gehört in Schokolade, wie und wo wird der Kakao angebaut, wie geerntet, wie und mit welchen Maschinen wird Schokolade hergestellt... 

Schokoladenmuseum in Köln

Probieren durften wir auch. Unter anderem die Kakaobutter. Okay, kaum hatte ich das Stück im Mund, gestand er unter Grinsen, dass das eigentlich nicht zum Essen gedacht wäre. Wir könnten auch Kerzenwachs essen. :) Schädlich sei es aber nicht. Wir konnten auch ein Stück "Schokolade" kosten, wie es in den Anbaugebieten als Schokolade gegessen wird. Das ist kein Vergleich zu unserer. Diese Schokolade war irgendwie sandig und nicht zart schmelzend. Aber lecker fand ich sie trotzdem.

Schokoladenmuseum in Köln

Eine Schokoladenverkostung stand auch noch auf dem Programm - vom genial aussehenden Schokobrunnen einmal abgesehen. Wir naschten uns durch weiße Schokolade, Vollmilchschokolade, dunkle Schokolade, dunkle Schokolade mit leichter Chillinote bis zur Hardcore-Chillischokolade, wo ein winziges Stück reichte, um blitzschnell etwas trinken zu müssen (siehe unten rechts auf der obigen Collage). Mein Mann liebt scharf. Und da er morgens der Retter in der Not war, habe ich ihm im Shop eine Tafel davon gekauft. Er mag sie!

Eigentlich hätte jetzt die längste Fußwegetappe angestanden. Aber hey, die Zeit! Der Führer hatte nämlich ordentlich "überzogen". Also ab mit zwei Taxen zur Ehrenstraße, wo wir im Frittenwerk zu einer "Poutine" und einem Getränk unserer Wahl eingeladen waren.

Frittenwerk und Smice in Köln

Wie lecker können denn bitte Pommes frites sein??? Die Antwort gab es dort. Ich hatte mich für die Poutine mit Champignon-Rahmsauce und Käääääse entschieden. Genial! Aber auch sehr sättigend. Was soll's, wir waren ja den ganzen Tag fast nur zu Fuß unterwegs. 

Vom Frittenwerk aus ging es an den Neumarkt, wo wir bei Smice noch jeder ein Eis nach Wahl spendiert bekamen! Nach meiner Pommes-Portion entschied ich mich für einen kleinen Becher Frozen Joghurt Natur und Wassermelone. Und eigentlich dachte ich, dass nichts mehr in mich rein passen würde. Aber Eis schmuggelt sich irgendwie immer wieder gut in die Lücken im Magen. :)

Hätten wir Zeit gehabt, hätte ich den Mädels noch das Kölner Kochhaus mit seinem Backkeller von innen gezeigt. Das haben wir nicht geschafft, sodass ein Schaufensterbummel dort reichen musste. Für unsere Geldbeutel sicher besser als rein zu gehen...

Bevor sich am Bahnhof unsere Wege trennten, zauberte Julia noch Goodiebags für uns alle hervor. In weiser Voraussicht hatte sie die morgens in ein Schließfach getan. Denn das hätte mein Rücken nicht mitgemacht, wenn ich die den ganzen Tag durch Köln hätte tragen müssen. Die waren soooo schwer! Auch Luisa hatte noch ein kleines Geschenk für jede von uns dabei.

Goodiebag vom Bloggertreffen in Köln


Alles in allem war es ein toller Tag, der unbedingt nach Wiederholung ruft! Und dann mit genug Zeit für das Kölner Kochhaus und seinen Backkeller!!!

In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure

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